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RASCO: Winterdienst im norwegischen Stil

Das kroatische Unternehmen hat mit dem Fahrer eines fantastischen neuen Winterdienst-Lkw gesprochen, um seine Sicht auf die winterliche Straßeninstandhaltung unter norwegischen Bedingungen zu erfahren.

Die Norweger nehmen die Winterdienstinstandhaltung sehr ernst. Ihr Winterdienst arbeitet fast täglich bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und braucht daher natürlich auch die bestmögliche Ausrüstung, die auf dem Markt erhältlich ist. Dazu gehören auch die RASCO-Streuer, welche in den letzten Jahren eine unverzichtbare Ausrüstung bei vielen skandinavischen Fahrern geworden sind.

Einer von ihnen ist Kristoffer Tetlie, der bei Lindsethmo Transport AS in der Stadt Skage arbeitet und mit seinem Winterdienst-Lkw zwischen den Gemeinden Overhalla und Namsos unterwegs ist. Die Region, in der er arbeitet, hat oft Temperaturen unter minus 30° C. Seine Hauptaufgabe ist es, die Eisbildung auf der Straße zu verhindern. Unter solch schweren Bedingungen verwendet er natürlich Sand zum Streuen, meist in Mengen von 150 bis 200 g/m2. Der Winter in Mittelnorwegen ist sehr unvorhersehbar und daher kann es sein, dass er an einem Tag nur eine Stunde arbeitet, während er am nächsten Tag seinen Lkw gar nicht ausschaltet, sondern sich nur mit seinem Kollegen auswechselt.

RASCO SOLID montiert an einem neuen Volvo

Der Lindsethmo-Lkw ist dank seiner maßgefertigten rot-weißen Lackierung und passendem Winterdienstgerät sofort auf der Straße zu erkennen. Das Modell ist ein brandneuer Volvo mit 750 PS, 6x2, drei Achsen und hydraulischer Lenkung an der dritten Achse. Der hinten montierte Streuer ist ein RASCO SOLID mit einem Kettentransportsystem und einer Trockenmittelkapazität von 9 m³, der von einem EPOS-10-Bedienpult direkt von der Fahrzeugkabine aus bedient wird. Der Schnee wird mit einem Mählers DPD 3700 Schneepflug geräumt, der an der Vorderseite des Lkw montiert ist. Ein Eisschaber ist hinter der Vorderachse des Lkw montiert.

RASCO hat Hunderte von Streuern in der skandinavischen Region im Einsatz, weshalb das Unternehmen von Kristoffer Tetlie wissen wollte, warum die Produkte von Rasco bei seinen Kollegen so beliebt sind. Er betonte ihre Langlebigkeit, Einfachheit und intuitive Bedienung, aber auch die Zuverlässigkeit der Unterstützung, die sein Unternehmen von RASCOs skandinavischen Vertriebspartner Mählers erhält. „Sie sind einfach zu bedienen und sobald sie sich an das Bedienpult gewöhnt haben, müssen sie ihre Augen nicht mehr von der Straße wenden, um einige Anpassungen beim Streuen vorzunehmen. Ich habe andere Streuer mit Touchscreen-Steuerung ausprobiert und sehr oft die falschen Tasten gedrückt. RASCO hat also eine gute Lösung. Der Händler in Norwegen (Mählers) hat einen sehr guten Service, wenn etwas kaputt geht. Neue Teile werden noch am selben Tag abgeschickt. Das ist uns sehr wichtig, da wir als Unternehmen, das Instandhaltung leistet, keine Zeit für Ausfallzeiten der Ausrüstung haben dürfen, und der Händler weiß es. 10 von 10 Punkten von mir”, sagte Kristoffer Tetlie.


Vibrationslösung lockert Sand

Bei sehr niedrigen Temperaturen können Streumaterialien, die längere Zeit im Streuer-Behälter gelagert wurden, einfrieren, wenn sie einen bestimmten Feuchtigkeitsgehalt enthalten.  Kristoffer Tetlie ist daher mit der auf dem Streuer installierten Vibrationslösung, die den Behälter schüttelt und eventuell darin eingeschlossenen Sand lockert, zufrieden. Durch Drücken der Taste in der Kabine wird die Vibrationsvorrichtung am Streuer aktiviert. Sobald der Vorgang fertig ist, kann er weiterarbeiten, ohne dass er selber auf die Rückseite des Streuers gehen muss, um das Problem manuell zu beheben, was eine Menge Arbeit an diesem kleinen starken Gerät spart.

Kristoffer Tetlie hat RASCO einige praktische Tipps für die Winterdienstbetreiber gegeben, vor allem für diejenigen, die Kettentransportsystem-Streuer antreiben: „Machen sie es zu einer wöchentlichen Routine, jede Woche die Kettenspannung zu überprüfen, um Schäden zu vermeiden. Es wird ein großes Problem, wenn Streumaterial im Streuer einfriert, und ich empfehle, eine Vibrationsvorrichtung auf dem Streuer installieren zu lassen."

Am Ende wurde auch noch über die Möglichkeit der Entwicklung elektrischer Winterinstandhaltungsgeräte diskutiert. Obwohl Kristoffer Tetlie glaubt, dass Strom in der Industrie kommen wird, ist er skeptisch, was die Lebensfähigkeit eines batteriebetriebenen Winterdienstfahrzeuges angeht, das bei extrem niedrigen Temperaturen arbeitet. Es schließt jedoch die Möglichkeit von Änderungen in der Straßeninstandhaltungstechnologie und in seinem geografischen Gebiet nicht aus.

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