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HEN-AG präsentiert neue vollelektrische Kehrmaschine Tenax Electra 2.0 evos

Geboren, um elektrisch zu sein: Mit der neuen Kompakt-Kehrmaschine TENAX Electra 2.0 evos setzt die HEN-AG auf maximale ökologische Nachhaltigkeit.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: HEN AG

„Die brandaktuelle Electra 2.0 evos von TENAX ist komplett auf elektrischer Basis konstruiert und geboren“, zeigt sich Peter Nafzger, Geschäftsführer der HEN-AG, von der neuen Maschine begeistert. „Durch das neue Antriebskonzept brauchen wir weniger Energie, und der Akku hält länger“, ergänzt der Chef des deutschen Generalimporteurs der italienischen Edel-Elektromaschinen. Denn nicht erst seit der Veröffentlichung der europäischen Richtlinie 2004/18/EG vom März 2004 beschäftigt sich der Hersteller mit Sitz in Rio Saliceto in der Emilia-Romagna mit vollelektrischen Arbeitsgeräten: Bereits 2003 bauten die Italiener die erste vollelektrische Straßenkehrmaschine der Welt.

Außerdem ist die umweltfreundliche „e-Philosophie“ von TENAX International in jedem Aspekt und in jeder Phase der Geschäftstätigkeit präsent. Maximale ökologische Nachhaltigkeit ist keine leere Marketing-Worthülse, sondern wird tagtäglich gelebt – und zwar seit Jahrzehnten. Allein die Recycling-Quote der Bauteile liegt bei rund 92 Prozent. „Ganz klar geht der Trend in Richtung ökologisch sinnvoller Maschinenlösungen“, weiß Nafzger. Nicht allein aufgrund aller Diskussionen um CO2-Ausstoß oder Klimaneutralität mache der Einsatz vollelektrischer Straßenreinigungsgeräte Sinn. Schließlich liegt das Geheimnis der Tenax-Kehrmaschinen in der Energieeffizienz: Die mechanischen Baugruppen werden über Wechselstrommotoren direkt und ohne Umwege mit der in den Batterien gespeicherten elektrischen Energie versorgt. Lediglich zehn Prozent der elektrischen Energie gehen bei der Umwandlung in mechanische verloren – beim Verbrennungsmotor liegt dieser Wert bei knapp 60 Prozent. Weniger Energieverlust bedeutet einen geringeren Energiebedarf der Maschine und folglich eine längere Betriebsdauer sowie niedrigere Betriebs- und Wartungskosten.


Im Arbeitsmodus äußerst leise unterwegs

Gegenüber einer herkömmlichen Maschine mit Verbrennungsmotor spart die Electra 2.0 evos mehr als 70 Prozent bei den Wartungskosten ein sowie über 90 Prozent bei den Treibstoffkosten. Es kommt somit zu einer Verringerung der Total Cost of Ownership (TCO), was eine rasche Amortisationsdauer der Investition bedeutet. Nicht zu vergessen: Mit lediglich 63 dB ist die Electra 2.0 evos äußerst leise unterwegs und kann somit auch nachts, bzw. in den frühen Morgenstunden eingesetzt werden. Durch den Wegfall der Verbrennungsmotorgeräusche und eine optimierte innere und äußere Schallisolierung der Maschine senkt TENAX damit die Geräuschemissionen im Vergleich zu einer herkömmlichen Verbrenner-Kehrmaschine um mehr als 30 Prozent.

Mit zwei elektrischen Motoren rechts und links – 48 V AC, dreiphasig, je 19 kW Spitzenleistung (4,5 kW Nennleistung) – ist die dritte Generation der weltweit ersten vollelektrischen Saugkehrmaschine ausgestattet. Sie verfügt über Hinterradantrieb. Und: „Es gibt so gut wie keine Hydraulik mehr“, klärt der Chef des schwäbischen Familienunternehmens mit Sitz in Steinheim-Höpfigheim auf. „Lediglich für die Lenkung und die Hochentladung auf 1.600 mm wird Hydraulik eingesetzt. Im gesamten Fahrzeug fließen insgesamt nur 4,5 Liter Hydrauliköl.“ Clever konstruiert, so Nafzger weiter, sei auch der Ansaugventilator, „der nicht im Saugmund sitzt, sondern abgekapselt dahinter“. Somit komme dieser nicht mit Sand oder Schmutz in Kontakt – „der Abrieb bleibt aus“. „Wir haben damit ein absolut verschleißfreies System.“

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Arbeitseinsätze von bis zu zehn Stunden möglich

Während die Electra 2.0 evos mit zwei Kehrbesen (alternativ ist ein dritter Kehrbesen möglich) samt Spritzdüsen zur Staubkontrolle, einem Hochleistungssauggebläse sowie einem Zwei-m3-Edelstahlkehrgutbehälter ausgerüstet ist, besitzt die Hydro-Variante ein Hochdruckwaschsystem mit einem 1.550 Liter fassenden Frischwassertank und einem Waschbalken an der Front. Für den perfekten Antrieb sorgen die beiden Asynchron-Wechselstrom-Elektromotoren, die eine Motorleistung von 38 kW im Dauerbetrieb schaffen. Die dabei verwendeten 48 V starken Batterien – wahlweise aus Blei-Säure, Lithium oder Gel – ermöglichen Arbeitseinsätze von bis zu zehn Stunden ohne Aufladung. Für eine effektive Bremsenergierückgewinnung und Drehmomentkontrolle ist die elektronische Inverter-Steuerung verantwortlich.

Neu ist zudem das innovative Bürsten-Verschiebungssystem „Turn and follow“. Hierbei handelt es um die elektronische Steuerung der Seitenverschiebung der Bürsten nach rechts und links – je nach Lenkwinkel der Vorderräder. Damit erfolgt das Kehren in Kurven und an Rondellen effizienter und schneller. Bei zwei unabhängigen Bürsten liegt die Kehrbreite zwischen 1.900 und 2.270 mm – inklusive der optionalen dritten Bürste gar bei 2.540 mm. „Mit 4,3 Tonnen wird normalerweise das zulässige Gesamtgewicht der evos ausgewiesen. Sie kann jedoch auf 3,5 Tonnen abgelastet werden“, ergänzt der HEN-AG-Geschäftsführer. So lasse sich die Maschine auch auf Gehwegen einsetzen.

Generell sind den Einsatzmöglichkeiten der E-Fahrzeuge kaum Grenzen gesetzt. Nafzger hierzu: „Vollelektrische Kehrsaugmaschinen sind nicht für lange Straßenfahrten ausgelegt oder angedacht, sondern für die Reinigung im innerstädtischen Bereich. Längere Transport- oder Leerfahrten sind daher nicht der optimale Einsatz von Elektromobilität bei Nutzfahrzeugen. Eine gute und ausführliche Beratung ist bei Kaufentscheidungen letztlich immer eine große Hilfe.“ Sei‘s drum: Ob in Parkanlagen, auf Friedhöfen, in Fußgängerzonen oder auf engpassierbaren Plätzen in der Innenstadt – die 100 Prozent elektrischen TENAX-Fahrzeuge der HEN-AG stellen derzeit das Nonplusultra in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit dar.

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