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PAULI. GARTEN UND FORSTBETRIEB GMBH Rund ums Jahr für die Kommunen im Einsatz: Dienstleister übernimmt Aufgaben vom Winterdienst bis zur Baumpflege

Es ist ein frostiger Dezembermorgen in Hattingen, Nordrhein-Westfalen. Die Straßen sind mit einer dünnen Schneeschicht bedeckt, die ersten Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) eingetroffen. In den frühen Morgenstunden erwacht der Betriebshof der Pauli-Gruppe zum Leben. Fahrzeuge werden beladen, Routen geplant und erfahrene Mitarbeiter bereiten sich auf ihren Einsatz vor. Die Winterdienstsaison, die bis Mitte April andauern wird, ist in vollem Gange.

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Von: Frauke Fink

Für das Team der Pauli-Gruppe sind Tage wie diese Routine. Gegründet im Jahr 2000 hat sich das Unternehmen im Laufe der Zeit weit über die Grenzen Hattingens hinaus einen Namen als Dienstleister für private und kommunale Auftraggeber gemacht. Klassische Einsatzbereiche sind der Garten- und Landschaftsbau, Baumfällungen und -pflege sowie eben der Winterdienst. Mit diesem Angebot wächst das Unternehmen seit seinem Gründungsjahr kontinuierlich.

Üblicherweise halten Schnee, Eis und Kälte die Mitarbeiter jedes Jahr von November bis Mitte April in Schach. „In dieser Zeit übernehmen wir alle winterdiensttechnischen Arbeiten – von der Glättebekämpfung über die Schneeräumung bis hin zum Umgang mit Frost“, erklärt Dane Hippler – gemeinsam mit Markus Pauli Geschäftsführer des Unternehmens. Einen festen Stichtag für den Beginn der Planungen für die kommende Saison gibt es nicht. Stattdessen richten sich die Einsätze nach den Warnungen des Deutschen Wetterdienstes.

Moderne Routenplanung via Software

Sobald eine solche Warnung für eine bestimmte Region ausgegeben wird, alarmiert das Unternehmen seine Fahrer und legt mittels moderner Technik die entsprechenden Touren fest. Konkret kommt hierfür die Software „xRouten“ zum Einsatz. Je nach Wetterbedingungen wird dann gestreut oder geräumt, wobei es auch vertraglich festgelegte Ausnahmen geben kann, wie Hippler erklärt. Unerlässlich für den erfolgreichen Winterdienst mit all seinen Herausforderungen sind in diesem Zusammenhang genaue Absprachen. Zu Beginn einer Zusammenarbeit wird das zu bearbeitende Objekt deshalb gemeinsam mit der Kommune besichtigt, um besondere Anforderungen en détail zu klären. „Nur so kann die Koordination und Organisation bei extremen Wetterbedingungen zuverlässig gelingen“, erklärt Geschäftsführer Pauli.

Qualität und Quantität gehen bei seinem Unternehmen Hand in Hand. Mit mehr als 100 engagierten Mitarbeitern stellt die Pauli-Gruppe sicher, dass sie dort anpacken kann, wo sie gebraucht wird. „Unsere Mitarbeiter sind mit ihrer Expertise und Erfahrung das Rückgrat des Unternehmens“, betont der Geschäftsführer. „Außerdem gibt uns ein umfangreicher Fuhrpark die Möglichkeit, effizient und effektiv auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen.“ Alleine für den Winterdienst stehen rund 50 Fahrzeuge und Maschinen bereit, die die gesamte Bandbreite vom Handschieber bis zum Unimog abdecken. Sämtliche benötigten Materialien wie Sand, Splitt oder Granulat werden trocken in einer Halle auf dem Betriebsgelände gelagert.


 

Langjährige Erfahrung führt zu cleverem Ressourcen-Einsatz

Wichtige Punkte bei jedem Einsatz: die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz. So geht es im Winterdienst bei Pauli auch darum, durch eine sorgfältige Planung für jede Tour die schnellstmögliche Route zu ermitteln. Das erklärte Ziel besteht nicht nur darin, Zeit einzusparen, sondern auch den Treibstoffverbrauch so gering wie möglich zu halten. „Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung und der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden können wir genau abschätzen, welche Ressourcen-Mengen für jedes Objekt benötigt werden“, erklärt der Chef. So werde eine effiziente und umweltschonende Ressourcennutzung sichergestellt.

Auch in der Baumfällung- und Pflege ist Nachhaltigkeit ein Thema. So achten die Unternehmens-Mitarbeiter etwa akribisch darauf, die richtigen Hubsteiger einzusetzen, um präzise nur die jeweils benötigten Äste zu entfernen, ohne andere Bäume zu beschädigen. Im Anschluss werden die abgeschnittenen Äste dann nicht entsorgt, sondern auf dem Betriebshof zu Kaminholz weiterverarbeitet und in der Region verkauft. Übrigens: Um Kommunen bei der Baumfällung bestmöglich entgegenzukommen, hat das Unternehmen gerade erst einen neuen Fällkran bestellt. „Hiervon gibt es in ganz Nordrhein-Westfalen derzeit nur drei Stück“, erklärt Pauli stolz.

Das Konzept kommt an, weswegen die Firmenleitung plant, ihr Angebot auszuweiten und langfristig noch weitere Unternehmen in die Gruppe zu integrieren. „Durch unsere Erfahrung und das Know-how unseres Teams sind wir gut aufgestellt, um sämtlichen Herausforderungen zu begegnen und weiter zu wachsen“, betonen Pauli und Hippler unisono. Bestätigt wurde das unter anderem durch die Auszeichnung als „Wachstumschampion 2024“ des Magazins Focus für den Zeitraum von 2019 bis 2022. Ein weiterer Meilenstein war die Integration der Vornholt neuesGrün GmbH im Dezember 2023. Sie hat dazu geführt, dass die Gruppe mittlerweile zu einem der führenden Garten- und Landschaftsbauunternehmen in Nordrhein-Westfalen geworden ist.

Paulis Hoffnungen für die Zukunft sind vor diesem Hintergrund klar. Auf Basis einer Vielzahl von Dienstleistungen, gepaart mit dem Engagement qualifizierter Mitarbeiter, soll es für das Unternehmen auch künftig nur in eine Richtung gehen: weiter steil nach oben.

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Fakten zur Pauli-Gruppe:

Leitung:                   Markus Pauli, Dane Hippler

Mitarbeiter:             >100

Tätigkeiten:             Garten- und Landschaftsbau, Baumfällungen und -pflege, Baufeldrodung, Holzhäckseln, Objektservice, Winterdienst

Großgeräte:

  • 15 x Handkolonnen für Bürgersteige und Gehwege mit einem Transporter
  • 15 x Kommunalschlepper mit Schneeschild und Streuer
  • 10 x Unimog mit wegeabhängigen Streuautomaten und Schneeschild
  • 8 x Großtraktoren mit Schneepflug und wegeabhängigen Streuautomaten
  • 2 x Lkw mit wegeabhängigen Streuautomaten und Schneepflug
  • 7 x Lkw Hubarbeitsbühnen von 25 bis 36 Meter Arbeitshöhe
  • 1 x Raupenbühne – 31-Meter-Arbeitsbühne
  • 1 x Großholzhäcksler für die Energieholzgewinnung
  • 1 x Vollspaltautomat bis 80 cm Stammdurchmesser zur Kaminholzgewinnung
  • 1 x Fällkran, 28 Meter, für die maschinelle Fällung von Bäumen
  • 1 x Fällkran, 41 Meter, auf Lkw-Fahrgestell für die Fällung von Bäumen
  • 1 x Schlepper mit Wasserfass und Bewässerungsarm für die Bewässerung von Stadtbäumen
  • 1 x Schmalspurfahrzeug mit Bewässerungsarm und Wasserfass für die Bewässerung
  • 4 x Lkw
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