Messen/Veranstaltungen

Jubiläums-Kipper kommt auf die COMMCAR

Mordelt Fahrzeugtechnik GmbH bringt Hersteller und Anwender auf die COMMCAR – 2. Nutzfahrzeug-Ausstellung vom 1. bis 4. Oktober 2015 in der Messe Chemnitz

Ein Nutzfahrzeug-Jubiläum führte Mitte Mai 2015 drei Unternehmen in Chemnitz zusammen: Der 500. Absetzkipper der Reihe CT 2T, den die Meier-Ratio GmbH Dessau-Roßlau seit 2007 gefertigt hat, arbeitet nunmehr in Diensten der Schrott-Friedrich GmbH Chemnitz. Aufgebaut auf einen Multicar nutzt der zertifizierte Entsorger das sehr wendige und kompakte Absetzkipper-Fahrzeug vor allem für Containerdienste in engen städtischen Lagen. Realisiert hat das Geschäft die Mordelt Fahrzeugtechnik GmbH Chemnitz.

Die Beziehungen zwischen den drei Firmen reichen weit über diesen Jubiläums-Abschluss hinaus. Das Bindeglied ist die Mordelt Fahrzeugtechnik GmbH. Bereits seit 1993 arbeiten der Absetzkipper-Spezialist Meier-Ratio und der Aufbauten-Hersteller Mordelt zusammen. „Unsere Erfahrungen sind anfangs mit in die Entwicklung der Absetzkippersysteme eingeflossen. Daraus ist eine enge Kooperation entstanden“, sagt Geschäftsführer Günter Mordelt. Henning Meier, geschäftsführender Gesellschafter von Meier-Ratio, ergänzt: „Wir arbeiten sehr nah am Kunden. Das verbindet uns.“ Den Gründer der Schrott-Friedrich GmbH, Fred Friedrich, hat Günter Mordelt Mitte der 1990er Jahre auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet. Heute führt bereits der Sohn René Friedrich das Unternehmen.

Den Multicar mit dem Jubiläums-Kipper, einen Baustoffzug mit Hiab-Kranaufbau sowie weitere Fahrzeuge mit Sonderaufbauten wird die Mordelt Fahrzeugtechnik auf der COMMCAR vorstellen. Die einzige ostdeutsche Nutzfahrzeug-Ausstellung lädt vom 1. bis 4. Oktober 2015 zum zweiten Mal nach 2013 in die Messe Chemnitz ein. Günter Mordelt und sein Team waren bereits bei der Premiere dabei. „Für uns ist die COMMCAR die wichtigste Messe. Mit dieser Veranstaltung können wir Interessenten aus Sachsen, aber auch aus den angrenzenden Bundesländern auf uns aufmerksam machen. Das hat 2013 sehr gut funktioniert und wir werden das auch in diesem Jahr so halten. Als Vorteil sehen wir auch, dass nicht nur die Chefs zu dieser Messekommen, sondern genauso die Fahrer, die Bediener der Fahrzeuge, und dass darüber hinaus auch für die gesamte Familie etwas geboten wird“, so Günter Mordelt.

Zur 2. COMMCAR werden über 100 Aussteller erwartet. Angemeldet haben sich bereits namhafte Hersteller, Händler, Dienstleister und Zulieferer der Nutzfahrzeugbranche, u. a. für die Marken  Citroen, Continental, Fliegl, Fuso, Hiab, Kienzle, Mercedes-Benz, Multicar, Renault, Suzuki, TomTom, Vergölst und Volvo. Die Dekra stellt ihre umfangreiche Dienstleistungspalette rund um Nutzfahrzeuge vor.

Ein Höhepunkt im Fachprogramm wird der Tag der Ladungssicherung am 3. Oktober 2015 sein, den der Arbeitskreis Ladungssicherheit Sachsen im Rahmen der COMMCAR durchführt. Hier tauschen Fahrer, Verlader, Transportunternehmer, Disponenten sowie Bedienstete der Kontrollbehörden ihre Erfahrungen zum Thema Ladungssicherung bei Fachvorträgen, Präsentationen und Praxistests aus.

Ideelle Träger der Veranstaltung sind wie auch 2013 der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung e. V. (BGL), der Landesverband des Sächsischen Verkehrsgewerbes e.V. (LSV) und die Sachverständigenorganisation Dekra.

Zur 1. COMMCAR 2013 waren rund 90 Aussteller in Chemnitz dabei. Es kamen mehr als 3.500 Besucher. Rund zwei Drittel vergaben mit „sehr gut“ und „gut“ Bestnoten für die neue Schau. Auch die Ausstellerumfrage widerspiegelt diese Tendenz. Drei Viertel der Befragten schätzen das Potenzial der Messe als sehr gut bzw. gut ein. Das Gros der Aussteller kam aus Mitteldeutschland und hier wiederum aus Sachsen. Etwa jedes fünfte Unternehmen reiste aus Süd- und Westdeutschland nach Chemnitz. Eine ähnliche Tendenz war bei den Besuchern zu verzeichnen. Hier waren Gäste aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt stark vertreten. Darüber hinaus fanden auch Besucher aus dem Ausland, etwa aus China, Polen, Österreich und Tschechien, den Weg nach Chemnitz. Der Anteil der Fachbesucher lag bei 75 Prozent.

Weitere Informationen: www.commcar.de

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