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DEMOPARK 2023 Von Hochdruckreinigung bis zu Handwerkzeugen

Neben innovativer E-Technik und zahlreichen Auszeichnungen bietet die diesjährige demopark auch einige Reinigungs- und Bewässerungslösungen, die teilweise mit nachhaltigen oder energieeffizienten Konzepten aufwarten.

Lesedauer: min | Bildquelle: Michael Loskarn, Tim Knott; Fiedler
Von: Michael Loskarn
Von: Tim Knott
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Erstmalig in der Firmengeschichte präsentiert die DiBO GmbH auf dem Kindel einen Komplettaufbau für Kommunalfahrzeuge mit eigenentwickelter Heißwassertechnik zur Reinigung bzw. Wildkrautbeseitigung. Mit dem System lasse sich 100 Grad heißes Wasser auf die Pflanzen aufbringen, schildert Gebietsverkaufsleiter Nord, Michael Namendorf. So werde dem Unkraut das Eiweiß entzogen, und zwar bis zu einer Tiefe von 80 cm. Außerdem neu und laut des Managers einzigartig am Markt: ein akkubetriebener Kaltwasser-Hochdruckreiniger, der JMB-ME-C, der seine Energie aus Akkus aus dem Hause EGO zieht.

Auch bei der matev GmbH gibt es eine Produktneuheit: das MRM-120 AS Saugkehrsystem. Mit einer hydraulisch angetriebenen Rotorbürste und zwei optionalen Seitenbesen sorgt das Gerät für gute Reinigungs-Ergebnisse. Dabei kommt die gleiche Turbine wie bei den bekannten CLS-Aufnahmegeräten zum Einsatz. In der regulären Ausführung verfügt das Saugkehrsystem über eine Breite von 120 cm. Mit den Seitenbesen ist eine Breite von 2,10 Metern möglich.

bema Sweezy: 50 Prozent weniger Antriebsenergie benötigt

Weiter geht es zum Stand der bema GmbH Maschinenfabrik. Hier ist mit der Sweezy 25 Dual WD eine neue Kehrmaschine zu sehen, die laut den Produktmanagern vor Ort bis zu 50 Prozent weniger Antriebsenergie als konventionelle Sweeper benötigt. Dies ermöglicht ein mechanischer Radantrieb, der die Bürsten bewegt. Vorteil: So kann die Sweezy an Trägerfahrzeugen ohne Leistungshydraulik genutzt werden. Auch der Anbau gestaltet sich einfach, denn Anwender müssen lediglich an die Maschine heranfahren, um sie mit dem Fahrzeug zu verbinden – Plug & Sweep eben.

Der schwenkbare Schwemmbalken FSB der Fiedler Maschinenbau und Technikvertrieb GmbH hat in diesem Jahr schon für Aufsehen gesorgt und dem Hersteller den dritten Platz der Manus Awards eingebracht. Er ist besonders für die großflächige Reinigung von Plätzen, Geh- und Radwegen geeignet. Über den hydraulischen Kettentrieb kann die beidseitige Teleskopierung stufenlos bewegt werden. So lässt sich eine maximale Arbeitsbreite in Geradstellung von 2.600 mm realisieren. Bei geschwenkter Stellung liegt sie bei 2.100 mm.

Kersten HTG 4000: für den Kommunal-Einsatz entwickelt

Eine Messepremiere bietet die Kersten Arealmaschinen GmbH. Mit dem HTG 4000 stellt das Unternehmen einen hochmodernen Gießarm vor, der speziell für die Anforderungen im Kommunal-Einsatz entwickelt wurde. Durch eine Kreiselpumpe mit einer maximalen Förderleistung von bis zu 550 Litern pro Minute wird eine effektive Wasserversorgung ermöglicht. Dabei erfolgt die Bedienung entweder über die vorhandene Traktorsteuerung oder über eine elektro-hydraulische Steuerung, um die Benutzerfreundlichkeit zu maximieren.

Weiter geht es zum Stand der Rontex GmbH. Neben den allseits bekannten Schneeschildern bietet das Unternehmen aus Dessau-Roßlau neuerdings auch das KOMEX-Unkrautbeseitigungssystem von KECKEX für die betriebseigenen Schnellwechselsysteme an. Bei der Konzeption hätten sich die kurzen Kommunikationswege des Unternehmens ausgezahlt, wie Sales Manager Klaus Thomsen gut gelaunt berichtet: „Ich habe einfach die Düse von Keckex geholt, sie einmal durch unsere Werkhalle zu den Systemen geschmissen und gesagt: Die muss da ran.“

CO2-frei statt CO2-neutral: das verspricht die ELMO GmbH bei ihrem neuen Anhänger VARIOTherm City. Die dafür konzipierten Wassertanks werden über Nacht für den Einsatz am Tag hochgeheizt und anschließend auf den Anhänger geladen. Durch eine dicke Isolationsschicht kann das Wasser bis zu vier Stunden auf einer hohen Temperatur gehalten werden. Registriert das intelligente System einen Wärmeverlust, heizt es nach. Dabei unterstützen die verbauten Solarpaneele auf dem Dach des Anhängers.

Wave X: ressourcenschonende Unkrautvernichtung

Auch die coomuno AG hat sich die umweltfreundliche Unkrautentfernung auf die Fahne geschrieben. Absolute Neuheit des Unternehmens ist die heatweed Wave X, bei der der Fokus auf einem effektiven Ressourcen-Einsatz liegt. So erfasst eine intern verbaute Sensortechnologie die Pflanzen und das Gerät bringt heißes Wasser zielgerichtet auf das registrierte Wildkraut aus. Dies wird durch 20 Ventile in vier selbstständigen Sektionen des Wave X möglich. Die Flächenleistung liegt laut Herstellerangaben bei einer Kapazität von bis zu 35.000 m2 pro Tag.

Eine weitere akkubetriebene Unkrautvernichtungslösung finden wir am Stand von Zacho, einer Marke der Stavermann GmbH. Mit dem UKB 655e wollen die Niedersachsen die Wildkrautbekämpfung CO2-neutral bewältigen. Besonderheit der Konstruktion ist der im oberen Teil der Maschine gelagerte Brenner, dessen heiße Luft mit einem Gebläse auf den Boden geleitet wird. So kommt der Boden mit keiner offenen Flamme in Berührung. Versorgt wird der UKB 655e durch einen Bleisäure-Akku, mit dem das Gerät laut Hersteller bis zu sechs Stunden ohne Ladung betrieben werden kann.

Dewalt: mehr Power dank Powerstack

Neuerungen gibt es auch am Stand von Dewalt. So hat das amerikanische Unternehmen nach der Einführung des 18-Volt-Powerstack-Akkus nun auch das Sortiment an entsprechenden Akkuwerkzeugen erweitert. Neben Winkelschleifer, Akkuschrauber und Kombihammer ist hier ein ganzes Arsenal an Werkzeugen vorhanden. Die Dewalt-Powerstacks lassen sich allerdings nicht bei den anderen Marken des Dachkonzerns Stanley Black and Decker einsetzen.

Der Stand der EGO Europe GmbH birgt neben zahlreichen Handwerkzeugen auch eine praktische Neuheit, genauer gesagt, den kompakten Teleskop-Entaster PS1000E. Dieser lässt sich nicht nur in drei Teile zerlegen, sondern ist dank Carbon-Schaft auch besonders leicht. Insgesamt bringt es das Werkzeug auf eine Länge von bis zu vier Metern. Durch schmalere Zähne an dem Kettensägen-Aufsatz benötigt der PS1000E im Vergleich zu seinen Vorgängerversionen weniger Leistung, um Äste zu durchsägen.

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