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Eine Wurzelratte, mehrere Baggergrößen

Garten- und Landschaftsbauer mit Baggern in unterschiedlichen Größen kommen für Wurzelrodungen mit einem Anbaugerät aus: Die Wurzelratte ist ein Spezialwerkzeug, das im Gegensatz zu Anbauwurzelfräsen keinen hydraulischen Anschluss benötigt. Michael Kumpf, Geschäftsführer der Firma Kumpf GmbH Garten- und Landschaftsbau aus Kirchardt im Landkreis Heilbronn, hat eine Wurzelratte der Größe W6, die an alle seine Bagger der 3- bis 6-Tonnen-Klassen passt.

Michael Kumpf besitzt einen 3,5- und einen 6,9-Tonnen-Bagger. Beide Größen setzt er bei Rodungsarbeiten je nach Verfügbarkeit sowie Zugänglichkeit vor Ort und Durchmesser des zu rodenden Stubbens ein. Ob nun an Baumbeeten in einer Innenstadt oder in engen Gärtchen – der Landschaftsbauer kann damit praktisch alle erdenklichen Rodungssituationen abdecken und benötigt dafür nur ein Anbaugerät. Die Wurzelratte ist als Spezialwerkzeug dafür gemacht, Wurzeln schnell und einfach zu entfernen. In der Größe W6 lässt sie sich mühelos mittels Schnellwechsler an beide Bagger montieren. „Für Rodungen setze ich meist den 3,5-Tonnen-Bagger ein“, erklärt Kumpf. „Steht aber der große schon auf der Baustelle, baue ich die Wurzelratte einfach an den an.“ Das erspart ihm den Aufwand, in solchen Fällen den kleineren Bagger holen zu müssen – und dadurch viel Zeit zu verlieren. Erleichtert wird das Ganze durch den geringen Platzbedarf: Im Kofferraum seines Pkws verstaut, kann Kumpf das Rodungsmesser Wurzelratte überall mit hinnehmen und bei Bedarf mit dem Roden loslegen.

Wurzelratte ohne Hydraulikanschluss
Bevor der Galabauer das Spezialwerkzeug im Einsatz hatte, mietete er für Rodungsaufträge meist eine Wurzelfräse. Anders als bei der Wurzelratte verfügt eine solche Anbaufräse über einen Hydraulikanschluss. Dieser muss auf den Bagger abgestimmt sein, weil sich sonst die Durchlaufmenge und der Druck in der Hydraulik verändern, was die Leistungsfähigkeit der Fräse einschränkt. Der Einsatz ein und derselben Fräse an unterschiedlichen Baggern ist also überhaupt nicht möglich. „Nicht nur deshalb ist eine Anbaufräse aus meiner Sicht kein zufriedenstellendes Gerät“, sagt Kumpf. „Als weiterer Minuspunkt kommt die höhere Anfälligkeit für Schäden hinzu.“ Stößt der Fräskopf beispielsweise an einen Rabattenstein oder gegen Beton, besteht das Risiko, dass Fräszähne dabei Schaden nehmen. Die Wurzelratte ist dagegen robust und fast völlig unempfindlich. Bleibt sie beim Roden an Pflastersteinen oder am Asphalt hängen, entsteht höchstens eine Kerbe, die sich mit einem Winkelschleifer beim Anschleifen einfach beheben lässt. Dadurch ist das Rodungsmesser ein sehr langlebiges Werkzeug. Kumpf wird es zukünftig bei allen Einsätzen dabei haben, bei denen der Verdacht besteht, dass Wurzeln im Weg sein könnten.

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