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EFA-S: Straßenmeisterei Esslingen fährt auf elektrisch ab

Praxisbericht: Wie die Landkreise Esslingen und Göppingen ihren ersten Elektro-Transporter EFA-S E46D einsetzen und welche Erfahrungen sie im ersten halben Jahr damit gemacht haben.

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Seit Herbst 2020 fahren die Straßenmeistereien in den baden-württembergischen Landkreisen Esslingen und Göppingen ihren ersten Elektro-Transporter. „Und seitdem wollen wir ihn nicht mehr missen“, sagt Straßenmeister, Joachim Walz, nach einem guten halben Jahr Einsatzerfahrung. „Wir nutzen das Fahrzeug vor allem für unsere Sonderkolonne.“

Von morgens kurz vor sieben bis um 16 Uhr ist der EFA-S-Transporter vom Typ E46D jeden Werktag unterwegs. Ein Trupp von drei bis vier Mitarbeitern fährt in der Doppelkabine Bundes-, Land- und Kreisstraßen ab, um beispielsweise Müll aufzusammeln und zu beseitigen. Werkzeuge und Schilder sind in einer Alukiste auf der Pritsche untergebracht. Trotzdem ist noch genug Platz für die gesammelten Abfälle. Die Batterie hat mit 80 kWh soviel Power, dass der Transporter, der mehr als eine Tonne Nutzlast und ein zulässiges Gesamtgewicht von 4,6 Tonnen hat, ohne Nachladen bis zu 200 km weit kommt. „Die Tagestouren sind aber nur rund 160 Kilometer lang, und wir haben abends noch 20 Prozent Restakku“, berichtet Walz. „Und dann ist die Batterie in etwa sechs Stunden wieder aufgeladen.“ Die Straßenmeisterei nutzt dazu das eingebaute Ladegerät mit einer Leistung von 22 kW/h. Alternativ bietet EFA-S auch eine Gleichstrom-Schnellladung mit 50 kW/h an.

Eine Tonne Anhängelast – kein Problem

„Im Winter, wenn der Müll unterm Schnee kaum zu erkennen ist, wird der E46D als Absicherungsfahrzeug eingesetzt“, fährt Walz fort. „Das Auto hat eine Anhängerkupplung und wir ziehen damit einen Vorwarnanhänger für mobile Baustellen.“ Der Hänger wiegt rund eine Tonne. „Das schafft das Fahrzeug ohne Probleme, egal, wie die Topographie des Einsatzgebiets ist.“ Der Transporter wird nämlich im Wechsel bei allen drei Straßenmeistereien eingesetzt, die zu den beiden Landkreisen gehören. „Wir haben sowohl flache Touren als auch Einsatztage mit viel bergauf und bergab. Die Reichweite war aber selbst an kalten Wintertagen, an denen auch die Elektro-Heizung sehr gefragt war, kein Problem.“

Die wechselnden Teams sind mit dem Transporter, der sich wie ein Automatikfahrzeug fährt, „auf Anhieb“ zurechtgekommen, meint Walz. „Ich bin ihn auch schon selbst gefahren, und es ist ein angenehmes, leises Fahren mit genug Platz für die Mannschaft.“ Der eigene Mechaniker der Straßenmeisterei wurde in die Wartung eingewiesen. „Aber er hat mit dem E46D viel weniger zu tun als mit einem Dieselantrieb. Außer mal ein Leuchtmittel wechseln hatte er mit dem EFA-S-Transporter keine Arbeit.“


 

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