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„FORST live“ setzt erfolgreiche Entwicklung fort

Neue Rekorde bei Besucher- und Ausstellerzahlen

 

Opens external link in new windowBildergalerie Forst live 2012 in Offenburg

Bei ihrer 13. Auflage hat sich die „FORST live“ in Offenburg wieder als Magnet für alle Forsttechnik-Begeisterten und –Interessierten erwiesen. „Wir konnten unsere Besucherzahlen um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern und haben damit einen neuen Besucherrekord zu verzeichnen“, freut sich Veranstalter Harald Lambrü. Rund 24.000 Besucher pilgerten an den drei Messetagen ins „Brennholz-Mekka“, um sich bei der führenden Fachmesse für Forsttechnik, Erneuerbare Energien und Outdoor im Südwesten Deutschlands über Produktneuheiten und Weiterentwicklungen zu informieren.

Auch bei den Ausstellerzahlen meldet Lambrü einen neuen Höchstwert. Ihre Zahl stieg gegenüber 2011 um zehn Prozent auf 260. „Diese Zahlen bestätigen einmal mehr, dass das Konzept der FORST live mit praxisnahen Vorführungen und unmittelbarer Vergleichbarkeit der Produkte bei Ausstellern und Besuchern sehr gut ankommt“, so Lambrü. Aussteller kamen aus 13 Nationen, darunter fast alle Nachbarländer sowie Großbritannien und USA, und präsentierten ein breites Spektrum von der Baumpflege, Funktechnik, Holzbearbeitungsmaschinen, mobiler Sägewerkstechnik, Motorsägen, Rückewagen, Seil- und Klettertechnik bis zur Wegebau- und Mulchtechnik.

Aussteller vom Messekonzept überzeugt
Welchen hohen Stellenwert die Messe für viele Hersteller und Händler hat, zeigt die Zahl der Wiederkommer, die bei rund 90 Prozent liegt. Die „FORST live“ in Offenburg punktet bei den Ausstellern mit ihrer Lage im Südwesten, wie Erich Cordie, Vertriebsleiter bei Komptech, einem führenden Hersteller von Großhackern, bestätigt: „Durch die geographische Lage kommen Besucher aus Frankreich und der Schweiz zu uns, die wir bei anderen Messen nicht haben.“ Auch das Messekonzept überzeugt Cordie: „Der große Vorteil ist, dass wir hier unsere Maschinen im Einsatz zeigen können und die Besucher gleich nebenan auch die Maschinen des Wettbewerbs besichtigen und so direkt alles miteinander vergleichen können.“

Durchschnittlich verweilen Besucher zwischen fünf und sechs Stunden auf der „FORST live“. Die meisten von ihnen sind „vom Fach“ und kommen gut vorinformiert mit Fragen zu Technik und Kosten an die Messestände. „Die Forst live zeigt die ganze Vielfalt dessen, was die Besucher interessiert, auf kompaktem Raum“, findet Aussteller Albert Bumann von der Firma EiFo Forsttechnik aus Bad Grönenbach.

Um sich über die Neuheiten auf seinem Berufsfeld zu informieren, hat Danny Zemp eine rekordverdächtige Anreise auf sich genommen. Der Baumkletterer hatte sich von Melbourne in Australien auf den Weg nach Offenburg gemacht.

Vor allem auf dem 40.000 Quadratmeter großen Freigelände setzte die Demo-Show ihren Leitspruch „Technik, die fasziniert“ optisch und akustisch beeindruckend in die Tat um. Gespannt verfolgten die Besucher die regelmäßigen Vorführungen von Großhackern, Spaltautomaten und mobilen Sägewerken. Dafür hatten Messe-Veranstalter Lambrü und sein Team Insgesamt 800 Baumstämme aus dem nahegelegenen Schwarzwald bereit gestellt. Das Meiste von ihnen wird das Messegelände als Scheitholz oder Hackschnitzel wieder verlassen, um Häuser und Wohnungen mit Heizungswärme zu versorgen. Über die dafür nötigen Geräte konnten sich die Messebesucher in der Baden-Arena beim zweiten Messeschwerpunkt Erneuerbare Energien informieren. Hier zeigten über 40 Anbietern die ganze Bandbreite an Biomasse- und Hackschnitzelheizanlagen, Holzvergaserkesseln, Kaminöfen sowie Pellet- und Scheitholzkesseln.

Neuheiten vom Hacker bis zum Helm
Zahlreiche Aussteller nutzten die „FORST live“, um ihre Neuheiten zu präsentieren – von der Arbeitsausrüstung bis zum Großgerät. Komptech aus Beckum stellte erstmals in Deutschland den Mobilhacker Chippo 5010 Cdt (t steht für „turnable“) im Einsatz vor. Die Hackeinheit ist auf einem massiven Drehkranz aufgebaut, der ein beidseitiges Schwenken des Mobilhackers um 260 Grad ermöglicht. Er sorgt dafür, dass die Maschine links und rechts der Forststraße abgelegtes Material verarbeiten kann und damit zeitaufwändige und risikoreiche Rangiermanöver entfallen.

Als weltweit ersten Integralhelm, der für Arbeiten im Forst, im Baum und im Industriebereich zertifiziert sein wird, stellten die Firmen  freeworker und Pfanner  den neuen Schutz- und Arbeitshelm Protos Integral vor. Nach Angaben des Herstellers definiere er nach insgesamt 14 Jahren Entwicklungszeit und mit rund 100 Einzelteilen den Arbeitshelm neu.  

Posch, einer der führenden europäischen Anbieter in der Brennholzverarbeitung, stellte in Offenburg den robusten Brennholzschneider Spaltfix K-440 vor. In einem Arbeitsgang schneidet und spaltet er Holz bis zu 45 Zentimeter Durchmesser in maximal 12 Scheite bis 50 Zentimeter Länge.

Auch bis zu 30 Meter entfernte Hackschnitzelbunker lassen sich mit dem Gebläse Tornado 4000 befüllen, das die Fliegl Agrartechnik GmbH aus Töging auf der „FORST live“ vorstellte. Das Hochleistungsgebläse arbeitet mit einer Luftleistung von 25.000 Kubikmetern und einem Druck von 0,3 Bar. Ein herkömmlicher Pelletswagen mit Kompressor schafft gerade mal 2.500 bis 3.000 Kubikmeter.

Das österreichische Unternehmen Fröling aus Grieskirchen präsentierte den Hackgutkessel T4. Eine vollautomatische Heizungsanlage für Hackschnitzel und Pellets, die laut Hersteller Wirkungsgrade bis zu 94 Prozent erzielt. Der Stromverbrauch gehöre zu den niedrigsten am Markt.

Nach dem Motto „Nach der Messe ist vor der Messe“ setzt Veranstalter Lambrü nahtlos die Vorbereitungen für die norddeutsche Ausgabe der „FORST live“ fort, die er vom 7. bis 9. September 2012 in Hermannsburg ausrichtet. Die 14. Auflage der „FORST live“ in Offenburg wird vom 12. bis 14. April 2013 stattfinden.   

www.forst-live.de

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