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Premiere für Lindner-Fuhrparksymposium

Rund 50 Gemeindevertreter informierten sich im Lindner-Technologiezentrum über kommende Vorschriften bei Kommunaltraktoren und Transportern sowie die neuesten technischen Lösungen im Bereich Sicherheit am Arbeitsplatz – Beim Kommunaltag standen diverse Vorführungen auf dem Programm. Über 6.000 Besucher bei der Werksausstellung.

Beim Reges Interesse herrschte am 1. Lindner Fuhrpark-Symposium.
Beim Reges Interesse herrschte am 1. Lindner Fuhrpark-Symposium.
Beim Lindner-Kommunaltag standen Vorführungen im Mittelpunkt.
Beim Lindner-Kommunaltag standen Vorführungen im Mittelpunkt.

Kundl – Erfolgreiche Premiere des Lindner-Fuhrparksymposiums, das im Rahmen des Kommunaltages zum Auftakt der Frühjahrswerksausstellung stattfand: „Rund 50 Gemeindevertreter informierten sich im Lindner-Technologiezentrum über kommende Vorschriften bei Kommunaltraktoren und Transportern sowie die neuesten technischen Lösungen im Bereich Sicherheit am Arbeitsplatz“, sagt Geschäftsführer Hermann Lindner. Aktuell stehen 5.000 Lindner-Fahrzeuge bei Gemeinden und Seilbahnunternehmen in ganz Europa im Einsatz.

EU-Norm soll kommen
Mario Ringl, Vertriebsleiter von Trilety, referierte in seinem Vortrag über zukünftige Vorschriften für Kehrmaschinen. „Derzeit gibt es keine standardisierten Normen für Kehrmaschinen-Messungen. Die europaweite Interessengemeinschaft der Maschinenbaubetriebe EUnited hat aber eine neue Messmethode entwickelt, die zu einer EU-Norm werden soll.“

Abgasvorschriften & Vibrationen
Über neue Vorschriften und Technik für Kommunalfahrzeuge sprach Stefan Lindner, der als Geschäftsführer im Traktorenwerk Lindner die Technik-Abteilung leitet. „Ein zentrales Thema, das auf die Gemeinden zukommen wird, sind neue Abgasvorschriften“, erklärte Lindner. So gilt die Stufe 3B ab dem Jahr 2012, zwei Jahre später folgt dann die Stufe 4. Mit dem Transporter Unitrac 102S bietet Lindner bereits heute ein Fahrzeug, das die Abgaskriterien EURO5 erfüllt und dadurch besonders für den innerstädtischen Einsatz geeignet ist. Lindner: „Bei modernen Fahrzeugen wird aufgrund der neuen Vorschriften eine Abgasnachbehandlung unbedingt notwendig – durch Partikelfilter und durch die Reduktion von Stickoxiden.“

Ein weiteres heißes Eisen, das für die Gemeinden in Zukunft von Bedeutung sein wird, ist die neue EU-Richtlinie, die Arbeitnehmer vor Schwingungen schützen soll. Die Richtlinie regelt die täglich zulässige Schwingungsexposition für den Fahrer und soll insbesondere vor Rückenschmerzen und Schädigungen der Wirbelsäule bewahren. Die Richtlinie gilt seit 2007 für alle neuen Transporter in Kommunalbetrieben und ab 2012 für bestehende Geräte. Ab 2014 fallen alle landwirtschaftlichen Geräte unter die neue Richtlinie. Lindner hat bereits vor Jahren auf die neuen Vorschriften reagiert: So verfügt die Unitrac-Serie über Einzelradaufhängung und hydraulische Federung. Darüber hinaus schützt der luftgefederte Sitz den Fahrer vor ungesunden Schwingungen. „Das Lindner-Federungskonzept hat sich seit einem Jahrzehnt bewährt und erfüllt bereits heute die EU-Richtlinie,“ erläutert Stefan Lindner.

6.000 Besucher bei der Werksausstellung
Rund 6.000 Besucher informierten sich bei der traditionellen Lindner-Werksausstellung von 17. bis 21. März 2011 über die Geotrac- und Unitrac-Modelle, besonderer Fokus wurde auf die verschiedenen Einsatzgebiete und Anbaugeräte gelegt. „Die Besucher haben die Vorführungen auf dem Ausstellungsgelände sehr gut angenommen“, bilanziert Hermann Lindner. Ein weiteres Highlight stelle die Vorstellung der neuen Pro-Modelle Geotrac 84 Pro und Geotrac 94 Pro dar.

Lindner im Internet: www.lindner-traktoren.at

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