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Motoren im neuen Unitrac 82ep und 92ep benötigen einen Liter Treibstoff pro Betriebsstunde weniger

Dank des Partikelfilters erfüllen beide Modelle die Abgasstufe 3B

Wieselburg – Bis 2015 stellt der Tiroler Landmaschinenspezialist Lindner alle seine Fahrzeuge auf den efficient-power-Standard (ep) um. „Wir machen unsere Geotrac- und Unitrac-Serie effizienter und wirtschaftlicher: vom Motor über das Getriebe bis zum Lichtkonzept“, sagt Geschäftsführer Hermann Lindner. „Nach der Geotrac-Serie 4ep legen wir den Fokus jetzt auf unsere Unitrac-Transporter.“

Auf der Wieselburger Messe präsentiert das Tiroler Familienunternehmen den neuen Unitrac 82ep und den Unitrac 92ep. „Mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen zielt der Unitrac 82ep auf Einsätze in der Landwirtschaft ab“, erklärt Hermann Lindner. Der Unitrac 92ep punktet mit 8,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht und fünf Tonnen Nutzlast. „Damit ist der 92ep maßgeschneidert für Profi-Landwirte, überbetriebliche Einsätze und den Kommunalbereich, Stichwort Grünraumbewirtschaftung.“ Die Produktion startet im August 2013.

Die technischen Highlights
Beim Unitrac 82ep und beim 92ep hat Lindner ein umfassendes Effizienzpaket umgesetzt. Die neue Motorengeneration leistet 95 PS (70kW), das Drehmoment beträgt 395 Nm bei 1.400 U/min. „Die 4-Zylinder-Turbodieselmotoren mit Common-Rail-Einspritzung werden einen Liter Treibstoff weniger als die Vorgängermodelle benötigen“, sagt Technologie-Geschäftsführer Stefan Lindner. Dank des Russpartikelfilters erfüllen die neuen Unitracs die Abgasstufe 3B. Der Partikelfilter ist 3.000 Stunden wartungsfrei.

Außerdem verfügen die Unitrac-ep-Modelle über das Lindner-Hochleistungsfahrwerk mit Einzelradaufhängung und hydraulischer Federung mit Niveauregelung. Die 4-Rad-Lenkung steht für besondere Wendigkeit. Der neu entwickelte Komforteinstieg erleichtert das Schließen der großflächigen Unitrac-Türen – vor allem im steilen Gelände.

Beide Modelle sind in der 40 km/h-Ausführung erhältlich, der Unitrac 92ep optional in der 50 km/h-Ausführung. Der Unitrac 92ep ist darüber hinaus mit einer 2-Kreis-Hydraulik inklusive Komfortbedienung ausgestattet.


Weitere Innovationen
Immer mehr Anwender setzen auf Profi-Leichtgeräte, die mit einem Lithium-Ionen Hochleistungsakku betrieben werden. Die Geräte sind deutlich leichter und leiser als Werkzeuge mit Verbrennungsmotor und verursachen keine Emissionen. Stefan Lindner: „Wir tragen diesem Trend Rechnung und haben die neuen Unitrac-ep-Modelle mit zusätzlichen Ladestationen für Hochleistungsakkus versehen.“

Optimale Übersicht gewährleistet der IBC-Innenspiegel. Der eingebaute Bildschirm überträgt entweder das Bild der Rückfahrkamera oder das Bild einer Kamera an der Stoßstange. „So wird der Fahrer beim Rückwärtsfahren unterstützt und hat bei allen Arbeiten den Überblick über die Ladefläche.“ Energie sparen lässt sich bei den ep-Unitracs mit dem LED-Tagfahrlicht.

Lindner wächst im Export
Lindner erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012/2013, das am 31. März endete, einen Umsatz von 76,5 Millionen Euro, nach 76 Millionen Euro im Jahr zuvor. Vor dem Hintergrund des österreichischen Traktorenmarktes, der in den ersten fünf Monaten 2013 um fast acht Prozent zurückging, erwartet Lindner für 2013/2014 ein leichtes Wachstum auf 78 Millionen Euro.

Hermann Lindner: „Erfreulich entwickelt sich das Auslandsgeschäft auf unseren wichtigen Märkten Deutschland, Schweiz und Frankreich. Die Exportquote liegt derzeit bei 49 Prozent.“ Lindner beschäftigt in Kundl 218 Mitarbeiter. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 1.400 Geotrac-Traktoren und rund 200 Unitrac-Transporter produziert.

Dritte Baureihe kommt
Aktuell arbeitet Lindner intensiv an der dritten Baureihe. „Als Ergänzung zum Unitrac und zum Geotrac stellen wir im Herbst 2013 den Lintrac vor.“ Details zur neuen Reihe gibt es bei der offiziellen Präsentation Ende Oktober in Kundl.

Lindner im Internet: http://www.lindner-traktoren.at

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