Beleuchtung

Nobelpreisträger Shuji Nakamura besucht HELLA Lichtkanal

Wegbereiter des weißen LED-Lichts tauscht sich mit HELLA Experten über aktuelle Lichtlösungen und Forschungsprojekte aus

Der Licht- und Elektronikexperte HELLA begrüßte heute den Nobelpreisträger Professor Shuji Nakamura im hauseigenen Lichtkanal. Anfang der neunziger Jahre entwickelten der gelernte Elektroingenieur sowie die japanischen Wissenschaftler Isamu Akasaki und Hiroshi Amano die blaue Leuchtdiode (kurz: LED). Mit dem Forschungserfolg ergab sich erstmals die Möglichkeit, in Kombination mit einem Konvertierungsmaterial (Phosphor), weißes LED Licht zu erzeugen. 2014 erhielten die Wissenschaftler hierfür den Nobelpreis für Physik.

LEDs sind heute aus der Fahrzeugbeleuchtung nicht mehr wegzudenken. Und das nicht nur aufgrund ihrer hohen Effizienz und Lichtausbeute. „Durch ihre kleine Bauform ermöglicht sie Automobilherstellern neue Stylingmöglichkeiten. Nutzt man eine Vielzahl an LEDs in einem Scheinwerfer und vernetzt sie mit der Fahrzeugsensorik, lassen sich neue sicherheitssteigernde Funktionen realisieren – das birgt ein enormes Potenzial“, sagt Kamislav Fadel, Mitglied der Geschäftsleitung im Geschäftsbereich Licht bei HELLA. „Shuji Nakamura hat mit seiner Forschung den Grundstein auch für unsere Arbeit gelegt. Wir freuen uns daher, ihn heute bei uns als Gast zu haben.“

Nakamura besuchte zunächst den HELLA Lichtkanal, eine 140 Meter lange und elf Meter breite überdachte Straße, in dem Scheinwerfer- und Signalleuchtensysteme unabhängig von Umwelteinflüssen getestet werden können. Im Anschluss standen neue Entwicklungen und Forschungsprojekte im Mittelpunkt. Dazu besuchte der Nobelpreisträger das Forschungsinstitut für automobile Lichttechnik und Mechatronik (L-LAB) in Lippstadt. Das 2001 gegründete L-LAB wird von der Universität Paderborn, der Hochschule Hamm-Lippstadt und von HELLA getragen und hat zum Ziel, automobile Lichtsysteme von morgen zu entwickeln. „LEDs spielen bei der Fahrzeugbeleuchtung eine immer wichtigere Rolle. Ohne den Forschungserfolg von Shuji Nakamura wäre dies gar nicht denkbar“, sagt Kamislav Fadel.

Nach seinem Besuch bei HELLA fuhr Shuji Nakamura weiter zur Jubiläumsfeier des Forschungsinstituts „Optoelektronik und Photonik“ der Universität Paderborn.

FIRMENINFO

HELLA KGaA Hueck & Co.

Rixbecker Straße 75
59552 Lippstadt

Telefon: 02941/38-0
Telefax:

Nach oben
facebook youtube twitter Instagram rss