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Baggersystem spart Zeit, Material und Geld

Erschließung eines Neubaugebiets im bayrischen Apfeldorf

 

Maschinensteuerungssysteme haben ihre Vorteile längst im Einsatz bewiesen. Dank Zeit- und Kostenersparnissen und exakten Ergebnissen ist Steuerungstechnologie auf Großbaustellen längst gang und gäbe. Aber auch bei kleineren Projekten zahlt sich der Einsatz solcher Systeme aus, wie beispielsweise bei der Erschließung eines neuen Wohngebiets im bayrischen Apfeldorf. Dort werden insgesamt vierzehn Parzellen erschlossen und eine neue Straße gebaut.

Michael Geisenberger, Baggerfahrer beim Bauunternehmen Georg Kölbl GmbH arbeitet dort beim Bau der neuen Straße mit dem 2D Xsite™ LINK Baggersystem der MOBA.

„Eigentlich haben wir das System angeschafft, um Baugruben-Aushübe zu machen. Da kann man den zweiten Mann, der immer mit der Latte nachmessen muss, einsparen. Aber jetzt, nach zwei, drei Monaten, mache ich sehr viel mehr damit: Kanalbau, die Sohle herstellen, Schächte setzen, Wasserleitungsgräben auf der genauen Höhe ausheben. So können wir die ganze Baustelle mit zwei statt mit drei Mann in der vorgeschriebenen Bauzeit erledigen“, berichtet der Baggerfahrer. Ohne das Baggersystem müsste die Höhe ständig mit einem Nivelliergerät überprüft werden – das entfällt nun. Und auch von der Kabine nicht einsehbare Stellen, beispielsweise beim Kanalbau, können  präzise bearbeitet werden, da das Display jederzeit die exakte Position der Schaufel anzeigt. „Gleichzeitig wird damit die ganze Arbeit sicherer, denn es muss keiner mehr in den Kanal steigen, um nachzumessen“, ergänzt Bauunternehmer Georg Kölbl.  

Das Xsite™ System erleichtert auch das Aufbringen der Frostschutzschicht, die gerade eingebaut wird: Die rund 450m3 Kies können auf der insgesamt rund 220 Meter langen Strecke zügig und genau entsprechend des Plans eingebaut werden: „Normalerweise muss man zwei Mal verdichten, um auf die genaue Höhe zu kommen: Man verdichtet, misst nach, sieht, dass man noch zu hoch ist, verdichtet ein zweites Mal und misst dann noch mal nach. Jetzt ist es nur noch ein Arbeitsgang: Mit der Schaufel erfasse ich die Höhe, verdichte und dann nehme ich direkt mit der Rüttelplatte die Höhe ab, denn wir haben auch die Rüttelplatte so kalibriert, dass sie mit dem System arbeitet“, erklärt Michael Geisenberger.

Einsparungen führen zu schneller Amortisierung
Sein Chef Georg Kölbl war sofort bereit, in ein solches System zu investieren. „Wir sind sehr aufgeschlossen gegenüber neuer Technik. Und als zwei meiner Mitarbeiter vorschlugen, uns ein solches System zuzulegen, haben wir unterschiedliche Systeme getestet und dann im Januar zwei von MOBA gekauft. Seitdem arbeiten wir fast täglich damit und sind sehr zufrieden. Die Systeme haben sich längst ausgezahlt“, so der Unternehmer. Mit elf Baggern, einigen LKWs und insgesamt 25 Mitarbeitern gehört die Georg Kölbl GmbH zu den kleineren Bauunternehmen. „Umso wichtiger ist es für uns, effizient zu arbeiten und die vom Ingenieurbüro vorgegebenen Planhöhen genau einzuhalten, damit wir Nacharbeiten vermeiden. Mit dem System können wir das mit einer Abweichung von plus minus einem oder zwei Zentimetern. Außerdem müssen wir nicht mehr dauernd nachmessen, das macht ja das System. So sparen wir Bagger- und Mannstunden ein, weil viel flüssiger gearbeitet werden kann“, erklärt Georg Kölbl. Und auch Materialkosten können eingespart werden. Wenn beispielsweise beim Leitungsbau die vorgeschriebenen zehn Zentimeter Riesel eingebaut werden, dann bezahlt der Auftraggeber dem Bauunternehmen nur genau das Material, das für die zehn Zentimeter benötigt wird. „Wenn wir mehr einbauen, geht das auf unsere Kosten. Aber da wir mit dem System genau die Höhe einstellen können, bauen wir auch nur genau die zehn Zentimeter ein und brauchen kein zusätzliches Material“, führt Georg Kölbl als Beispiel an.
Der Bauunternehmer würde jederzeit wieder in ein Baggersystem investieren und wird künftig weitere Systeme auf seinen Baggern installieren.

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