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Hering: Neue Entwicklungen bei öffentlichen WC-Anlagen

Man findet sie in Städten und Parks, auf Parkplätzen, an Bahnhöfen und Autobahnen und zunehmend auch für Personal und Trucker bei Logistikzentren. Die Rede ist von öffentlichen, der Allgemeinheit zugänglichen WC-Anlagen. Häufig fehlt hier die notwendige Überwachung und soziale Kontrolle, sodass diese einem erhöhten Vandalismusgrad ausgesetzt sind. Die Anforderungen an öffentliche WC-Anlagen werden auch in Punkto Hygiene immer höher. Hersteller öffentlicher WC-Anlagen haben sich hierauf bereits eingestellt und versuchen durch ständige Weiterentwicklungen neue Standards zu schaffen.

Das Unternehmen Hering widmet sich wie kein anderes deutsches Unternehmen seit vielen Jahren mit viel Engagement diesem Thema und beweist auf vielfältige Art und Weise, dass der mitunter schlechte Ruf von öffentlichen WC-Anlagen mehr und mehr der Vergangenheit angehört. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Bedeutung von öffentlichen Toiletten  hinsichtlich einer verbesserten Aufenthaltsqualität in den Städten und Gemeinden mehr in den Fokus der Verwaltungen rückt. Auch die Deutsche Bahn profitiert von unserem Know How und legt inzwischen viel größeren Wert auf hochwertige WC-Ausstattung und professionelle Betreibung, wie wir sie gewährleisten.“, so ein Sprecher von Hering.

Der zunehmende  Anspruch unserer Gesellschaft an die private Badhygiene und Badausstattung überträgt sich auch auf den Anspruch an Toiletten im öffentlichen Raum. Hering hat diesen Trend erkannt und umgesetzt. Die permanente Weiterentwicklung an Material, Technik, Funktion und Design hat dazu geführt, dass Hering seine Stellung als Marktführer sowohl im Bau als auch in der Betreibung öffentlicher Toiletten in den letzten zehn Jahren weiter ausbauen konnte. Viele innovative Entwicklungen zählen heute zum Standard vieler Toiletten.

Alle zum Einsatz kommenden Ausstattungselemente durchlaufen eine strenge Qualitätskontrolle. Bei aller Funktionalität und gehobenem Ambiente steht aber die Beständigkeit gegen Vandalismus sowie eine einfache und effektive Reinigung im Blickfeld aller Bauherren. Mit einer Bandbreite von Wand- und Bodenbelägen aus entsprechend widerstandsfähigem, fugenlosem Material bietet Hering heute adäquate Alternativen zu herkömmlichen Fliesenbelägen an. ESG-, Stahl-Keramik- oder Edelstahlverkleidung an den Innenwänden lassen sich leicht reinigen, Graffiti und Beschmutzungen lassen sich rückstandsfrei entfernen. Bodenbeläge aus Kunstharz bieten Verunreinigungen, Schmutzwasser und Urin keine Chance in den Boden einzudringen. Dies hat zur Folge, dass üble Gerüche dauerhaft vermieden werden.  Eine Entwicklung aus dem Hause Hering ist eine bodenintegrierte Edelstahlwanne unterhalb der Urinale, die unter einer Gitterrostabdeckung regelmäßig gespült wird. Das sorgt für eine angenehme Frische und vermindert die Bildung von Keimen und unangenehmen Gerüchen. „Urifloor“ lautet der Name dieser intelligenten Entwicklung, die heute bereits in vielen öffentlichen Toiletten zum Einsatz kommt.

Da die Hygiene zunehmend eine tragende Rolle einnimmt, zählen selbstreinigende WC-Sitzbrillen heute vielerorts zur Standardausstattung einer öffentlichen WC-Anlage. Die patentierte Sitzbrillenreinigung (SBR) von Hering reinigt automatisch nach jeder Benutzung. Somit ist ständige Sauberkeit garantiert. Auch für die Reinigung des Fußbodens gibt es entsprechende Lösungen. Reinigungsdüsen direkt am Rande des Fußbodens sprühen im flachen Winkel Wasser mit Zusatz von Desinfektionsmittel in die Mitte des Raumes, wo das Wasser dann in der mittig angeordneten Edelstahlrinne in den Technikraum abgeführt wird. Neu und noch effektiver ist die High-Pressure-Bodenreinigung. Eine, über eine komplette Raumseite angeordnete, Reinigungsdüse spritzt mit Hochdruck Wasser über den speziell entwickelten Drainboden, der das Reinigungswasser in sekundenschnelle im Boden versickern lässt  und dann unsichtbar dem Technikraum zuführt. Der große Vorteil der High-Pressure-Bodenreinigung ist ein ständig trockener und sauberer Boden.

Viele dieser neuen Entwicklungen finden sich auch in den WC-Anlagen in den Bahnhöfen wieder. Hier geht Hering auch noch einen Schritt weiter. Unter der Eigenmarke rail&fresh bietet man den Kunden mehr als nur eine übliche Bahnhofstoilette an. Freundliches Personal empfängt die WC-Nutzer, optimal platzierte LED Leuchten sorgen für helle Räume und vermitteln einem Sicherheit und Wohlempfinden. Aus den Lautsprechern in der Decke tönt leise Hintergrundmusik und Duftspender unterstreichen das frische Ambiente. Sogar an helle Beautyplätze hat man gedacht. Oder hat man an einem heißen Tag während der Reise das Bedürfnis zu Duschen? Dann bietet Hering auch hier eine Lösung: Separate Duschräume komplett ausgestattet bieten Wellness für unterwegs. Alles, was zum Duschen benötigt wird, gibt es vor Ort: Shampoo, Duschgel und Handtücher. Für Familien gibt es ebenfalls in einigen rail&fresh-Anlagen separate Familienkabinen mit einem niedrig angeordnetem Kinder-WC und Wickeltisch. Und auch in Punkto Gesundheit denkt Hering weiter: Defibrillatoren in den rail&fresh-Anlagen helfen im Notfall  Leben zu retten!

Tendenziell sieht Hering die Entwicklung bei öffentlichen Toiletten dahingehend, dass generell mit fugenlosen Materialien  bei der Oberflächengestaltung gearbeitet wird. „Der Anspruch an Vandalismusbeständigkeit darf nicht zu Lasten einer ansprechenden Optik und Ästhetik  gehen. Hier gilt es ein ausgewogenes Verhältnis zu finden“, betont man hier. Die Gesellschaft wird auch in Zukunft mehr an Mobilität gewinnen und die Menschen erwarten zu Recht, dass auch unterwegs das Angebot an öffentlichen Toiletten annähernd dem entspricht, was man von zu Hause aus gewohnt ist. „Hier sind nicht nur wir als Produzenten gefragt, sondern in erster Linie auch die öffentlichen Auftraggeber,  die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung.  Was sind die Gäste, Einwohner und Touristen heute einer Stadt wert? Wie viel Wert lege ich als Kommune auf ein sauberes, gepflegtes Erscheinungsbild?“,  berichtet ein Sprecher von Hering weiter.

Ein letzter Punkt, der den Augen der Nutzer allerdings verborgen bleibt, dem Betreiber aber wiederrum viel Geld spart, ist die Anlagentechnik. Eine intelligente Steuerung ist mit die wichtigste Voraussetzung für den reibungslosen Betrieb und verknüpft die komplette Sanitär- und Elektrotechnik zu einer Einheit. Zukünftig wird es darum gehen, noch mehr Wasser und Strom einzusparen, um die Lebenszykluskosten weiter zu minimieren.  Die Entwicklungsabteilung von Hering beschäftigt sich schon lange mit diesem Thema. Autarke Toiletten, die komplett ohne externe Stromversorgung arbeiten, oder WC-Anlagen, die ohne Abwasserleitungen funktionieren, sind nur ein kleiner Teil aus dem Repertoire.  Gänzlich ohne Strom und Wasser arbeiten die Komposttoiletten von Hering, kurz WLT (Waterless toilettes). Dort, wo es keine Möglichkeit gibt, Wasser und Strom bereitzustellen, sorgt ein spezieller Trockentank für die Kompostierung der Fäkalien. Die Verwaltungen von Naturparks, Nationalparks und Rad- und Wanderwegen sind dankbare Abnehmer dieser  innovativen WC-Lösung aus dem Hause Hering. 

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