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MULAG FAHRZEUGWERK HEINZ WÖSSNER GMBH U. CO. KG Erfolgreiches Expertenforum auf der demopark

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: MULAG

Mit interessanten Vorträgen, erkenntnisreichem Austausch und spannenden Diskussionen hat am 20. Juni im Rahmen der Messe demopark das Expertenforum „Ökologisch-nachhaltige Pflege von Straßenbegleitgrün“ stattgefunden.

Initiiert und organisiert wurde das Expertenforum von der Firma MULAG. Geschäftsführer Holger Wössner begrüßte als Gastgeber zu der Veranstaltung, bei der zahlreiche Wissenschaftler und Experten zu Wort kamen. So berichtete Johannes Steidle vom Institut für Biologie der Universität Hohenheim über die Einzelheiten einer „insektenfreundlichen“ Mahd. Als wesentliche Kriterien hob er insbesondere das extensive und partielle Mähen, ein heterogenes Mahdbild sowie das Abräumen des Mähguts durch dessen schonende Aufnahme hervor. In Bezug auf ein insektenfreundliches Mähwerk nannte er eine größere Schnitthöhe über dem Boden, die Reduktion der beim Mähvorgang überrollten Fläche, eine geringe Wirkfläche der Schneidelemente des Mähwerks, einen geschlossenen Gehäuseboden und eine veränderte Luftstromführung zur Verringerung der Sogwirkung vom Boden als mögliche technische Eigenschaften.


Grünpflegekonzept für das Straßenbegleitgrün

Bei den Vorträgen von Heinz Dirnhofer und Harald Claußen, beide von der Landesbaudirektion Bayern, ging es um das neue Grünpflegekonzept für das Straßenbegleitgrün an Bundesstraßen, Staatsstraßen und Kreisstraßen in der Verwaltung der staatlichen Bauämter. Dirnhofer stellte das Konzept vor und Claußen ging auf die Auswirkungen des Grünpflegekonzepts auf die Praxis des Straßenbetriebsdienstes ein. So zielt es auf ein weites Lebensraum- und Nahrungsangebot, einen hohen Strukturreichtum und die Biotopvernetzung ab. Dabei wird das Straßenbegleitgrün in den Intensivbereich – den Bereich unmittelbar am Straßenrand (Straßenbankett) sowie die gesamte Entwässerungsmulde – und den häufig dahinter großräumig anschließenden Extensivbereich untergliedert. Während im Intensivbereich aus Gründen der Verkehrssicherheit häufiger gemäht beziehungsweise gemulcht werden muss, besteht im Extensivbereich mehr Spielraum für eine extensivere und dadurch naturfreundlichere Pflege.

Neben den genannten Experten kamen auf dem Forum noch weitere Spezialisten zu dem Thema zu Wort. Es lieferte Impulse für weitere Schritte im Bereich der biodiversitätsschonenden und nachhaltigen Mahd und der dazu geeigneten Mäh- und Abräumtechnik im Straßenbegleitgrün und anderen Einsatzbereichen.

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