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Wenn der Hochwasserschutz nicht ausreicht Stege wie in Venedig

Spundwände und Sandbarrieren können nicht immer und alles schützen: Wenn das Hochwasser steigt, machen Laufstege die Innenstadt im Nu wieder begehbar.

Das Städtchen Wertheim westlich von Würzburg ist ein Idyll zwischen Main und Tauber. Die beiden Flüsse prägen seit jeher das Bild. Vor allem bei Hochwasser: Es läuft in den historischen Stadtkern und legt das öffentliche Leben lahm, wenn nichts dagegen unternommen wird. Doch Wertheim weiß sich zu helfen – mit Laufstegen aus feuerverzinktem Stahl. Als Vorbild dient Venedig: Wie in der Lagunenstadt ermöglichen sie der Bevölkerung, sich bei Überflutung trockenen Fußes im Ort zu bewegen.

Aufgebaut werden die Stege vorrangig rund um den schmucken Marktplatz in der Altstadt. Verbindungsstücke führen zu jenen Hauseingängen und Geschäften, die wasserseitig öffnen können. „Das ist eine pragmatische Lösung“, bestätigt Uwe Moritz vom Hersteller Graepel. „Zudem kann der Bauhof die universellen Laufroste auch anderweitig einsetzen, zum Beispiel ganzjährig bei Bauarbeiten zur Fußgängerführung“. Ihre Laufflächen mit der rutschhemmenden Profilprägung „Graepel-Stabil“ bieten selbst bei Schmutz, Schnee und Eis sowie Starkregen reichlich Sicherheit unter den Füßen.

 

Erst jüngst erweiterte die Stadt das System um 71 Segmente mit einer Gesamtlänge von 145 Metern. Damit können nun weitere 52 Hauseingänge angeschlossen werden. Die Komplettlieferung beinhaltete neben den Rosten alle Auflageböcke, Handläufe und  Längsverbinder. Der Hersteller Graepel gilt als erfahrener Blechprofilrostehersteller. Für Wertheim lohnte sich die Anschaffung auch aufgrund der finanziellen Hilfen, die das Land nach dem letzten Hochwasser zur Verfügung stellte. Für die künftigen Pegelstände sieht sich die Stadt, die seit Jahrhunderten mit den Fluten kämpft, nun besser gerüstet als je zuvor.

www.graepel.de

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