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Transporter mit Partikelfiltern nachrüsten

Transporter haben einen hohen Schadstoffausstoß.

Knapp die Hälfte der insgesamt etwa 1,6 Millionen in Deutschland zugelassenen Einheiten erfüllt nach Schätzungen des Deutschen Kraftfahrzeugsgewerbes (ZDK) nur die Abgasnormen Euro 1 und 2. Dadurch drohen Fahrverbote in den innerstädtischen Umweltzonen, denn sie bekommen höchstens die rote Umweltplakette. Und auch die berechtigt künftig nicht mehr zur Fahrt in Umweltzonen.

Die Abgaswerte senken könnte eine Nachrüstung mit Rußpartikelfiltern. Diese kostet im Schnitt zwischen 600 Euro und 700 Euro und kann im Regelfall binnen einer knappen Stunde durchgeführt werden. Eine „Transporter-Offensive“ des ZDK sowie des Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und verschiedener Umwelt-und Autoverbände soll nun bei den Handwerksbetrieben für den nachträglichen Einbau werben. Eine Internet-Datenbank hilft ab Jahresende bei der Auswahl der Filter, nennt Preise und Werkstätten.

In der Pflicht sieht der ZDK auch die Politik, die derzeit nur den Einbau in Pkw und schwere Lkw subventioniert. Außerdem müsste es laut ZDK-Präsident Rademacher für einzelne Transporter bei Fahrverboten „Ausnahmen mit Augenmaß“ geben, vor allem wenn sie aus technischen Gründen nicht umgerüstet werden können. Derzeit schlägt beispielsweise eine Ausnahmegenehmigung für die Berliner Umweltzone mit jährlich bis zu 400 Euro zu Buche.

Quelle: focus

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