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Kommunen digitalisieren - Fachmesse Public IT in Stuttgart versammelt IT-Angebot für den Public Sector

Verwaltungsabläufe effizienter gestalten und mit elektronischer Datenverwaltung beschleunigen – das sind zentrale Ziele für den Einsatz von IT in kommunalen Verwaltungen.

Software- und Hardwareanbieter zeigen auf der Fachmesse Public IT am 24. und 25. April 2012, wie sie Kommunen und kommunale Betriebe dabei unterstützen können, ihre Prozesse und Services zu modernisieren und zu digitalisieren.

Um ihre Interaktion mit Bürgern und Unternehmen, aber auch ihre internen Prozesse zu optimieren, benötigen Kommunen eine leistungsfähige und sichere Informations- und Kommunika¬tions¬technik. Auf der Public IT in Stuttgart präsentieren Hersteller und Dienstleister für Dokumenten-Management-Systeme, IT-Sicherheit, Geo-Informationssysteme und weitere Software- und Hardwareanbieter für den Public Sector ihre aktuellen Lösungen. Neben den Präsentationen der Aussteller stehen der Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen Anbietern und Anwendern sowie Best-Practice-Beispiele aus Kommunen im Mittelpunkt der Messe. Im Verbund mit den Fachmessen Zukunft Kommune und public12 bringt das größte kommunale Messe-Event für den Süden Deutschlands in Stuttgart mehr als 140 Aussteller mit kommunalen Entscheidern zusammen.

Vom Aktenordner zu zeitgemäßem eGovernment


Digitale Archiv- und Storage-Systeme zur Sicherung und Speicherung von Daten lösen mittlerweile vielfach Papier und Aktenordner ab. Wie kommunale Verwaltungen Akten und Dokumente mithilfe von Dokumenten-Management-Systemen revisionssicher speichern und den berechtigten Mitarbeitern verfügbar machen können, zeigen mehrere Anbieter auf der Public IT. Mit dabei sind unter anderem NSi Europe, Fast LTA, Netzwerk GmbH, Optimal Systems sowie die Hans Held GmbH. Mehrere Vorträge im Praxisforum zeigen an beiden Messetagen zudem Erfolgsfaktoren und Stolperfallen bei der Einführung solcher Systeme auf.

„Fans“ und „Freunde“ über Social Media gewinnen

Wie Städte und Gemeinden über Social Media mit ihren Bürgern in Dialog treten können, beleuchtet eine Fachkonferenz der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg im Rahmen der Fachmesse. Im ersten Teil der Konferenz erfahren die Besucher von Vertretern der Stadt Reutlingen, wie es gelingt, in der Diskussion mit Bürgern in sozialen Netzwerken auch kontroverse Themen sachlich zu moderieren. Auf der Facebook-Seite der Stadtverwaltung tauschen sich rund 5.600 Fans mit der Stadtverwaltung aus – etwa über den Bau einer umstrittenen Stadthalle oder über ein neues Parkierungskonzept. Im zweiten Teil der Konferenz berichtet unter anderem Ulms Erster Bürgermeister und Geschäftsführer des Donaubüros Gunter Czisch, mit welchen Interaktionsmöglichkeiten sein Portal www.donaubuero.de Bürger zum Mitmachen anregt und den Austausch fördert – auf kommunaler Ebene sowie international.

Offene Daten – Chancen und Barrieren

Im Vortrag „Offene Daten – Potenziale und Barrieren bei der Umsetzung“ greift Fraunhofer Fokus ein weiteres aktuelles Thema auf. Erfahrungen bei der Bereitstellung von kommunalen Daten hat Fraunhofer Fokus unter anderem in Berlin gesammelt. Hier startete 2011 das erste Open-Data-Portal einer Stadt in Deutschland. Unternehmen, Organisationen und Bürger können über daten.berlin.de auf städtische Datenbestände wie zum Beispiel Verkehrsinformationen, Wetterdaten oder Wirtschaftsdaten zugreifen und somit Prozesse und Abläufe mitgestalten. Über verschiedene Open-Data-Projekte berichtet der wissenschaftliche Mitarbeiter Jens Klessmann am Mittwoch, 25. April 2012, im Praxisforum der Public IT.

Digitale Karten machen raumbezogene Daten nutzbar

Mithilfe von Geoinformationssystemen (GIS) können Kommunen Liegenschaftsverwaltung, Stadtinformationssysteme und viele weitere Anwendungen betreiben, die auf raumbezogene Daten zurückgreifen. Anbieter wie die AED Solution Group, brain-SCC, GeoData+ und die geonline GmbH zeigen auf der Public IT verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Web-Karten. Dr.-Ing Peter Zeile vom Fachgebiet Computergestützte Planungs- und Entwurfsmethoden in Raumplanung und Architektur (CPE) der TU Kaiserslautern stellt am Dienstag, 24. April 2012, im Praxisforum neue Kartenkonzepte vor – von webbasierten, partizipativen Karten bis zu Augmented Reality Informationen innerhalb der Stadt und der Stadtplanung.

ÖPNV von der Ausschreibung bis zur Abrechnung

Softwarelösungen für die Planung und Durchführung des Öffentlichen Personennahverkehrs präsentieren die Trapeze Group Deutschland und die Verkehrsautomatisierung Berlin GmbH auf der Messe. An den Messeständen können sich die Fachbesucher über die verschiedenen Produkte der Steuerungs-, Leit- und Informationstechnik sowie weitere Lösungen rund um den Personenverkehr informieren, vom Öffentlichen Personennahverkehr bis hin zu Schülerbeförderung und Seniorenfahrdiensten.

Ein Ticket – fünf Messen

Mit nur einer Eintrittskarte genießen die Fachbesucher der Public IT Zutritt zu allen drei Fachmessen des Fachmesseverbundes. Dies gilt auch für sämtliche Vorträge, Podiumsdiskussionen, Best-Practice-Präsentationen und Fachkonferenzen, die im Rahmen des Messeverbundes angeboten werden. Wer sich online registriert, erhält ein Tagesticket zum Preis von 15 Euro, vor Ort kostet es 25 Euro. Weitere Informationen zum Programm sowie den Link zur Online-Registrierung finden Interessierte unter
www.public-it-messe.de.

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