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IFAT CHINA 2010: Umwelttechnologien für grüne Metropolen

Parallelität der Weltausstellung Expo und IFAT CHINA bietet Synergien

China plant Maßnahmen für grüne Metropolen

Fast zeitgleich starten im kommenden Jahr in Shanghai die Weltausstellung Expo 2010 und die 4. Auflage der Umwelttechnikmesse IFAT CHINA. Auch bei den Themen der beiden Veranstaltungen gibt es Berührungspunkte: So impliziert das Expo-Thema „Better city, better life“ auch ökologische Verbesserungen in den chinesischen und weltweiten Megacities - und die IFAT CHINA, die vom 4. bis 6. Mai im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) stattfindet, präsentiert die dazu erforderlichen Technologien und Dienstleistungen.

Eugen Egetenmeir, Mitglied der Geschäftsführung der Messe München, sieht die Weltausstellung und die IFAT China als sich vorteilhaft ergänzende Veranstaltungen: „Während die Expo Visionen und Konzeptideen einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung aufzeigt, präsentieren unsere Aussteller das hierfür erforderliche Rüstzeug für Umweltlösungen nach dem neuesten Stand der Technik.“

Die Weltausstellung Expo 2010, die vom 1. Mai bis 31. Oktober 2010 in der chinesischen Millionenmetropole Shanghai stattfindet, wird ein Event der Superlative. Mit über 200 teilnehmenden Ländern und mindestens 70 Millionen erwarteten Besuchern übertrifft sie alle bisherigen Dimensionen. Das Motto „Better city, better life“ fordert Konzepte für eine nachhaltige Stadtentwicklung, die neben kulturellen und sozialen Aspekten auch und gerade ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt.

Im Zusammenhang mit der Expo soll die Gastgeberstadt Shanghai noch grüner und sauberer werden. So berichtet beispielsweise Germany Trade & Invest (die ehemalige Bundesagentur für Außenwirtschaft), dass die Wirtschaftsmetropole im aktuellen, vierten Umwelt-Investitionsplan, der die Jahre 2008 bis 2010 umfasst, umgerechnet insgesamt zehn Milliarden Euro für Umweltprojekte ausgeben wird.

Auch das Thema „Energieeffiziente Gebäude“ hat das Reich der Mitte für sich entdeckt. Ein öffentlichkeitswirksames Projekt ist hier ein 310 Meter hoher Wolkenkratzer in der südchinesischen Provinzhauptstadt Guangzhou, der seine Energie komplett selbst erzeugen soll. Der Pearl River Tower wird hierfür mit Windturbinen, Solarpanelen und Brennstoffzellen ausgestattet. Das von einem Chicagoer Architekturbüro für die Guangdong Tobacco Company gebaute Gebäude soll im Oktober kommenden Jahres fertig gestellt werden.

Im Bereich der Abwasserreinigung verfügen die reichen Boomstädte Chinas über die größten Investitionsprogramme. Ein Beispiel für ein aktuelles Großprojekt ist die Modernisierung der Kläranlage Shanghai Bailonggang. Hier ist derzeit die größte Klärschlammbehandlungsanlage Asiens mit einem täglichen Durchsatz von zwei Millionen Kubikmetern im Bau. Mit den Anlagenbauern Passavant Roediger aus Hanau und Andritz Fliessbett Systeme aus Ravensburg sind zwei deutsche Umwelttechnikspezialisten maßgeblich an dem 48-Millionen-Euro-Projekt beteiligt.

Über die IFAT CHINA

IFAT CHINA ist die umfassendste Messe für praxisorientierte Lösungen in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasser, Abfallentsorgung, Recycling, Luftreinhaltung, Umwelttechnik sowie Erneuerbare Energien in Asien. Die Messe bietet die Geschäfts- und Networking-Plattform für chinesische und internationale Branchenvertreter und wird von einem fundierten technisch-wissenschaftlichen Konferenzprogramm begleitet. Mit 362 Ausstellern aus 25 Ländern und über 10.500 Besucher aus 72 Ländern stellte die IFAT CHINA 2008 neue Bestmarken auf. Die 4. Internationale Fachmesse für Wasser, Abwasser, Abfall, Recycling und Erneuerbare Energien findet vom 4. bis 6. Mai 2010 im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) in China statt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ifat-china.com

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