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POLEM B.V. Salzreduzierung um mindestens 30 Prozent dank Soletechnik

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Polem B.V.

Mithilfe von Soletechnik kann die im Winterdienst ausgebrachte Streusalzmenge drastisch reduziert werden. Ein Praxisbeispiel beschreibt das niederländische Unternehmen Polem B.V. in einer Pressemitteilung. So habe ein Kunde des Unternehmens seine im Winter ausgebrachte Streusalzmenge um mehr als 30 Prozent reduzieren können. Diese Einsparung sei nach der Einführung moderner Soleerzeugungsanlagen erzielt worden, heißt es weiter. Sole muss, im Gegensatz zu Trockensalz, nicht erst eingefahren werden. Dadurch wirkt die Glättebekämpfung schneller und effizienter und die Verkehrssicherheit wird erhöht.

In den vergangenen Jahren habe sich der Kunde von Polem mit steigenden Kosten und zunehmendem Umweltdruck konfrontiert gesehen. Beim herkömmlichen Verfahren sei der Salzverbrauch zu hoch gewesen, wobei ein Teil des ausgebrachten Salzes bei trockenen und windigen Bedingungen rasch von der Fahrbahn verweht worden sei. Zudem hätten Experten negative Auswirkungen auf Boden und Grundwasser festgestellt, was Anlass zur Überprüfung des bestehenden Prozesses gab.


Bessere Salzhaftung und weniger Verbrauch

Eine technische Analyse habe gezeigt, dass insbesondere die Haftung des Salzes auf dem Asphalt deutlich verbessert werden konnte. Auf dieser Basis entschieden sich die Verantwortlichen für den Einsatz von Soleerzeugungsanlagen, die Trockensalz in eine exakt eingestellte Salzlösung umwandeln. Durch diese Vorbehandlung haftet das Streumittel besser an der Fahrbahn, wodurch Verluste durch Wind und Verkehr reduziert werden. Die Anlagen seien in unterschiedlichen Ausführungen installiert worden, mit verschiedenen Durchmessern und Leistungen, die an die jeweiligen Einsatzbedingungen angepasst waren. Je nach Standort fiel die Wahl auf eine manuelle oder automatische Bedienung. Eine Einführung erfolgte schrittweise, wobei Solekonzentration und Dosierung regelmäßig überprüft und optimiert wurden.

Es zeigt sich, dass der Einsatz von Sole nicht nur effizient, sondern auch kostensparend ist. Auf Grundlage der erzielten Ergebnisse werde derzeit eine Ausweitung auf weitere Regionen sowie eine Anbindung an aktuelle Wetter- und Fahrbahndaten zur weiteren Optimierung der Glättebekämpfung geprüft, so die Polem-Unternehmenszentrale. 

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