Grün-/Flächenpflege

Ausbildungszahlen GaLaBau: Nur NRW leicht im Plus

Der demografischen Wandel machtsich bemerkbar und der Wettbewerb um die fähigsten Schulabgänger nimmt an Intensität zu.

Dies wird auch im GaLaBau spürbar. Von den zwölf Landesverbänden kann fürs Jahr 2010 lediglich der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen ein kleines Plus bei den Ausbildungszahlen verbuchen.

Der Statistik des AuGaLa zufolge ist die Zahl der Auszubildenden im Jahr 2010 bundesweit erstmals wieder deutlich gesunken: im Schnitt um 2,8 %. Besonders hohe Rückgänge müssen die GaLaBau-Unternehmen in den Landesverbänden Sachsen-Anhalt (-21,82 %) sowie Mecklenburg-Vorpommern (-11,27 %) verkraften.

Der VGL NRW kann es für sich daher als Erfolg sehen, das mit 2.156 Azubi in 2009 erreichte hohe Niveau in 2010 nochmals auf 2.169 Azubi gesteigert zu haben: Ein Plus von 0,6 Prozent. Er weist damit das beste Ergebnis aller Landesverbände auf.
Zweitbester Landesverband ist laut AuGaLa-Auswertung der VGL Hessen-Thüringen mit -1,3 % (532 Azubi, 7 weniger als 2009) vor VGL Schleswig-Holstein mit -1,8 % (218 Azubi, 4 weniger als 2009).

Wie Dr. Karl Schürmann, Geschäftsführer des VGL NRW in Oberhausen verdeutlicht, ist die weiter gestiegene Zahl an Auszubildenden der Lohn für jahrelange Bemühungen des Landesverbandes, mit angehenden Schulabsolventen bereits dann in Kontakt zu treten, bevor diese ihr Abschlussjahr beginnen. In der Geschäftsstelle sind dafür drei Referentinnen tätig, die Schulen besuchen und Infostände auf Jugendmessen oder anderen Berufsfindungs-Veranstaltungen betreiben, um Haupt- und Realschülern wie auch Gymnasiasten den Beruf des Landschaftsgärtners vorzustellen.

Ferner werden zum Beispiel Aktionen des Bundesverbandes – wie zur Umgestaltung von Schulhöfen – von den Referentinnen für Nachwuchswerbung intensiv dazu genutzt, Schülerinnen und Schüler für den grünen Beruf zu motivieren. „Bereits seit den 90er Jahren haben wir unsere Aktivitäten zur Nachwuchswerbung kontinuierlich ausgeweitet“, betont Dr. Schürmann. Die Früchte dieser Arbeit seien inzwischen zu sehen.(pcw)

(c) DEGA GALABAU/campos online

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