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MERLO DEUTSCHLAND GMBH Multifarmer Classic als Teleskoplader und Traktor in der Baumpflege

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Merlo

Franz Hartl ist Hebebühnen-Vermieter und Baumschneider im bayerischen Bad Birnbach. 2011 erwarb er einen nahezu neuwertigen Multifarmer 30.9 Classic 2 – basierend auf dem „Merlo-Konzept“, das Funktionen von Teleskopladern und Traktoren verbindet und 2001 von der Agritechnica-Kommission mit einer Neuheiten-Silbermedaille ausgezeichnet wurde.

Erfolgreich setzt Hartl den Multifarmer seit nunmehr 15 Jahren unter dem Motto „Vielseitigkeit ist Trumpf“ in seinem Betrieb ein. Neben zwei Merlo-Teleskopladern verfügt er aktuell über eine Raupenbühne, Stockfräsen, diverse Hebebühnen, Lkws, Tieflader, Traktoren, einen Mäher, eine Rüttelplatte sowie ein Mulchgerät.

Bei Hartl kommt der Multifarmer auf rund 250 Betriebsstunden pro Jahr. Im ursprünglichen Lieferumfang waren Lastgabeln, eine Schaufel sowie ein Lasthaken enthalten. Hartl nutzt den Teleskop-Traktor in erster Linie für die eigene Hofstelle – mit ihm produziert er Hackschnitzel oder ordnet das Holzlager. Dabei hält der Classic 2 den Hof instand und räumt Laub weg, er zieht den Rückewagen oder fährt den Kipper – um Sand oder Kies zu holen – und außerdem transportiert er Hackschnitzel oder Fräsgut.


Technische Merkmale

Der Multifarmer 30.9 Classic 2 verfügt über eine max. Tragfähigkeit von drei Tonnen sowie neun Meter Hubhöhe. Sein Dreipunkt-Kraftheber bietet 4,3 Tonnen Hubkraft. Ein Vier-Zylinder-Deutz-Motor liefert 120 PS bei 2.400 U/min. Integriert sind ein hydrostatischer Fahrantrieb, ein permanenter Allradantrieb sowie ein Zwei-Gang-Getriebe, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 40 km/h. An der Heck-Zapfwelle liefert Merlo zwei Zapfwellen-Drehzahlen: 540 und 1.000 U/min. Zudem arbeitet der Drei-Punkt-Kraftheber mit elektro-hydraulischer Steuerung.

Hauptsächlich kommt der Multifarmer in der Baumpflege auf dem eigenen Waldgrundstück sowie bei Kundenaufträgen zum Einsatz. Am Heck ist eine S-Line-Funkseilwinde von Pfanzelt angebaut. Mit Lastgabeln bewegt der Ausleger Baumteile, per Schaufel Hackschnitzel. Zudem dient die Maschine als Antriebs-Aggregat für einen Pfanzelt-Kran mit Gierkink-Fällgreifer Typ GMT035.

Hartl über den Anbau der Seilwinde: „Da die Hydraulik zum Verbinden benötigt wird, muss der Merlo beim Anschluss laufen – die Winde kann dann über eine Funk- oder Handsteuerung betätigt werden. Sie hat einen Ausstoß und ein Seil von 90 Metern Länge. Dieses wird per Haken am Baum angeschlagen und gespannt, um liegende Stämme herauszuziehen oder stehende Bäume während des Fällschnitts zu sichern. Nach dem Setzen des Fallkeils kann die Seilwinde den Baum kontrolliert in die gewünschte Richtung ziehen.“

Anbau des Rückewagens

Zudem dient die Heckhydraulik des Multifarmers zur Versorgung des Rückewagens samt Pfanzelt-Kran und GMT035-Fällgreifer – ein 245 kg schwerer Holzgreifer mit integrierter Säge. Er ermöglicht Schneid-Durchmesser von bis zu 35 cm. Ähnlich unkompliziert wie bei der Seilwinde erfolgt der Anbau der Rückewagen-Kombination: Nach dem Kuppeln und Verriegeln werden Zapfwelle, Druckluft- und Bremsanschlüsse sowie die Hydraulik für die Schwenkdeichsel verbunden. Es folgen Strom- und Beleuchtungsanschluss, und anschließend kann der Rückewagen per Aufstellwinde auf den Rädern abgesetzt werden.

Für Hartl hat der Multifarmer einen hohen Stellenwert, ein Verkauf kommt für ihn nicht infrage. Dank seiner Ausbildung zum Kfz-Meister übernimmt er Wartung und Instandhaltung weitgehend selbst. Ersatzteile bezieht er über das nahe gelegene Unternehmen „Gruber Landtechnik“, und bei Detailfragen unterstützt die Fachberatung von Merlo.

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