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PELLENC GMBH Produktiv und gesund – ergonomischer Einsatz von Akkugeräten

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: PELLENC

Emissionsfrei, geringe Betriebskosten, leise und mittlerweile auch leistungsstark: Mit dem zunehmenden Einsatz akkubetriebener Werkzeuge in der kommunalwirtschaftlichen Straßen- und Grünflächenpflege verändern sich auch die ergonomischen Anforderungen. Freischneider, Heckenscheren, Laubbläser oder Kettensägen mit Akku bieten viele Vorteile, stellen jedoch neue Herausforderungen an die Körperhaltung und das Handling. Wichtigste ergonomische Maßnahme: Anlegen und Nutzen von Tragesystemen. 

Die Straßen- und Grünflächenpflege ist geprägt von körperlich intensiven Tätigkeiten. Aufgrund der körperlich fordernden Tätigkeiten wie Heben, Tragen, Bücken, Arbeiten in Zwangshaltungen oder Überkopfarbeiten sind Beschäftigte gefährdet. Besonders belastet sind der Schulter- und Rückenbereich. Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems gehören im Garten- und Landschaftsbau deshalb zu den häufigsten arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen. Laut Daten der DGUV und der Krankenkassen zählen Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) zu den dominierenden Ursachen für Arbeitsunfähigkeitstage, Berufskrankheiten und Frühverrentungen in der „grünen Branche“. Im Jahr 2023 entfielen rund 25 bis 30 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage im Bau- und Gartenbereich auf MSE. 

Ergonomische Gestaltung ist kein „Nice-to-have“

Eine ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen ist kein „Nice-to-have“, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Tragesysteme für Akkugeräte leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung der Mitarbeitenden, zur Produktivität im Alltag und zur Attraktivität des Berufsbilds. „Wer heute in Ergonomie investiert, sichert sich die Fachkräfte von morgen“, sagt Laurent Vivès, Geschäftsführer der Pellenc GmbH.

Akkubetriebene Geräte sind im Vergleich zu benzinbetriebenen Modellen meist leichter, einfacher zu bedienen und vibrationsärmer. Um die Mitarbeiter körperlich zu entlasten, aber dennoch leistungsfähige Akkus mit einer großen Energiekapazität bereitstellen zu können, setzt PELLENC als Pionier in der Akkutechnolgie in der grünen Branche seit 2008 Rückenakkus für langanhaltende Arbeitseinsätze ein. Mittlerweile wird das Prinzip auch von anderen Herstellern angeboten, vor allem bei leistungsstarken Akku-Freischneidern und Akku-Laubbläsern. 


Anpassung an die Körperform reduziert gesundheitliche Risiken

Gute Tragesysteme verteilen das Gewicht des Akkus gleichmäßig auf den Körper. Tragegurte oder Westen entlasten die Schultern und den Rücken und verbessern die Bewegungsfreiheit. Beim PELLENC Komfort-Tragesystem werden bei einer optimalen Anpassung an die Körperform 70 Prozent des Gewichts auf die Hüften verteilt. Insbesondere bei länger dauernden Einsätzen steigern sie die Ausdauer und reduzieren gesundheitliche Risiken. Praxiserfahrungen zeigen: Ein gut angepasstes Tragesystem macht den Unterschied zwischen Überlastung und effizienter Arbeit. 

Neben der technischen Ausstattung ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter für ergonomische Aspekte entscheidend. Schulungen zur richtigen Einstellung und Nutzung von Tragesystemen sind nach Erfahrung von PELLENC ein wichtiger Bestandteil der Arbeitsschutzstrategie. Akzeptanz und damit der Nutzen werden erhöht, wenn die Tragesysteme voreingestellt und personalisiert sind. Dies bestätigt Sven Wiese. Der Stadtreinigungsmeister leitet den innerstädtischen Betriebshof Ost des Abfallwirtschaftsbetriebes Kiel. Dort und an den anderen Betriebshöfen sind die Tragesysteme für die Kollegen personalisiert und voreingestellt. Ein prüfender Blick oder eine Nachjustierung sind dennoch geboten. 

PELLENC empfiehlt deshalb auch vor der Anschaffung, die Akkugeräte mit dem Tragesystem mehrere Tage zu nutzen. In aller Regel stellen hierfür die Fachhändler auch Testgeräte zur Verfügung. Zudem werden bei der Übergabe und vor der Nutzung Einweisungen zum Anlegen und Verstellen das Tragesystems und der Gurte empfohlen. Betriebe wie die Stadtreinigung Hamburg (SRH) wiederholen diese mindestens einmal im Jahr. 

Worauf es bei einem Tragesystem ankommt

Ein ergonomisches Tragesystem erfüllt folgende Kriterien:

  • Optimale Gewichtsverteilung zur Vermeidung einseitiger Belastungen: Hersteller wie PELLENC bieten ein Tragesystem mit einem gepolsterten, breiten Becken- und Bauchgurt an. Bei einem festen Sitz werden bis zu 70 Prozent des Gewichts nicht auf den Schultern, sondern auf den Hüften abgetragen. 
  • Individuelle Verstellbarkeit für verschiedene Körpergrößen und -formen: Diverse Hersteller bieten für die optimale Passform bei kräftiger Statur von Männern und Frauen eine Verlängerung des Bauchgurtes und für Frauen einen verlängerten Brustgurt an. Zusätzlich kann auch das Aufnahmesystem für den Rückenakku der Körpergröße angepasst werden.
  • Tragekomfort auch bei höheren Temperaturen: Arbeiten in der Grünpflege werden zumeist in der warmen Vegetationszeit ausgeführt. Deshalb ist es für den Tragekomfort wichtig, dass die Schulter- und Beckenpolster atmungsaktiv sind. Ideal ist es, wie bei PELLENC ausgeführt, wenn wie bei einem Tourenrucksack das Tragesystem nicht direkt am Rücken und der Wirbelsäule anliegt. 
  • Einfache Handhabung mit Handschuhen: Ideal sind Schnellverschlüsse, die mit einer Hand bedient werden können. Der Brustgurt bei PELLENC ist mit einem Bajonettverschluss ausgerüstet und lässt sich deshalb mit einem Knopfdruck entriegeln. 
  • Führung und Befestigung – Kabel beim Tragesystem: Bei Arbeiten auf Rumpfhöhe wie beim Schneiden von Hecken oder Baumpflegearbeiten ist es wichtig, dass das Kabel zwischen Rückenakku und Gerät nicht die Arbeit einschränkt. Ideal sind Lösungen wie von PELLENC, bei denen der Stecker Fast-Connector am Schultergurt nahe am Körper zwangsgeführt wird. 
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77867 Kappelrodeck

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