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12. September 2017

NordBau 2017: Schwerpunkte Digitalisierung und Grün in der Stadt

NordBau 2017: Schwerpunkte Digitalisierung und Grün in der Stadt

Die Digitalisierung am Bau, Building Information Modeling (BIM), und die Schaffung von mehr Grün im städtischen Bereich sind die Schwerpunktthemen der diesjährige NordBau (13. bis 17. September 2017, Holstenhallen Neumünster). Ein großes Vortrags- und Fortbildungsbildungsangebot und die Präsentation aller Neuheiten bei den Baumaschinen stehen auf dem Programm. Über 60.000 Besucher erwartet die Messe.

Unter dem Motto „Grün in die Stadt“! greift die NordBau 2017 einen wichtigen Trend beim innerstädtischen Bau auf. Klimabäume, Entsiegelung von innerstädtischen Flächen um Starkregenereignissen zu begegnen, oder die Gestaltung von Innenhöfen zur Verbesserung des Wohnwertes sowie die Wertsteigerung der Immobilie sind nur einige Aspekte einer großen Sonderschau. Das Gärtnern in der Stadt wird am Beispiel eines Kieler Innenhofs auf der Messe erlebbar gemacht. Partner und Gestalter dieser attraktiven Sonderschau sind die Verbände Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau von Schleswig-Holstein und Hamburg, Haus & Grund Schleswig-Holstein, der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen, der Schleswig-Holsteinische Gemeindetag sowie der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten Schleswig-Holstein.  

„Weil eine grüne Stadt eine gesunde Stadt ist, steht die Planung und Entwicklung solcher Flächen längst auch im Fokus von Wohnungsunternehmen. Das Grün pflanzt und pflegt sich allerdings nicht von allein: Gestaltung und Unterhalt sind teuer, und nicht alles ist technisch machbar. Hier müssen ökologisch und ökonomisch sinnvolle Lösungen gefunden werden“, erläutert Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen. Alexander Blažek, Geschäftsführer von Haus & Grund Schleswig-Holstein ergänzt: „‚Urban gardening’ oder ‚Grün in die Stadt’ zeigen den aktuellen Trend, die Vorzüge der Stadt mit einer individuellen grünen Oase zu kombinieren. Haus & Grund bietet auf der NordBau in diesem Jahr qualifizierte rechtliche und fachliche Beratung, wie Eigentümer zum städtischen Gärtner werden können, um die Immobilie für sich oder den Mieter attraktiver zu machen.“
Weiteres Schwerpunktthema der NordBau 2017 ist die Digitalisierung. Die wirtschaftlichen Vorteile der Digitalisierung und des 3-D basierten Building Information Modeling (BIM) werden an vielen Stellen auf der Messe „zum Anfassen“ gezeigt: Möglichkeiten der Zeit- und Kosteneinsparungen, wichtige arbeitsrechtliche Aspekte, die Digitaltrends bei den Baumaschinen und effektive Arbeitsabläufe stehen im Mittelpunkt. Anhand konkreter Bauprojekte können Architekten und Ingenieure erfahren, wie sich Prozesse der Bauausführung durch digitale Planung deutlich verkürzen und Mehrkosten durch Umplanungen entfallen. Digitalisierte Prozesse optimieren im Facility-Management die Bewirtschaftung der Gebäude. „Bei den Schwerpunkten Digitalisierung und Stadtbegrünung ist es uns wichtig, die Themen erlebbar zu machen, Mehrwerte zu bieten und die Plattform für den Austausch der Branche zu sein“, ergänzt Dirk Iwersen, Geschäftsführer der Holstenhallen Neumünster GmbH.

Weiterer Schwerpunkt der NordBau 2017 ist der Ausbau der Infrastruktur in Nord-deutschland. Die Deutsche Bahn zeigt, wie Firmen von den großen Bauprojekten im Norden profitieren können. Professor Dirk Rompf, Vorstand bei der Deutschen Bahn Netz AG für Netzplanung und Großprojekte wird darüber in der Eröffnungsverantaltung sprechen.

Arbeitsschutz und Bausicherheit spielen auf der NordBau 2017 ebenfalls eine große Rolle. Über die Sicherheit mit besonderem Blick auf den Straßenbau informiert die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft BG BAU. Die NordBau stellt auch 2017 wieder alle Trends und Neuheiten im Bereich der Baumaschinen in den Fokus. Der beliebte Treffpunkt „Bauleiter & Poliere“, das umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebot und der nordjob-Bau-Infotag für den Nachwuchs werden fortgeführt.

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