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13. November 2017

Brigade: Hohe Lichtausbeute mit den kompakten LED-Arbeitsscheinwerfern von Nordic Lights

Brigade: Hohe Lichtausbeute mit den kompakten LED-Arbeitsscheinwerfern von Nordic Lights

Preisorientierte Nach- und Umrüstung. Robuste Ausführung und intelligentes Thermomanagement sorgen für eine sehr hohe Lebensdauer

Werden Agrar-, Forst- oder Baumaschinen bei Dunkelheit eingesetzt, muss ihr Arbeitsbereich adäquat ausgeleuchtet werden, damit die Sicherheit im Umfeld gewährleistet ist und Unfälle vermieden werden. Zu diesem Zweck werden mobile Maschinen mit Arbeitsscheinwerfern aufgerüstet. Bei der früheren Lichttechnik handelt es sich allerdings noch häufig um Halogen-Arbeitsscheinwerfer mit hohem Stromverbrauch, weniger Leuchtintensität und höherem Wartungsaufwand. Um eine preisorientierte Nach- bzw. Umrüstung auf sparsamere, zugleich jedoch besonders zuverlässige und langlebige LED-Scheinwerfer zu ermöglichen, entwickelte Nordic Lights die neue Produktlinie KL- und Go-Serie. Sie wurde den Anforderungen für Fahrzeuge des Aftermarktes angepasst.

Ausbalanciertes Thermomanagement für lange Lebensdauer

Die für die Anwendung in der Praxis entscheidenden Nordic Lights Qualitätsfaktoren sind auch bei der KL- und Go-Serie gesetzt und erlauben Einsatztemperaturen von -40 bis +85 °C. Die langlebige Leuchtausbeute von bis zu 30.000 Stunden in der Praxis wird erreicht durch den Einsatz qualitativ hochwertiger LEDs, eine interne elektronische Temperaturregelung und einen effizienten Kühlaufbau. „Auf allen LEDs, die weltweit im Markt erhältlich sind, befindet sich eine Phosphorschicht, deren Eigenschaft sich ab einer Oberflächentemperatur von 55°C verändert“, erläutert Klaus Nordhoff, Area Sales Manager bei der deutschen Nordic-Lights-Tochter Herrmans Nordic Lights GmbH. Das bedeutet für die LEDs ein Nachlassen der Leuchtkraft bzw. sie verlieren mit der Zeit an Leistung. Bei internen Tests stellte Nordic Lights fest, dass sich bei einer Überschreitung der zulässigen Temperatur um 10 Prozent die Lebensdauer der LED fast halbiert. Bei einer um 20 Prozent höheren Temperatur wird die Lebensdauer sogar um zwei Drittel reduziert. Deshalb ist ein funktionierendes Thermomanagement umso wichtiger und somit Bestandteil aller Arbeitsscheinwerfer des finnischen Herstellers.

Die kritische Temperaturgrenze der LED-Phosphorschicht von 55°C wird bei einer Scheinwerfergehäusetemperatur von ca. 80°C erreicht. Ein Temperaturfühler im Gehäuse überwacht diese Komponente und leitet rechtzeitig über die interne Steuerelektronik eine Regelung der Lichtleistung ein, damit die Leuchtdiode vor Überhitzung geschützt wird und eine lange Lebensdauer aufweisen kann. „LEDs leiten ihre Abwärme nach hinten ab“, so Nordhoff. „Unsere Scheinwerfer sind so aufgebaut, dass die Metallleiterplatte zur einwandfreien Wärmeableitung mit Thermalkleber am Scheinwerfergehäuse aus Aluminiumdruckguss –  das mit optimal ausgelegten Kühlrippen ausgestattet ist – befestigt und zusätzlich verschraubt wird. Dieser Aufbau garantiert eine hervorragende Wärmeableitung und eine effiziente Kühlung.

Elektromagnetische Verträglichkeit und Robustheit unter anspruchsvollen Arbeitsbedingungen

Auch in der Robustheit und damit in der Gesamtlebensdauer überzeugt die KL- und Go-Serie mit hervorragenden Eigenschaften. Die Serie entspricht zum Beispiel der Schutzart IP 6K9K – ist also dampfstrahlfest, was besonders bei der Reinigung von Baustellenfahrzeugen von Bedeutung ist. Zudem sind alle Modelle schlagfest bis 60 G und vibrationsresistent bis 8 Grms. Die Elektronik  erfüllt die hohe Anforderung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) nach CISPR 25 Class 5, ist also störungsfrei gegenüber Radio- und Funkwellen. „Die Bordelektronik in den Arbeitsmaschinen ist in den letzten Jahren stark fortgeschritten. Auch hier befinden sich zunehmend empfindliche elektronische Bauteile, die elektromagnetisch anfällig sind und somit nicht in ihrer Funktion gestört werden dürfen. Fehlfunktionen dieser Art müssen ausgeschlossen werden“, erklärt Nordhoff. Zudem sind die Arbeitsscheinwerfer von Nordic Lights Multi-Voltage-fähig, ihre Eingangsspannung darf von 9 bis 32 V variieren. Eine falsche Spannung oder Verpolung wird von der Elektronik erkannt, der Scheinwerfer wird lediglich abgeschaltet und nicht zerstört.

Hinsichtlich des Lichtfelds ist die KL- und Go-Serie auf den Nahbereich ausgelegt, also auf das direkte Umfeld des Fahrzeugs bis 20 m Entfernung. Die Scheinwerfer sind universell auf die Nutzung an Bau-,  Forst- und Agrarmaschinen sowie an Feuerwehr-, Rettungs-  und Einsatzfahrzeugen von Polizei, Militär- und Katastrophenschutz ausgerichtet. Weiterhin werden sie auch im Materialtransport, in der Nutzfahrzeug- und Anhängerbranche eingesetzt. „Bei der Wahl eines kleineren Modells werden zwar mehr Scheinwerfer benötigt, um eine gewünschte Lichtintensität zu erzielen, jedoch können sie dann auch gezielter ausgerichtet werden“, so der Area Sales Manager. Auch Sonderscheinwerfer wie der Vela LED N2201, der als optisches Warnsystem in Lagerbereichen eingesetzt wird, sind im Portfolio: Dieser Scheinwerfer wird unter anderem an Flurförderzeugen montiert und strahlt ein fokussiertes blaues Licht auf den Boden vor dem Fahrzeug, sodass durch eine Früherkennung des fahrenden Fahrzeuges an unübersichtlichen Stellen eine Kollision verhindert werden kann.

Flexibel konfigurierbar

Die Erfüllung der spezifischen Kundenanforderungen durch unterschiedlichste Konfigurationen von Scheinwerfern erzielt Nordic Lights mit einer auftragsbezogenen Montage. Lichtleistungen, Lichtbilder, elektrische Anschlüsse, Halter, Verschraubungen und Labeling sind nur einige Konstellationen, die in der Produktion in Finnland zusammengeführt werden. Bevor die fertig montierten Arbeitsscheinwerfer das finnische Werk verlassen, wird zudem jeder einzelne Scheinwerfer einem sogenannten Burn-in-Test unterzogen. Jeder Scheinwerfer wird unter Höchstleistung zwölf Stunden, Neuanläufe sogar 24 Stunden dauerhaft in Betrieb genommen, damit eine volle Funktionsfähigkeit bei Auslieferung garantiert werden kann.

„Bislang haben wir Premium-LED-Scheinwerfer – unsere Professional- und Xtremeline – produziert, die sich den hohen Anforderungen von großen OEM-Herstellern stellen, das heißt für Arbeitsmaschinen ab Werk vorgesehen sind“, erklärt Klaus Nordhoff. „Wesentliche Unterschiede der KL- und Go-Serie zu unseren Premium-Arbeitsscheinwerfern sind, dass unsere Professional- und Xtremeline eine höhere Robustheit bis zu 15 bzw. 20 Grms Vibrationsresistenz dauerhaft nachweisen.“ Weiterhin sind die Streuscheiben austauschbar und sie können aufgrund des Thermomanagements mit deutlich höheren Lichtleistungen ausgelegt werden. Außerdem sind die Lichtbilder „WideFlood“, „Flood“, „SuperWide“ und „LowBeam“ bei den Premiumscheinwerfern asymmetrisch aufgebaut sind, wobei die Lichtbilder der KL- und Go-Serie auf das „WideFlood“ und „Flood“ begrenzt sind.  Die Garantie auf die angegebene Lichtintensität der Premiumscheinwerfer beträgt fünf Jahre anstatt zwei Jahre wie bei der KL- und Go-Serie.       

Die KL-Serie wird schon seit einigen Jahren weltweit im Markt erfolgreich angenommen. Seit Herbst 2016 ergänzen zwei weitere neue Modelle, der KL2001 und der KL1401, das Produktportfolio. Im Sommer 2018 ist die neue Go-Serie mit sechs neuen Modellen gestartet, um das Produktportfolio weiter abzurunden. Auch bei dieser Serie kann zwischen Bauformen und Lichtleistungen ausgewählt werden. Die Modelle Canis Go 610, Canis Go 620, Scorpius Go 610, Scorpius Go 620, Antares Go 610 und der Antares Go 625 runden das Programm ab.  

Nordic Lights wird vom Vertriebspartner Brigade Elektronik GmbH in Deutschland vertrieben. „Aufgrund ihrer streng geprüften Qualität sowie ihrer Robustheit, Ausleuchtung und Langlebigkeit haben wir uns entschieden, diese Arbeitsscheinwerfer in unserem Lieferprogramm aufzunehmen“, so H.-Martin Lagrange, Marketingleiter bei Brigade. „Sie sind eine gute Ergänzung zu unseren Kamera- und Rückfahrwarnsystemen.“

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