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Züricher Letzigrund stellt auf Beregnungssystem von Toro um

Beregnung auf Champions-League-Niveau

Mit den Grashoppers und dem FC Zürich ist der Letzigrund das Heimstadion von gleich zwei Clubs der Raiffeisen Super League, die beide auf eine durchaus erfolgreiche Saison zurückblicken können. Damit die Voraussetzungen für guten Fußball in Zürich auch weiterhin gegeben sind, wurde in Spielfeld und Trainingsplatz investiert. Mitte Mai wurde die hochmoderne Sportplatzregner-Serie TS90 mit TurfCup von Toro in Verbindung mit dem Steuerungssystem TMC 424E und TriComm eingebaut.

Zwei Erstligavereine sind attraktiv für eine Stadt, bedeuten aber auch einen erhöhten Aufwand für den Greenkeeper. Betrieben wird das 25.000 Zuschauer fassende Stadion ebenfalls von der Stadt Zürich, vertreten durch das Sportamt. Dort arbeitet auch Marco Visetti, seit 28 Jahren in diesem Geschäft und seit zwei Jahren Headgreenkeeper im Letzigrund. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Entscheidung beteiligt, die Beregnungsanlage auf Toro umzustellen. „Aufgrund der sehr hohen Qualitätsstandards des Rasens und seiner hohen Belastung brauchen wir hier Top-Lösungen. Bei der Regnerserie TS90 war für mich die absolut gleichmäßige Niederschlagsverteilung ein ganz wichtiges Kriterium“, so Visetti.

Für diese Gleichmäßigkeit wird der Regenvorhang bei der Serie TS90 von drei unterschiedlichen Düsen erzeugt. Insgesamt sind in den Rasen 24 dieser Regner eingelassen. Auf dem Spielfeld sind es 8 Vollkreisregner und 16 Teilkreisregner an den Außenlinien. Deren Radius kann in beide Richtungen ganz einfach stufenlos eingestellt werden, ohne Werkzeug und ohne Umbau. Einmal kräftig mit der Hand gedreht, rastet der Regner im so definierten Winkel fest ein.

Eingebaut wurden die Regner von dem Bewässerungsspezialisten Ott Aquatech aus Pfäffikon. Dort arbeitet man schon lange mit Toro zusammen und empfielt die Produkte gerne weiter. „Bei Toro bekommt man ein wirklich hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis“, erklärt Geschäftsführer Michael Schroff. Ein wichtiger Punkt bei Sportplätzen in städtischem Besitz.

Gemeinsam mit dem Greenkeeper wurde aus 47 Möglichkeiten die optimale Konfiguration für den Rasen erarbeitet, die Wurfweite von 18 Metern ebenso wie der bestmögliche Abwurfwinkel der Hauptdüse, der zwischen 7 und 30 Grad eingestellt werden kann, auf 28 Grad eingestellt. Bei der Geschwindigkeit haben sich 2 bis 3,5 Minuten für eine 360-Grad-Drehung als Optimum für eine konstant gleichmäßige Niederschlagsverteilung herausgestellt. Die notwendigen Einstellungen kann das Greenkeeper-Team mit dem Steuerungssystem TriComm jedoch jederzeit den Verhältnissen anpassen. „Die vielseitigen Steuerungsmöglichkeiten der Anlage durch TriComm machen die Bewässerung für uns sehr effizient“, sagt Visetti.
Was den Rasen angeht, so ist man im Letzigrund jetzt für Europa gerüstet. Bleibt abzuwarten wie die beiden Züricher Teams das sportlich nutzen.

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