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Zeppelin Niederlassung Hamm feierte Einweihung des Neubaus und 50-jähriges Jubiläum

Investition in die Zukunft

Ein großes Spalier an Caterpillar Baumaschinen auf dem 24 000 Quadratmeter großen Gelände in Hamm-Ryhnern wies den Besuchern bereits von der Bundesstraße aus den Weg zur neuen Zeppelin Niederlassung Hamm. An die hundert Cat Bagger und Cat Radlader hatten die Mitarbeiter in Reih und Glied aufgestellt. Normalerweise werden sie für die Kunden vorbereitet und auf deren spezifische Wünsche ausgerüstet. Doch diesmal hatte es andere Gründe, warum sie auf Hochglanz poliert in Position gebracht wurden: das 50-jährige Jubiläum sowie die Einweihung des Neubaus. Zwölf Millionen Euro wurden in ein neues Verwaltungsgebäude, neue Werkstätten, inklusive Schlosserei, eine eigene Lackierhalle und Waschhalle sowie Ersatzteillager investiert. Hamm ist damit eine der modernsten Niederlassungen von Zeppelin und bietet 70 Mitarbeitern einen festen Arbeitsplatz.

Bei bestem Kaiser-Wetter empfing Hausherr und Zeppelin Vertriebsdirektor Kay-Achim Ziemann 250 Kunden aus dem Wirtschaftsraum NRW, Politprominenz, Geschäftspartner, Kollegen und Mitglieder der Geschäftsleitung. Sie waren eingeladen, den rundumerneuerten Standort in Augenschein zu nehmen und das 50-jährige Jubiläum eines der ältesten Zeppelin Standorte im Herzen von Westfalen zu feiern. „Dies ist eine Investition in die Zukunft. Wir sind für die nächsten 50 Jahre in Hamm bestens gerüstet und können für unsere Kunden ein leistungsstarker Partner sein sowie bestmögliche Dienstleistungen erbringen“, so Ziemann.

Ex-Superminister Wolfgang Clement, der im Kabinett von Gerhard Schröder die Ressorts Arbeit und Wirtschaft verantwortete, übernahm einen vielbeachteten Festvortrag und ging auf die Entwicklung von Europa sowie der deutschen Wirtschaft und der unter anderem von ihm auf den Weg gebrachte Agenda 2010 ein. Dass Hamm ein positives Beispiel für den überfälligen Strukturwandel im Ruhrgebiet abgibt, dessen konsequente Umsetzung laut Clement weiter vorangebracht gehört, seitdem Zechen reihenweise stillgelegt wurden und viele tausende Arbeitsplätze verloren gingen, belegt seiner Ansicht nach die neue Zeppelin Niederlassung. Der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen bescheinigte dem ebenfalls anwesenden Oberbürgermeister von Hamm, Thomas Hunsteger-Petermann, dass die Stadt Hamm den Strukturwandel beherzt angehe.

Zwei Jahre, nachdem Thomas Hunsteger-Petermann, den „Baggerbiss“ mithilfe eines Cat Baggers 319DL und in guter Tradition den Spatenstich für den Neubau der Zeppelin Niederlassung Hamm vollzogen hatte, wurde diese offiziell ihrer Funktion übergeben. Der schrittweise Umzug der Mitarbeiter erfolgte bereits im Spätsommer bzw. Herbst letzten Jahres  – der Standort war bei laufendem Betrieb modernisiert und auf den neusten technischen Standard gebracht worden. Ziemanns Dank richtete sich deswegen insbesondere an sein Team, das trotz schwieriger Bedingungen während der Umbaumaßnahme die Geschäfte im Vertrieb und Service von Cat Baumaschinen und Motoren sowie Hyster Gabelstaplern weiterführte. Nicht weniger einfach war es für die ausführenden Baufirmen Stricker-Marsch sowie Köster, die Arbeiten bei laufendem Betrieb zu einem guten Ende zu bringen. Besonderer Dank galt nicht nur ihnen und den Planern und Architekten vom Team Jung, sondern auch der lokalen Baubehörde, die es ermöglichte den Neubau schnell und unbürokratisch errichten zu können.


Entsprechend erfreut, zeigte sich der Oberbürgermeister von Hamm darüber, dass sich ein internationaler Konzern wie Zeppelin als Partner des weltmarktführenden Baumaschinen-Herstellers Caterpillar in seiner Stadt niederließ. „Dies ist eine Sicherung des Standortes und damit eine Sicherung der Arbeitsplätze hier, was jedoch nicht selbstverständlich ist. Doch das schönste Geschenk zum Jubiläum haben sie sich selbst mit dem neuen Gebäude gemacht – es setzt Maßstäbe“, so Hunsteger-Petermann. Sein Amtskollege aus Friedrichshafen, Andreas Brand, hatte die weiteste Anreise von allen auf sich genommen, um seine Glückwünsche als Aufsichtsratsvorsitzender von Zeppelin zu überbringen und sich zusammen mit einer großen Delegation des Gemeinderats vor Ort über die Aktivitäten des Stiftungsbetriebs zu informieren: „Wir von der Zeppelin-Stiftung und dem Gemeinderat nehmen unsere Verantwortung gegenüber Zeppelin ernst, auch hier vor Ort.“ Die Gruppe hatte eine Exkursion nach NRW unternommen und wurde von Thomas Hunsteger-Petermann über die lokalen Spezifika sowie die Eigenschaften und Unterschiede von Rheinländern, Westfalen und insbesondere über die Hammer aufgeklärt.

Aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland stammten auch die beiden Zeppelin Geschäftsführer, die ihre Verbundenheit zur Region zum Ausdruck brachten: Zeppelin Konzern-Chef Peter Gerstmann betonte, er habe mit dem Neubau sein Versprechen eingelöst, den Mitarbeitern einen zeitgemäßen Arbeitsplatz zu bieten. Michael Heidemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH, stellte dar, dass er  mit den Anforderungen der Kunden in der Region vertraut ist, seit er 1992 zu Zeppelin kam und zunächst die Niederlassung in Oberhausen leitete. Diese gehört zusammen mit Köln, Eschweiler, Neuss, Hamm und Paderborn zum Wirtschafsraum NRW. Weitere Zeppelin Rental Stationen in Bielefeld, Bochum, Dortmund, Ratingen, Essen, Kreuztal und Wuppertal runden das Engagement von Zeppelin in NRW ab. Als Zeppelin die exklusiven Vertriebs- und Servicerechte von Caterpillar für Deutschland übernahm, wurde – so Heidemann – ein Meilenstein in der Firmengeschichte gesetzt. Hamm gehörte mit Worms, Hamburg, Erlangen und München zu den ersten Standorten, von denen aus Zeppelin den Markt für Baumaschinen aufrollte.

Im Jahr 2013 liefert der Exklusivpartner von Caterpillar Maschinen für die Bauwirtschaft, für den Bergbau und die Industrie sowie Gabelstapler von Hyster. Zeppelin Rental sei in der Lage, Mietlösungen für jeden erdenklichen Einsatz umzusetzen. „Dass Zeppelin im Anlagenbau unterwegs ist und Motoren für große Kreuzfahrtschiffe wie die Aida oder Lokomotiven liefert, wissen die wenigsten“, stellte Heidemann klar. Nach wie vor aber hat den größten Stellenwert im Unternehmen der Service, was der Baumaschinen-Chef durch Fakten unterstrich: Bei Zeppelin arbeiten allein 3 200 Mitarbeiter im Baumaschinenservice. 1 200 Servicefahrzeuge sind ständig für unsere Kunden unterwegs.  2013 wurden 2,5 Millionen Servicestunden absolviert. 160 000 Ersatzteile wurden auf dem Weg zum Kunden gebracht. Täglich legen die Ersatzteile bis zu 11 000 Kilometer von dem Zentralen Ersatzteillager in Köln zum Kunden oder zu dessen Baustelle zurück.  98 Prozent aller Ersatzteile liefert Zeppelin innerhalb von 24 Stunden. „Damit dies auch so bleibt und wir unseren Kunden auch in Zukunft den besten Service anbieten können, setzen wir unsere Investitionen in die Erneuerung und den Ausbau in unsere Infrastruktur konsequent fort“, kündigte Heidemann in Hamm an.

www.zeppelin-cat.de

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