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WM-Stadion in Porto Alegre beregnet mit High-Tech-System von Toro

Toro im WM-Achtelfinale

Im Juni werden die Augen der Welt fünfmal auf das Estadi Beira-Rio in Porto Alegre gerichtet sein. Vier Gruppenspiele der Fußball-WM 2014 werden dort zunächst ausgetragen. Und schließlich könnte Deutschland als Gruppensieger das Achtelfinale dort spielen. Damit in Porto Alegre Fußball auf Weltniveau stattfinden kann, dafür sorgt auch die super-moderne High-Tech-Beregnungsanlage von Toro.

Das „Gigante Beira-Rio“ ist die Heimstätte des SC Internacional Porto Alegre. Für die WM wurde es umgebaut und bietet nun 50.000 Zuschauern Platz. Arien Robben spielt dort mit Holland gegen Australien, Franck Ribery mit Frankreich gegen Honduras, Lionel Messi mit Argentinien gegen Nigeria. Und anschließend findet in dem südlichsten WM-Stadion das sechste Achtelfinale statt. Toro ist dafür bereits vor Ort – fest installiert für die optimale Beregnung des weltmeisterlichen Rasens.

Die Kosten für den Umbau in eine moderne Arena wurden von dem brasilianischen Traditionsclub SC Internacional übernommen. Denn die Ende der Sechziger gebaute Spielstätte ist eines der Stadien, in denen auch nach der WM gespielt werden wird. Vielleicht nicht zuletzt darum hat man sich für ein hochwertiges Beregnungssystem entschlossen.

An XX Punkten sind High-Tech-Getrieberegner installiert, mehrere Vollkreisregner vom Typ TS90 sowie Randregner der Serie 835 an den Seitenlinien. Die Mittelfeldregner sind mit Turf Cup ausgestattet, einer Naturrasenabdeckung mit besonders elastischer Gummilippe, nahtlos in den Rasen integriert. Die Randregner sind mit Abdeckung aus Kunstrasen der neuesten Generation versehen. Die exakt justierbare Abwurfwinkeleinstellung TrueJectory ermöglicht dabei eine Anpassung an alle Platzsituationen und Wetterlagen. Die maximal konstante Drehgeschwindigkeit sorgt für eine absolut gleichmäßige Niederschlagsverteilung und eine Optimierung der Wassermenge.

Die in der Rasentragschicht fest installierten kabellosen Bodensensoren TurfGuard messen alle fünf Minuten die Feuchtigkeit des Rasens, die Temperatur und den Salzgehalt und stellen diese Informationen via Internet anschaulich aufbereitet zur Verfügung. Gesteuert wird die Beregnung über die 2-Phasenanlage TDC, die mit eingegrabenen Decodern kommuniziert.

Das System hat sich bereits bei der Euro 2012 bewährt, im Olympiastadion in Kiew und im Matlist-Stadion in Charkiw ist jeweils die gleiche Anlage installiert. Die deutsche Mannschaft hat damit gute Erfahrungen gemacht, in Charkiw gewann sie vor zwei Jahren mit 2:1 gegen Holland. Wenn das mal kein gutes Omen für ein Achtelfinale dort ist.

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