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Wiedenmann: Kommunale Grünflächenpflege mit Kombigeräten

Händler für Saison gerüstet

Mit produktiven Anbaugeräten für Kompakttraktoren hat sich Wiedenmann einen guten Ruf erarbeitet: Die Schwaben zählen weltweit zu den führenden Herstellern. Müller-Maschinen ist einer von 350 deutschen Händlern, die die Marke führen. Mit den von GaLaBau-Betrieben und Golfplatzbetreibern zunehmend gefragten Kombigeräten geht man in die Saison 2012.

Der 1984 gegründete Händler in Troisdorf hat sich auf Maschinen für Garten- und Landschaftspflege, Verkehrsflächen- und Betriebsreinigung spezialisiert. "Grünflächenpflege ist das wichtigste Standbein", bestätigt Fachberater Sebastian Gans. "Insbesondere im kommunalen Bereich sowie der Garten- und Landschaftspflege". Wenn im Frühjahr die Nachfrage steigt, ist man mit neuen Systemen und Konzepten gut vorbereitet. "Als Allround-Lösung im letzten Jahr hat sich die neue Super 500 von Wiedenmann erwiesen", so Gans.

Diese Pflegemaschine ist ein Kombigerät, das drei Disziplinen beherrscht und damit ebenso viele Einzelgeräte ersetzt: Mähen, Vertikutieren und Kehren zum Gras- und Laubaufnehmen. "Der Trend geht zu solchen Lösungen, da sie sich beim Anwender schneller bezahlt machen". Gans nennt eine mögliche Auslastung von 300-400 Stunden, die das Gerät für Dienstleister in überschaubarer Zeit amortisiert. Maschinen, die nur eine einzige Aufgabe beherrschen, zum Beispiel Laubsammeln, kämen mitunter nur auf zweistellige Stundenzahlen. "Für gut kalkulierende Kommunen und Lohnunternehmer ist das nicht zeitgemäß".

Die Auslastung zählt

Heinrich Braschos ist so ein Dienstleister. Der Inhaber des 2004 gegründeten Garten- und Landschaftsbau-Betriebs "Himmel & Erde" in Troisdorf hat Anfang 2011 eine Super 500 für seine vier Traktoren angeschafft. "Wir haben sie bei der Stadt Bonn als einem unserer Großkunden eingesetzt", erzählt Braschos. Die Maschine läuft 600 Stunden im Jahr und ist damit gut ausgelastet. An die 120 Hektar werden jährlich bearbeitet, meist schwieriges Gelände: "Klein parzellierte Flächen, dazu Fahrradwege, viele Zwischenbäume". Dafür keine Sauger einzusetzen, war eine besondere Anforderung des seinerzeit neu gewonnenen Kunden - um Kleinstlebewesen in der Grasnarbe zu schützen. Zwei bis drei Mal im Jahr geht Braschos mit der Super 500 über das Bonner Grün.

Durchdachte Details

Die guten Leistungsmerkmale der "500" gaben den Ausschlag. Mit 160 cm Arbeitsbreite liegt die Maschine im Mittelfeld der bei Müller Maschinen angebotenen Bandbreite für Rasenmäher von 0,32 bis 4,80 Metern. Für Braschos ideal: "Bereits bei über 180 cm hätten wir in Parkanlagen Probleme". Dass er auch dort zügig und wendig durchkommt, liegt am vierfach bereiften Hauptfahrwerk. Es ist pendelnd aufgehängt und erlaubt mit seiner geringen Stützlast und dem niedrigen Bodendruck sicheres Fahren in schwierigem Gelände - übrigens auch rückwärts. Durch die Bodenfreiheit von über 20 cm lassen sich Bordsteinkanten ohne weiteres überfahren. Eingehängt wird die Super 500 je nach Traktor im Zugmaul oder -pendel, passend für alle Traktoren mit entsprechender Leistung. Den Kehrkopf hat Wiedenmann nicht starr mit dem Rahmen verbunden, damit er sich dem Boden optimal anpasst und diesen nicht beschädigt. Entsprechend der Aufgabe wird der Bürsten- oder der Multipflegekopf verwendet. Der Mähstaub wird direkt nach unten auf die Grasnarbe geblasen und nicht großflächig in der Umgebung verteilt. Ein ökologischer Pluspunkt für Flora und Fauna, der durch geringe Geräuschemissionen im Vergleich zu Geräten mit Turbine doppelt zählt. Durch den weit hinten liegenden Überladepunkt sind sichere Hochentleerungen des 2500 Liter fassenden Schnittgutbehälters bis auf 2,1 Meter möglich. "Himmel & Erde" macht sich dies zu Nutzen und entleert in große Abrollcontainer. Auf die früher bei langem Gras eingesetzten Großpackenpressen kann Braschos jetzt verzichten: "Die waren wegen der Nacharbeit und Maschinengröße für die Flächenstruktur sowieso unwirtschaftlich".

Mit der Super 500 hat Braschos übrigens seine erste Wiedenmann-Kehrmaschine übernommen. Nach dem einjährigen Intensiveinsatz auch bei Nässe fällt sein Fazit durchweg positiv aus. Auch, weil Handling und Wartung vergleichsweise einfach sind. "Es werden für alle Aufgaben nur ein Mann und eine Maschine benötigt". Alle hydraulischen Funktionen sind bequem per Fernsteuerung aus der Kabine zu bedienen. Um beispielsweise von Vertikutieren auf Schlegelmähen umzustellen, bedarf es nur weniger Handgriffe beim Austausch der eingehängten Messer. Die Super 500 ist enorm robust, die Bleche sind bis zu drei Millimeter dick, gegen Korrosion pulverbeschichtet und alle beanspruchten Teile wie Antrieb, Lager oder Riemen sind auf maximale Lebensdauer ausgelegt. Es gibt nur wenige Servicepunkte, für die vorhandenes Standardwerkzeug verwendet wird. Heinrich Braschos will daher eine weitere Maschine für seinen 12 Mitarbeiter zählenden Betrieb anschaffen, zumal auch sein Kunde begeistert ist. Vielleicht mit der optionalen Erweiterung für Golfplätze, da dort insbesondere Flächenleistung für das Vertikutieren der Fairways und zur Laubbergung gefragt ist.

www.wiedenmann.de

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