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Wettergestützte Einsatzplanung außerhalb der Wintersaison

Wie im Winter wirkt sich das Wetter auch auf die Aufgaben und Bereitschaftsplanung der Sommerdienste aus. Im Einsatzwetter-Portal der Wettermanufaktur stehen zahlreiche Parameter für die Einsatzplanung und notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen im Freien zur Verfügung. Dies hat das Unternehmen nun mitgeteilt. Einsatzleiter profitierten neben Unwetterwarnungen vor Gewittern, Sturm, Dauer- und Starkregen auch von Informationen zur Hitzebelastung, UV-Strahlung und Bodenbeschaffenheit von Grünflächen. Angaben zur Bodenfeuchte seien nach Dauer- und Starkregenfällen aus technischen und Sicherheits-Gründen relevant. Schweres Arbeitsgerät kann und darf nur auf einem tragfähigen Untergrund zum Einsatz kommen. Um klein- und großräumige Wettersituationen besser einzuschätzen, stehe ein hochauflösendes Niederschlagsart-Radar mit Gewitterzelltracking zur Verfügung. Dieses zeige das Risiko an, mit dem der Einsatzort von einem Gewitter getroffen werden könnte.

Relative Luftfeuchtigkeit – wichtiger Parameter

Ein weiterer wichtiger Parameter, der bisher viel zu selten beachtet werde, sei die relative Luftfeuchtigkeit. Um wildwachsenden Pflanzen effektiv und umweltfreundlich den Garaus zu machen, wird verstärkt auf thermische Verfahren mit Heißwasser, Schaum und Dampf gesetzt. Die Wirksamkeit der thermischen Wildkrautbehandlung sei bei einer höheren Luftfeuchtigkeit nachweislich besser als bei trockener Hitze. Bei der Anlieferung und Befüllung der Salzvorräte verhalte es sich genau umgekehrt. In diesem Fall sei zwingend auf eine niedrige Luftfeuchtigkeit zu achten, da es bei zu hoher Feuchtigkeit beim Einblasen des Streusalzes in Großsilos zu Problemen und zur Verkrustung des Salzes kommt. Der harte Salzbelag, der sich innerhalb des Silos bildet, verkleinere außerdem das nutzbare Füllvolumen, geht aus der Mitteilung weiterhin hervor.


Präzise Wettervorhersagen unterstützten zudem Straßenreinigungen bei der Einsatzplanung und Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit außerhalb der Wintersaison, sind sich die Experten der Wettermanufaktur sicher. Bei längeren Hitze- und Trockenphasen trügen nächtliche Spülfahrten dazu bei, die Fahrbahnoberflächen abzukühlen und das Mikroklima spürbar zu verbessern. Ein positiver Nebeneffekt sei, dass auch Staub und Schmutz gebunden und von den Straßen weggeschwemmt werden. Auch im Sommer könne es gefährlich glatt werden. Bei Regen, Tau und Reifansatz bei späten bzw. frühen Nachtfrösten würden Holzbrücken und Stege für Fußgänger und Fahrradfahrer schnell zu gefährlichen Rutschbahnen. Frühzeitig zu wissen, wann der Einsatz von Streusand notwendig ist, helfe diese Gefahr zu verringern, heißt es abschließend.

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