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Wacker Neuson SE wird zur Holding

Dividende beschlossen – Gute Auftragslage und anziehendes Geschäft in 2011

Die Aktionäre der Wacker Neuson SE stimmten auf der heutigen Hauptversammlung dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu, die Wacker Neuson SE konsequent als Holding-Konzern zu strukturieren. Darüber hinaus genehmigten die Aktionäre eine Dividendenzahlung in Höhe von 0,17 Euro je Aktie. Vorstand und Aufsichtsrat wurden für das Geschäftsjahr 2010 entlastet.

Holdingstruktur für Effizienzgewinne
219 Aktionäre mit insgesamt 59.922.024 Stimmrechten waren heute auf der ordentlichen Hauptversammlung der Wacker Neuson SE vertreten. Damit lag die Präsenz gemessen am Grundkapital von 70,14 Mio. Aktien bei 85,4 Prozent. Vorstand und Aufsichtsrat überzeugten die Aktionäre auf der heutigen Hauptversammlung mit ihrem Vorschlag, die Wacker Neuson SE vollständig als Holding zu strukturieren. Die Aktionäre stimmten dem dazu notwendigen Ausgliederungs- und Übernahmevertrag mit großer Mehrheit zu. Im Nachgang zur Fusion im Jahr 2007 gleicht die neue Struktur die beiden Konzernteile einander an: Während die vormalige Wacker Construction Equipment AG vornehmlich als Stammhaus strukturiert war, das die deutschen Aktivitäten des Geschäftsbereichs Baugeräte (Produktion, Logistik und Vertrieb) innerhalb einer juristischen Person vereinte, war die vormalige Neuson Kramer Baumaschinen AG bereits als Holding organisiert.

Im Kern wird nun das operative Geschäft in Deutschland aus der Wacker Neuson SE in drei Gesellschaften für Vertrieb, Produktion und Logistik ausgliedert, jeweils in Form von GmbH & Co. KG mit Sitz in München. Die drei neuen deutschen Gesellschaften sind 100-prozentige Tochtergesellschaften der Wacker Neuson SE, in der weiterhin die zentralen Konzern- und Stabsfunktionen verbleiben. Weiterhin gehören zur Wacker Neuson SE unverändert über 30 Tochtergesellschaften, vorwiegend Auslandsvertriebsgesellschaften. Damit wird die Wacker Neuson SE als geschäftsleitende Management-Holding mit zentraler Führungsstruktur etabliert. Für die Aktionäre der Wacker Neuson SE ändert sich durch die Neuorganisation nichts.  

Der Vorstand erläuterte die wirtschaftlichen Vorteile der Neuorganisation: Ein zentrales Ziel der Maßnahme ist es, eine klare Führungs- und Organisationsstruktur zu schaffen, die im gesamten Konzern einheitlich und vergleichbar ist. Dies führt zu einer höheren Transparenz im Hinblick auf die Kostenstruktur, die Produktvielfalt und die Aufgabengebiete. Schließlich folgt die Neuorganisation der Strategie des Konzerns. Bis zum Jahr 2015 hat sich der Konzern ambitionierte strategische Ziele gesetzt. Er will sich verstärkt auf die Marktdurchdringung und Vertriebskraft fokussieren und so Marktanteile ausbauen, seine Innovationsstärke behaupten und seinen Vertrieb im Sinne seiner Kunden noch deutlicher als bisher auf Anwenderprozesse und Marktanforderungen ausrichten. Die neue Holdingstruktur soll insgesamt zu Effizienzgewinnen im Konzern führen.

Dividendenausschüttung von 0,17 Euro beschlossen
Angesichts der erstarkten Ertragskraft und der nachhaltig verbesserten Kostenstrukturen beschlossen die Aktionäre eine Dividende von 0,17 Euro pro Aktie für das abgelaufene Geschäftsjahr. Diese Dividende entspricht einer Gesamtausschüttung von 11,9 Mio. Euro bezogen auf 70,14 Mio. dividendenberechtigte Aktien. Der verbleibende Bilanzgewinn von 1,1 Mio. Euro wurde als Gewinn auf neue Rechnung vorgetragen. Bezogen auf den Konzernjahresüberschuss von 23,9 Mio. Euro ergibt sich rechnerisch eine Ausschüttungsquote von rund 50 Prozent.

Positiver Geschäftsverlauf und starke Auftragslage
Ein höherer Absatz im Bereich Baugeräte, insbesondere bedingt durch eine hohe Nachfrage in den USA, ein gesteigerter Umsatz bei Kompakt-Baumaschinen sowie ein durch den frühen Start in die Bausaison gestärktes Servicegeschäft haben dem Konzern ein überaus erfolgreiches erstes Quartal 2011 beschert. Der kumulierte Auftragseingang für kompakte Maschinen war zu Beginn des zweiten Quartals um über 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen. Mit einer Eigenkapitalquote von über 75 Prozent und einer geringen Nettofinanzverschuldung geht Wacker Neuson gestärkt in den Aufschwung. Der Konzern erwartet einen weiterhin positiven Geschäftsverlauf.

Abstimmungsergebnisse der Hauptversammlung 2011:
Die Abstimmungsergebnisse und weitere Informationen zur Hauptversammlung finden Sie auf unser Internetseite unter:

http://corporate.wackerneuson.com/ir/de-hauptversammlung.php

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