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Wacker Construction setzt Wachstumsstrategie fort

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008 hat sich die Wacker Construction Equipment AG (künftige Wacker Neuson SE) in einem zunehmend schwächer werdenden Marktumfeld weiterentwickelt. Der Umsatz stieg fusionsbedingt um 38,3 Prozent von 341,7 Millionen Euro auf 472,4 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich fusionsbedingt von 55,3 um 14,4 Prozent auf 63,2 Millionen Euro.

Der Konzern hält an seiner langfristig ausgerichteten Wachstumsstrategie fest. „Wir haben im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008 Maßnahmen fortgeführt, die den Erfolg der Fusion sicherstellen“, sagt Georg Sick, Vorsitzender des Vorstands der künftigen Wacker Neuson SE. „Dies erfordert, dass wir jetzt die weltweite Einführung der Kompaktklasse sowie den Ausbau des Vermietgeschäfts in Zentral- und Osteuropa durch die geplanten Investitionen fortsetzen und unserer Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten weiter ausbauen.“
Der Konzern geht davon aus, dass die Eintrübung in der Bauwirtschaft in den USA und in Westeuropa im weiteren Jahresverlauf anhält und sich auf das Orderverhalten von Kunden für Produkte aus den Geschäftsbereichen Baugeräte und Kompakt-Baumaschinen auswirkt. So lag der offene Auftragsbestand für kompakte Baumaschinen Ende Juni um 12 Prozent unter dem Rekordniveau des Vorjahres. Aufgrund des derzeitigen deutlich schwächeren Marktumfelds und der Zahlen für das erste Halbjahr 2008 hat der Konzern allerdings seine bisherige Prognose für das Geschäftsjahr 2008 korrigiert. Die Wacker Construction Equipment AG (künftige Wacker Neuson SE) erwartet nun einen Umsatz von mindestens 870 Millionen Euro und eine EBITDA-Marge nach Kaufpreisallokation von mindestens 11 Prozent. Das Unternehmen sieht sich nach der Fusion gut aufgestellt und die Aussichten vor dem Hintergrund der mittel- und langfristigen Prognosen für die Bau- und Landwirtschaft unverändert positiv.

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