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VIATEC: 2013 die Welt des Straßenbaus und der Infrastrukturbewirtschaftung in der Messe Bozen

Im Jahr 2011 war die Baubranche in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union größtenteils stabil, wies aber zwischen den einzelnen Ländern markante Unterschiede auf. So konnte Deutschland ein Wachstum verzeichnen, während die Baubranche in Frankreich stabil blieb; Spanien und Griechenland hingegen verzeichneten einen starken Rückgang; in Italien sah die Situation nicht besser aus: Hier gab es 2011 einen drastischen Rückgang in allen Produktionszweigen, der aber besonders für den Wohnbau und das mittelständische Bauwesen galt. In den USA geht es mit der Baubranche nach einer verschärften Krise langsam wieder bergauf.

Die letzte Auflage der Viatec, welche gemeinsam mit Baumec, Fachmesse für Baumaschinen und Baugeräte, stattfand, erzielte ein zufriedenstellendes Ergebnis. Bei ersterer handelt es sich um die einzige internationale Fachmesse, die sich dem Straßenbau und der Infrastrukturbewirtschaftung auf unwegsamem Gelände widmet. An vier Tagen strömten daher 9.200 Besucher, darunter auch koreanische, ukrainische, polnische und russische Delegationen, auf die Messe, wo 183 Aussteller über Arbeitssicherheit am Bau, Baumaschinen, Allzwecktransporter, Straßenbau, Verkehrsleitsysteme und vieles mehr für die Bauwirtschaft informierten. Wie aus einer von Messe Bozen durchgeführten Umfrage hervorging, büßte Viatec 2011 aufgrund des einmaligen Staatsfeiertags am Donnerstag 17. März jedoch Besucher, vor allem aus dem öffentlichen Sektor, ein.

Renommierte Experten sind sich einig, dass die Märkte in Zukunft kleinere Dimensionen haben und die wirtschaftlichen Beziehungen neue Formen annehmen werden. Daher ist es für Unternehmen, die mit diesen Veränderungen Schritt halten wollen, von grundlegender Bedeutung Marketing- und Kommunikationsstrategien zu entwickeln sowie auf Innovation, Nachhaltigkeit und zusätzliche Qualifikationen zu setzen.

Messe Bozen liegt im Herzen des Alpenraumes und ist somit ein idealer Treffpunkt für italienische Branchenexperten aus einem hoch spezialisierten Nischenbereich, aber auch für Fachleute aus anderen Ländern mit geografischen und klimatischen Eigenschaften ähnlich jener des Alpenraumes. Dazu zählen vor allem nordeuropäische Länder, wo die Baubranche sich in einer Wachstumsphase befindet.
„An Viatec teilzunehmen bedeutet mit Bauunternehmern, lokalen und nationalen  Körperschaften,  Verantwortlichen für die Leitung von Baustellen, Geometern, Ingenieuren und Architekten sowie mit Handwerkern, Monteuren, Bauarbeitern und Sicherheitsbeauftragten aus ganz Italien und dem Alpenraum in Kontakt zu treten, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.  In erster Linie handelt es sich aber um eine ausgezeichnete Gelegenheit sich über die Situation des italienischen und europäischen Marktes zu informieren und mit qualifizierten Unternehmern und potentiellen Kunden in Kontakt zu treten“, so Reinhold Marsoner, Direktor von Messe Bozen.

Josef Reiterer, Inhaber der Firma Kommland war mit dem Messeverlauf der Viatec 2011 sehr zufrieden und bestätigte: „Wir treffen auf der Messe neue Kunden an und können unsere gesamte Produktpalette präsentieren. Von den auf der Messe geknüpften Kontakten erwarten wir uns ein gutes Nachmessegeschäft“.

Trotz vielzitierter Krise in der Baubranche zeigt sich auch die Südtiroler Unternehmerin Maria Niederstätter, Geschäftsführerin der Niederstätter AG, optimistisch: „Wir stellen seit 1975 auf den Branchenmessen in Bozen aus, um unser Netzwerk an Geschäftskontakten stets auszudehnen und die Neuheiten vorzustellen. Messen sind eine ideale Plattform, um in wenigen Tagen mit 2.000 Branchenvertretern in Kontakt zu treten. Die Baubranche steckt in der Krise, aber wir arbeiten hart daran, diese zu überwinden, indem wir auf den direkten Kundenkontakt, die Weiterbildung und vor allem auf Qualität setzten, und die Kunden sind zufrieden“.

Auch Franco Giacomoni, Geschäftsführer von Geosystem betont: „Diese Messe stellt für uns eine Plattform dar, wo wir unsere Kunden treffen und ihnen unsere neusten Produkte vorstellen können. Wir haben diese Gelegenheit genutzt und all unsere Kunden, auch aus den angrenzenden Tälern, die für uns nur schwer zu erreichen sind, nach Südtirol eingeladen. Die Tatsache, dass wir an nur vier Tagen mit allen in Kontakt treten konnten, stellt für uns eine enorme Kosten- und Zeitersparnis dar. Positiv überrascht waren wir auch von einigen Initiativen der Messe Bozen zur Promotion dieser Veranstaltung. Dazu gehören eine personalisierte Einladung an alle Kunden und die Möglichkeit für Aussteller das Forum auf der Messe für eigene Zwecke zu nutzen, was sich als ein wichtiges Instrument für die Vermittlung technischer Produktinformationen erwiesen hat, denn unsere Vorstellungen haben durchschnittlich dreißig bis vierzig Personen verfolgt“.

Auch die nächste Auflage der Viatec, vom 21. bis 23. Februar 2013, sieht geführte Besichtigungen zu Baustellen sowie das internationale Symposium „BrennerCongress“ vor.  Organisiert wird der Fachkongress in Zusammenarbeit mit der Brenner Basistunnel BBT SE, der Brennerautobahn AG (A22), der Abteilung Straßendienst der Autonomen Provinz Bozen, der Abteilung Öffentliche Arbeiten und Mobilität der Autonomen Provinz Trient und der Universität Innsbruck. Diese Partner werden auch auf der Messe präsent sein und dort für weitere Fragen zur Verfügung stehen und den Besuchern ihre Dienstleistungen näher bringen.

Nähere Informationen unter www.viatec.it

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