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„UV-Schutz zum Anziehen“: iQ-UV fertigt Arbeitsschutzkleidung komplett in Europa

Nachhaltigkeit steht hoch im Kurs

Mit dem Thema „UV-Schutz zum Anziehen“ hat sich die Firma iQ-UV nach eigenen Angaben seit 1994 in der Branche einen Namen gemacht. Derzeit fertigt das Wallufer (Rheingau) Unternehmen Arbeitsschutzkleidung sowie Produkte für den Freizeitbereich. Dabei sei die Vielfalt „durchaus besonders“, teilt das Unternehmen mit. Mit viel Engagement führe Gründer und Inhaber Markus Courtial die kleine Firma und agiere inzwischen weltweit. Und dabei unterscheide „noch etwas“ iQ-UV von den Mitbewerbern: Alle Produkte würden komplett umweltfreundlich in Europa gefertigt. Courtial habe sich nämlich auf die Fahnen geschrieben, Müll zu vermeiden und möglichst CO2-optimiert zu produzieren.

„Nachhaltig und fair ist uns wichtig. Deshalb produzieren wir die iQ-UV-Schutzbekleidung ausschließlich in Europa. Kurze Transportwege, die Verwendung von recycelten Rohstoffen und die hervorragende Qualität und Langlebigkeit sorgen für eine gute CO2-Bilanz. Darauf sind wir sehr stolz“, so Courtial.

Für Arbeitsschutzkleidung gelten in Deutschland strenge Normen. Daher fertige das Unternehmen die iQ-UV-Produkte aus „UV-Schutz-Doubleface“. 64 Prozent davon seien ein spezieller Micro-Polyester, der zu 100 Prozent aus recycelten PET-Plastikflaschen besteht. iQ-UV verarbeite diese ausschließlich mechanisch und ohne chemische Zusätze. Die restlichen 36 Prozent des Doubleface-Stoffes kommen von einer ganz besonderen Faser, nämlich TENCEL®, ist der Pressemitteilung im Weiteren zu entnehmen. Dieses botanische Garn werde aus ökologisch wachsendem Eukalyptusholz gewonnen und sei in der Herstellung besonders umweltfreundlich.

Interessant seien in erster Linie die Produkteigenschaften von TENCEL®: Bekleidung aus TENCEL® sei weich, hautfreundlich und sehr strapazierfähig. Zudem vermindere es auf natürlich Weise die Bakterienentwicklung und Geruchsbildung. Durch das Mischen der beiden Fasern sei es iQ-UV gelungen, ein zweilagiges, weiches Funktionsmaterial mit einem angenehmen Tragegefühl zu schaffen, das sowohl atmungsaktiv, leicht, bügelfrei und für Industriewäsche geeignet ist. Die Produkte für den Arbeitsschutz sind Oeko-Tex 100 zertifiziert und nach EN ISO 13688:2013 und EN ISO 20471:2013 geprüft.


Das Thema Nachhaltigkeit wird bei iQ-UV großgeschrieben: Durch die Verwendung von recycelten PET-Flaschen verringere sich der Müllberg, und zwar würden zur Herstellung von einem Kilogramm Stoff 14 PET-Flaschen eingesetzt. Bei der Produktion gebe es weniger CO2-Ausstoß: Da die PET-Flaschen nicht verbrannt würden, werde bei jedem Kilogramm Stoff drei Kilogramm CO2-Ausstoß gespart, schreibt iQ-UV. Zusätzlich wickle das Unternehmen seine komplette Produktion in Europa ab. Kurze Transportwege verringerten ebenfalls den CO2-Ausstoß.
Für die Herstellung von einem Kilogramm recyceltem UV-Schutz-Doubleface benötige das Unternehmen lediglich drei Liter Wasser. Als Vergleich führt iQ-UV an: Dieselbe Menge an konventionellem Polyester herzustellen, verbrauche 43 Liter und für Baumwolle seien es gar 22.000 Liter. Des Weiteren würden auch keine Giftstoffe produziert. Zur Herstellung von einem Kilogramm Baumwolle würden dagegen 167 verschiedene Pestizide eingesetzt. Gar keine Pestizide benötige dagegen die Produktion von einem Kilogramm recyceltem UV-Schutz-Doubleface.

FIRMENINFO

iQ-UV Zugelassene UV Schutzkleidung | PSA

Am Klingenweg 12
65396 Walluf

Telefon: +49 (0)6123-99490
Telefax:

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