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Unimog sparsamer als Traktoren

- 18,89 Liter statt 32,07 Liter in der Stunde

- Gutachten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG)

- "Universal-Motor-Gerät" seit mehr als 60 Jahren auf dem Markt

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Wörth/Groß-Umstadt - Der Mercedes-Benz Unimog hat sich laut einem Gutachten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) im hessischen Groß-Umstadt als besonders sparsames Fahrzeug zum Beispiel bei Transportarbeiten und beim Mähen erwiesen. So verbrauchte ein Mercedes-Benz Unimog U 400 mit 21 t Anhängelast auf einer Transportfahrt in der Ebene nur 18,89 Liter in der Stunde gegenüber einem Mittelwert von Traktoren in Höhe von 32,07 Liter in der Stunde. Die Geschwindigkeit betrug jeweils 50 km/h. Auf Liter pro 100 km umgerechnet ergibt dies 42,84 l/100 km beim Unimog gegenüber 71,89 l/100 km beim Allrad-Traktor. Wenn man den Mehrverbrauch von rund 13 l/h auf 10 000 Betriebsstunden - das entspricht etwa zehn Jahren Einsatz - umrechnet, verursacht der Schlepper rund 195 000 EUR höhere Betriebskosten (1,50 EUR/l Diesel).

Der Produktbereich Sonderfahrzeuge (PBS), zu dem der Unimog gehört, verfügt innerhalb des großen Produktionsstandortes Wörth bei Karlsruhe, der größten Lkw-Fertigung Europas,  über eine eigene Fertigungsstraße. 750 Mitarbeiter produzieren im Jahr rund 2000 Mercedes-Benz Unimog. Man ist hier in vielen Branchen zu Hause, wird der Unimog doch in sehr unterschiedlichen und oft extreme Anforderungen stellenden Einsatzfeldern genutzt, ob nun der neue kompakte U 20, die Geräteträger U 300, U 400 und U 500 oder die Modelle der hochgeländegängigen Baureihe U 3000, U 4000 und U 5000. Das "Universal-Motor-Gerät" gibt es nun seit  60 Jahren, mehr als 325 000 Einheiten sind bisher gebaut worden.

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