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SYN TRAC – wandelbares Mehrwertkonzept mit mächtig Dampf

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Syn Trac & Johannes Brunner

Der SYN TRAC System- und Geräteträger ist ein neues Mehrwertkonzept auf dem Fahrzeugmarkt. Seine Vorzüge gefallen sowohl unmittelbaren Anwendern als auch den Entscheidern in Sachen Finanzen. Durchdachte Technik liefert Systeme, die unter anderem für Kommunen, Lohnunternehmer, Straßenerhalter und Autobahnmeistereien bessere Arbeitsbedingungen schaffen. Mit seinem SYN TRAC entwickelte das gleichnamige oberösterreichische Unternehmen ein völlig neues Konzept. Mittlerweile ist das Start-Up mit seinen Fahrzeugen am heimischen Markt, in Deutschland, der Schweiz und in Frankreich erfolgreich im kommunalen Einsatz unterwegs.


Docking System: eine Marktneuheit

Laut Angaben des Herstellers handelt es sich beim patentierten SYN TRAC-Schnellkoppelsystem – dem sogenannten Docking System – um eine Marktneuheit. Damit können sämtliche Anbaugeräte an Front und Heck innerhalb einer Minute angedockt werden. Sieben Verbindungsbereiche, nämlich Mechanik, Hydraulik, Zapfwelle, Achsantrieb, Elektrik, Elektronik und Druckluft werden innerhalb einer Minute automatisch angekoppelt. Dafür bleibt der Fahrer in der Kabine und wechselt sowohl schnell als auch sicher von einem Anbaugerät auf das nächste. Manuelles Eingreifen von außen erübrigt sich beim Wechsel der Anwendungen. Der SYN TRAC erkennt das Anbaugerät beim Andocken und ist unmittelbar einsatzbereit. Dem Anwender steht eine optimierte, integrative Systemlösung zur Verfügung.

Somit erfährt der Begriff Ganzjahresnutzung eine andere Bedeutung. Denn das Konzept sorgt infolgedessen auf wirtschaftlicher Ebene für einen ganz neuen Ansatz. „Der Hauptgrund für die Entscheidung war, dass wir zwei Geräte durch eines ersetzen konnten“, resümiert Manfred Tschopfer, Vorstand der Timmelsjoch Hochalpenstraße AG. „Und diesen Effekt merkt man natürlich nicht nur beim Kauf. Sondern da spreche ich von Themen wie Instandhaltung, Service, Versicherung, Lagerung.“

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Auch werde der Arbeitsalltag für den Fahrer leichter: „Man spart sich Umrüstzeiten und kann schnell auf die Wetterlage reagieren. Im Winter wechsle ich regelmäßig von der Schneefräse auf Pflug und Anbaustreuer. Und später im Jahr wird aus der Schneefräse in einer Minute eine Mähkombination für den Sommer“, erklärt Philipp Höll von der Straßenmeisterei Bad Ischl (Landesregierung Oberösterreich), seit vier Jahren Pilotkunde des Unternehmens. „Aber auch im Sommer hilft das SYN TRAC-Konzept, zum Beispiel wenn die Straßen nach Gewittern mit diversem Geäst belegt sind. Mit dem SYN TRAC docke ich mir morgens die Kehrmaschine an, räume auf und danach wechsle ich auf den Zweifach-Auslegermäher und mache nach Plan weiter“, so Höll.

Effizienzsteigerung durch Ganzjahresnutzung

„Unser Fuhrpark war veraltet, sorgte für enormen Instandhaltungsaufwand. Bei unserer Recherche sind wir auf den SYN TRAC gekommen und waren zunächst skeptisch, weil er damals, 2018, noch ein Prototyp war. Der Prozess zog sich dann über zwei Jahre und wir wurden nicht recht fündig“, so Tschopfer weiter. „Wobei, mit einer herkömmlichen Schneefräse ist bei uns bald Ende. Wir haben es hier mit meterhohen, verdichteten Schneewänden zu tun. Die Leistung war uns deswegen sehr wichtig.“

Die kann der SYN TRAC liefern: mit einem 420-PS-CAT-Motor, einem Drehmoment von 1.900Nm bei 1.400 I/min. Auf die Motorzapfwelle bringt das Gerät ganze 3.400 Nm Leistung an Front und Heck. Hydraulisch-mechanisch leistungsverzweigt ist das eigens entwickelte Getriebe mit stufenlos variabler Übersetzung bis 80 km/h. Im unebenen Gelände oder bei schnelleren Geschwindigkeiten sorgt das hydropneumatische Fahrwerk, ausgestattet mit Tatra-Achsen und deren Einzelradaufhängung, für Fahrkomfort und Sicherheit.

Die Timmelsjoch Hochalpenstraße AG hat sich nach einem Testlauf im Winter 2019/2020 für den SYN TRAC entschieden. „Wir haben das Gerät seit Dezember 2020 bei uns im Einsatz und sind sehr zufrieden“, so Tschopfer abschließend.