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Suisse Public – Leistungsschau und Informationsplattform

Wenn am 18. Juni 2013 die Tore der Suisse Public aufgehen, erleben nicht nur die Besucher vier erlebnisreiche Tage. Für die rund 600 Aussteller, die bis am 21. Juni ihre Produkte und Dienstleistungen in Bern präsentieren, wird es eine intensive und wichtige Zeit.

Jeder der Aussteller, jedes Unternehmen steckt sich im Vorfeld der Messe eigene, persönlich Ziele; die Produkte sollen in einem gutem Rahmen präsentiert und es soll über firmeneigene Neuheiten informiert werden. In eine Messe wird von Seiten der Aussteller viel Zeit, Energie und Geld investiert, selbstverständlich in Erwartung eines Rückflusses, der aber nicht unmittelbar während der Messe stattfinden muss. Es gilt: während der Messe ist nach der Messe. Die Suisse Public ist nicht primär eine Verkaufsmesse, sondern Informationsplattform und Beratungsinstrument.

Das Fachpublikum, das sich für das Beschaffungswesen verantwortlich zeigt, informiert sich auf der Messe. In kurzer Zeit ist es möglich, sich eine breite, fundierte Übersicht zu verschaffen, da alle namhaften Branchenvertreter vor Ort versammelt und somit direkte Vergleiche möglich sind. Auf Grund dieser Erfahrungen wird ein Pflichtenheft zusammengestellt, erste Grundlagen für ein Geschäft werden gelegt. Der eigentliche Beschaffungsprozess erfolgt nach der Messe.

Die Schweizerische Interessensgemeinschaft der Fabrikanten und Händler von Kommunal-Maschinen und -Geräten (SIK)

Diese Mechanismen gelten auch für die Aussteller der SIK, die ein bedeutender Partner der Suisse Public ist. Über 90 Aussteller der SIK stellen ihre Produkte an der Suisse Public aus. Das Hauptziel der SIK, gegründet 1974, ist es, sich gezielt ins Messeleben einzubringen. Dies schien angebracht als in der Branche 1972 ein unkontrollierter Ausstellungs- und Messewildwuchs zu keimen begann: An fünf verschiedenen Schweizer Ausstellungsplätzen wurden Kommunalmaschinen und Geräte ausge-stellt und zusätzlich grössere Tagungen durchgeführt. Der Wunsch nach Bündelung der Kräfte führte zur Gründung der SIK, die momentan 103 Mitglieder zählt.

Neben dem Messwesen setzt sich die SIK weiter für die Wahrung und Vertretung der Interessen der Händler und Fabrikanten von Kommunal-Maschinen und -Geräten bei Bund und Ämtern ein und nimmt Einfluss bei Vernehmlassungen. Für die Vertreter der SIK ist die alle zwei Jahre durchgeführte Suisse Public der unbestrittene Hauptevent, um die Produkte in professionellem Rahmen zu präsentieren.

Veränderungen und verschärfte Anforderungen Auf die Veränderungen an der Messe und in der Branche im Allgemeinen angesprochen, erwidert der Präsident der SIK, Hans Haueter: «Viel und doch nicht viel». Die Elektronik beispielsweise war vor zehn Jahren in den Anfängen der Entwicklung; heute ist sie bei allen Maschinen nicht mehr wegzu- denken. Unabdingbar ist sie für Steuerung, Kontrolle und Überwachung der Gerätschaften. Diesem Umstand trägt die Messeorganisation Rechnung, indem 2013 der Bereich der Elektronik und Informatik stark erweitert wurde.

Die mit den Jahren sich laufend verschärfenden Normen, Sicherheits- und Umweltvorschriften sind für die Branche eine stetige Herausforderung zur Weiterentwicklung. Das wachsende Verantwortungs-bewusstsein gegenüber der Umwelt beeinflusst die Ausschreibung für ein Beschaffungsgut mass-geblich und ist somit auch für den Hersteller ein anzustrebendes Ziel. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen auf dem Schweizer Markt, da rein schon geografisch bedingt, nicht von einer übermässig grossen Stückzahl vom Markt verlangten Gütern ausgegangen werden darf.

www.suissepublic.ch

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