News, Baumaschinen

04. Januar 2019

Straßenbankett instand halten mit der neuen Material-Verteilschaufel „Finliner“ von Optimas

Straßenbankett instand halten mit der neuen Material-Verteilschaufel „Finliner“ von Optimas

Die neue, große Material-Verteilschaufel „Finliner“ von Optimas ist jetzt im Landkreis Traunstein bei der Bankettinstandhaltung im Einsatz. Sie fasst 1,6 Kubikmeter und hat eine größere Ladeöffnung. Dadurch ist sie einfacher von einem Lkw oder Radlader zu füllen. Das bedeutet, dass sich die Arbeitsgeschwindigkeit spürbar erhöhen lässt.

Die „Finliner“ ist eine hydraulisch betriebene Material-Verteilschaufel von 2,60 m Breite. Die Länge des Förderbandes beträgt 2,50 m. Trägergerät ist ein Radlader. Sie passt an jedes Fabrikat. Der Anbau per Schnellwechsler geht sehr flott. Ist die „Finliner“ montiert, kann sie mit einem zweiten Radlader bzw. Lkw beladen werden. Durch ein an der „Finliner“ montiertes Stahlschild kann das Einbaumaterial während der Fahrt auf die gewünschte Höhe gebracht werden. Da die Material-Verteilschaufel „Finliner“ das Material durch ein Fließband seitlich auswirft, kann der Radlader immer geradeaus fahren. Er wird in Traunstein direkt vom Lkw mit frischem Material beschickt. So kann extrem schnell gearbeitet werden. Hier entfallen durch die „Finliner“ alle Fahrten des Radladers, die mit Materialaufnahme oder dem früher immer wieder erforderlichen Heranfahren an die Verfüllstelle nötig waren.

1,6 Kubikmeter Füllmenge

Die neue Optimas Material-Verteilschaufel „Finliner“ hat im Vergleich zum kleineren Modell, das 1,0 Kubikmeter fasst, 60 Prozent mehr Ladekapazität. Dadurch erhöht sich auch die Einsatzeffektivität. Die Ladevorgänge, die ja Zeit kosten, minimieren sich. In Traunstein sind etwa 400 km Straße instand zu halten.  Die „Finliner“ ist in der Bankettpflege im Einsatz. Hier arbeitet der Bauhof mit einem sogenannten Bankettzug. Er besteht aus dem Material-Lkw, einem Radlader mit angebauter „Finliner“ und einem Radlader mit angebautem Besen und Verdichterplatte, die in dieser Reihenfolge hintereinanderfahren und arbeiten. Die Stopps, die dieser Zug machen muss, damit neues Material aufgenommen werden kann, minimieren sich durch die größere Füllmenge deutlich. Wenn man dies nun mit den Zeiten vor der Optimas „Finliner“ vergleicht, dann zeigt sich das große Optimierungspotential, das hier in Traunstein verwirklicht wird.


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