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STIHL MS 400 C-M – weltweit erste Motorsäge mit Magnesiumkolben

Die neue STIHL MS 400 C-M ist nach Aussagen des Herstellers die weltweit erste Motorsäge mit einem Magnesiumkolben. Der Einsatz des leichten Werkstoffs führe in Verbindung mit der konsequenten Leichtbauweise zu einem Motorgewicht von nur 5,8 Kilogramm und somit zu einem ausgesprochen niedrigen Leistungsgewicht von 1,5 Kilogramm pro Kilowatt, teilte das Unternehmen mit. Gleichzeitig verleihe das neue Bauteil der Maschine eine enorm hohe Maximaldrehzahl, was sich vor allem auf den Arbeitsfortschritt beim Entasten auswirke. Mit dieser erstklassigen Performance erfülle die MS 400 C-M, was sich professionelle Anwender im Forst von einem Werkzeug wünschten: viel Leistung und wenig Gewicht. Richtig in ihrem Element sei die rasant beschleunigende MS 400 C-M beim Fällen, Entasten und Aufarbeiten von Bäumen in mittelstarken Beständen, ist der Mitteilung im Weiteren zu entnehmen. Dank STIHL M-Tronic und Dekompressionsventil sei sie sehr leicht zu starten, und bewährte Features, zum Beispiel die seitliche Kettenspannung und verlustsichere Muttern, machten den Kettenwechsel problemlos möglich. Zudem sorge der hocheffektive HD2-Luftfilter für eine lange Standzeit. Die MS 400 C-M ist bereits hoch dekoriert, denn die innovative Technologie des Magnesiumkolbens wurde im Rahmen der Fachmesse Euroguss 2020 mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Mehr Leistung – mehr Drehmoment – mehr Hubraum

Angetrieben wird die STIHL MS 400 C-M von einem neu entwickelten, 4,0 kW starken STIHL 2-MIX-Motor mit 66,8 cm³ Hubraum. Die neue Benzinmotorsäge schließt damit die Lücke zwischen der MS 362 C-M (59 cm³) und der MS 462 C-M (72,2 cm³). Im Vergleich zur MS 362 verfügt die MS 400 C-M über rund 14 Prozent mehr Leistung sowie 17 Prozent mehr Drehmoment und Hubraum. Dennoch liegt ihr Gewicht bei nur 5,8 Kilogramm. Möglich wurde dies durch den weltweit erstmaligen Einsatz eines Magnesiumkolbens bei einer Motorsäge. Er verleiht der Maschine zudem die enorm hohe Maximaldrehzahl von bis zu 14.000 Umdrehungen pro Minute. Dabei führt die Verwendung des extrem leichten Werkstoffs in Verbindung mit der konsequenten Leichtbauweise zu einem ausgesprochen niedrigen Leistungsgewicht von beispielhaften 1,5 Kilogramm pro Kilowatt.

M-Tronic mit neuer Kalibrierfunktion

Serienmäßig ist die neue Motorsäge mit dem vollelektronischen Motormanagement STIHL M-Tronic ausgestattet. Es regelt in jedem Betriebszustand den Zündzeitpunkt sowie die Kraftstoffdosierung unter Berücksichtigung äußerer Faktoren wie Temperatur und Höhenlage. Dadurch werden eine durchweg optimale Motorleistung, konstante Höchstdrehzahl und sehr gutes Beschleunigungsverhalten sichergestellt. Bei Bedarf kann der Anwender einen Kalibrierungszyklus durchführen: einfach starten, Leerlauf, Vollgas, fertig. Die maximale Drehzahl ist sofort verfügbar. So erfüllt die MS 400 C-M die besten Voraussetzungen für hohe Produktivität.

Hohe Standzeit – einfacher Service

Auch im Hinblick auf Service und Wartung ist die MS 400 C-M beispielhaft. Der HD2-Luftfilter mit Radialabdichtung besitzt eine hohe Standzeit und weist eine sehr gute Filterwirkung gegen Feinstaub auf. Bewährte Features wie die seitliche Kettenspannung und verlustsichere Muttern am Kettenraddeckel machen den Kettenwechsel problemlos möglich.


Ausgezeichnete Technologie

Schon vor der Markteinführung der Maschine in Deutschland erzielte die innovative Technologie der MS 400 C-M bereits einen großen Erfolg: Die Europäische Forschungsgemeinschaft Magnesium e. V. (EFM) sowie die International Magnesium Association (IMA) würdigten die Entwicklung des Magnesiumkolbens und zeichneten STIHL bei den Druckguss-Wettbewerben im Rahmen der Euroguss 2020 in der Kategorie Magnesium-Bauteile mit dem ersten Preis aus.

Systemgewicht bei STIHL

Für professionelle Anwender zählt jedes Gramm Gewicht in der Hand. Daher setzt STIHL viel Ingenieur-Know-how dafür ein, das Systemgewicht – also das Gewicht der unbetankten Motorsäge inklusive Schneidgarnitur – zu reduzieren. So konnte durch die Neukonstruktion von Zylindern, durch schlankere Kettenraddeckel, durch konsequente Werkstoffumstellung an weiteren Bauteilen sowie durch die Entwicklung von Leichtbauschienen deutlich Gewicht eingespart werden – natürlich ohne dabei Kompromisse an Robustheit und Langlebigkeit einzugehen. Das Ergebnis: niedrigeres Systemgewicht und einfacheres Handling.

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