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Steinmetze in der Natursteinsanierung

Der Bundesverband Deutscher Steinmetze präsentierte die Leistungen der Mitglieder in der Denkmalpflege, Restaurierung und Sanierung am 07. März auf der 20. Fachtagung „Natursteinsanierung“ in Stuttgart. Das Interesse des ausgewählten Fachpublikums war groß.

(BIV) Ohne Steinmetze und Steinbildhauer gäbe es heute keine Pyramiden, Kirchen, Burgen, Schlösser, Denkmäler, und repräsentative Stadthäuser. Das Handwerk gehört mit zu den ältesten der Menschheitsgeschichte, und es gibt keine Epoche, die nicht durch die Arbeit der Steinmetze geprägt wurde. Die Zeugnisse der außergewöhnlichen Leistungen werden noch heute von vielen Menschen bewundert. Sie geben vielen Städten ihr historisches Gesicht.

Trotz dieser Tatsache, haben es die Steinmetze in der heutigen Zeit schwer, bei der Denkmalpflege, Restaurierung und Sanierung alter Gebäude als Experten hinzugezogen zu werden. Die Fähigkeiten und das Leistungsvermögen sind bei vielen Entscheidungsträgern oft gar nicht mehr bekannt oder anerkannt.

Dies konnte der Bundesverband Deutscher Steinmetze auch bei seiner Ausstellungspräsenz im Rahmen der 20. Fachtagung „Natursteinsanierung“ Anfang März in Stuttgart feststellen. Viele der zahlreichen Fachbesucher – unter ihnen Architekten, Bauingenieure, Denkmalpfleger – zeigten sich überrascht von den Möglichkeiten, die das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk in diesem Arbeitsfeld bietet.

Besonders überzeugend waren die zahlreichen, dargestellten Projekt-Expertisen, die zum Beispiel im Rahmen des Peter-Parler-Preises in Zusammenarbeit  mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz alle zwei Jahre bewertet und ausgezeichnet werden. Dementsprechend groß war auch das Interesse an weiteren Informationen und Kontaktadressen von ausführenden Betrieben.

Für Gustav Treulieb, den Bundesinnungsmeister, ist es daher auch eine logische Folge, dass das Handwerk wieder stärker aus seinem Schneckenhaus heraus kommen muss: „Wir Steinmetze und Steinbildhauer erlernen einen Beruf, in dem die Denkmalpflege schon in der Ausbildung eine ganz entscheidende Rolle spielt. Wir kennen die Steine und wissen, wie sie fachgerecht zu bearbeiten sind. Aber auch die Steinpflege und -unterhaltung, die Dokumentation und das Monitoring gehören zu unseren ureigensten Tätigkeiten. Dass wir dieses vielfältige Aufgabenspektrum beherrschen, müssen wir der Fachwelt und den Entscheidern wieder deutlich machen. Wenn es um Arbeiten am Stein geht, ist der Steinmetz der Fachmann. Dieses Wissen und die Expertise bringt kein anderer Beruf in der Intensität mit.“

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