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„Smart Energy“: Energieerzeugung und Energieverbrauch in Einklang bringen

Energieversorger und neue Dienstleistungsunternehmen beleuchten die virtuelle Energiewelt anhand gelebter Praxis und gestarteter Pilotprojekte auf der BioEnergy Decentral vom 13. bis 16. November 2012 in Hannover

Begriffe wie „Smart Energy“, „Smart Grid“ oder „Smart Market“ beherrschen seit einiger Zeit das Vokabular rund um das Feld der regenerativen Energien sowie der dezentralen Energieversorgung. Letztendlich geht es dabei darum, die Energieerzeugung und den Energieverbrauch jede Sekunde des Jahres in Einklang zu bringen. Neu ist, dass nicht mehr einige Hundert große zentrale Energieerzeugungsanlagen für den Stromverbrauch von privaten Haushalten, dem Gewerbe und der Industrie optimiert werden müssen. Vielmehr gilt es, einige Hunderttausend dezentrale Anlagen so zu steuern, dass die Energieversorgung sicher und wirtschaftlich bleibt, umweltfreundlich soll sie ohnehin sein. Dabei bereitet der wachsende Anteil von Strom aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen Probleme, da er in seiner Verfügbarkeit nur schwer zu kalkulieren ist. Er fällt fluktuierend an und Speichermöglichkeiten sind weder wirtschaftlich, noch stehen sie ausreichend zur Verfügung. Eine zentrale Rolle bei der dezentralen Stromerzeugung spielt das Verteilnetz, in dessen Modernisierung nach Angaben des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) rund 28 Milliarden Euro investiert werden müssen. Die Netzbetreiber allerdings halten sich mit Investitionen zurück, weil die Bundesnetzagentur keine klaren Signale gibt, was bei den Netzentgelten in welcher Höhe berücksichtigt werden darf.

Und trotzdem gibt es zahlreiche Ansätze für lukrative Geschäftsmodelle. Beispiele werden in der viertägigen Vortragsreihe „Smart Energy“ auf der Fachausstellung BioEnergy Decentral vom 13. bis 16. November 2012 in Zusammenarbeit mit dem Verlag „Energie & Management“ vorgestellt. Energieversorger und neue Dienstleistungsunternehmen beleuchten die virtuelle Energiewelt anhand gelebter Praxis und gestarteter Pilotprojekte. Zentral wird eine Kommunikationsfläche in Form eines Forums in der Halle 22, Stand D10, auf dem Messegelände in Hannover eingerichtet. Auf diesem interaktiven Kommunikationsforum werden die verschiedenen Aspekte des Ausstellungsbereiches diskutiert.

Folgendes Programm ist vorgesehen:

Dienstag, 13. November 2012

10.00 Uhr         Die Energiewende ist da – Neue Aufgaben für welche Marktakteure?

Christoph Kahlen, Leiter Unternehmenskommunikation, Thüga AG, München

11.00 Uhr         100 Prozent smart, 100 Prozent erneuerbar: Konzepte für die Versorgung von Liegenschaften und Gemeinden

Dr. Ulrich Kaier, Vorstand, Energiecontracting Heidelberg AG

12.00 Uhr         Smart Grid als Voraussetzung für „sauberen Verkehr“

Stefan Söchtig, Geschäftsführer T-City Friedrichshafen

12.40 Uhr         Solarstrombetankung für E-Bikes – Vorstellung eines innovativen Projektes

Gunnar Holdorf, Leiter Vertrieb, Bittner+Krull Softwaresysteme, München

13.30 Uhr         Podiumsdiskussion: Was braucht der Markt, damit E-Mobile schneller ins Rollen kommen

Teilnehmer: Gunnar Holdorf, Stefan Söchtig

14.00 Uhr         EEG-Anlagenabsteuerung als Dienstleistung für Verteilnetzbetreiber

Peter Breuning, Abteilungsleiter Netztechnik, Stadtwerke Schwäbisch Hall

15.00 Uhr         Wie Mini-Kraftwerke die Netzkosten senken

Ralph Kampwirth, Leiter Unternehmenskommunikation, LichtBlick AG, Hamburg

16.00 Uhr         Lastmanagement im Maschinenbau – Chancen und Produkte

Gerd Krieger, stellvertr. Geschäftsführer, VDMA Power Systems, Frankfurt

 

Mittwoch, 14. November 2012

10.00 Uhr         Dezentrales Energiemanagement: Virtuelle Kraftwerke als zentrales Standbein der zukünftigen Energiewirtschaft

Dr. Christian Feißt, Sprecher der Geschäftsführung, GreenCom Networks, München

11.00 Uhr         Smart Metering & Smart Home: Intelligente Mess- und Kommunikationstechnik im Zeitalter erneuerbarer Energien

Karsten Vortanz, Geschäftsführer Voltaris GmbH, Maxdorf;
Dr. Thomas Goette, Geschäftsführer GreenPocket GmbH, Köln

12.00 Uhr         Telekommunikationsunternehmen als Partner der Energieversorger zur Gestaltung dezentraler Strukturen

Ulrich Retzlaff, Senior Consultant, Consulting & Solutions Sales, Vodafone D2, Düsseldorf

12.45 Uhr         Podiumsdiskussion mit Ulrich Retzlaff; Klaus Hammon, Leiter Strategische Projekte, Kisters AG, Aachen; Stefan Söchtig, Geschäftsführer T-City Friedrichshafen

14.00 Uhr         Smart autark – Rückwirkungen auf Vertrieb und Netz

Hauke Hinrichs, Technischer Leiter smartlab Innovationsgesellschaft, Aachen; Dr. Christof Spangenberg, Geschäftsführer K.Group, München

15.00 Uhr         Strategien zur wirtschaftlichen Integration von EEG-Anlagen in die Prozess- und Organisationslandschaft von Verteilnetzbetreibern

Manfred Diebitz, Geschäftsführer, projekt:unternehmensberatung, München

16.00 Uhr         Blockheizkraftwerke können mehr: Zusätzliche Erlöse durch Direktvermarktung, virtuelle Kraftwerke und Nahwärmenetze

Arne Jan Hinz, Gruppenleiter Technisches Controlling, Stadtwerke Schwäbisch Hall

 

Donnerstag, 15. November 2012

10.00 Uhr         Erdgas/Biogas: Brücke in oder integraler Bestandteil der Energiezukunft?

Christoph Kahlen, Leiter Unternehmenskommunikation, Thüga AG, München

11.00 Uhr         Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung: Projekte alleine oder gemeinsam umsetzen?

Prof. Dr. Gerhard Weissmüller, Vorstand, DEEnO AG, Speyer

12.00 Uhr         Die KWKG-Novelle 2012: Neuerungen und Auswirkungen auf die Praxis, Wärmespeicherförderung und Direktvermarktung

Arne Jan Hinz, Gruppenleiter Technisches Controlling, Stadtwerke Schwäbisch Hall, Vorstand im Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK)

13.00 Uhr         Energiedienstleistungen mit Smart Energy für dezentrale erneuerbare Energieversorgung

Dr. Ulrich Kaier, Vorstand, Energiecontracting Heidelberg AG

14.00 Uhr         Intelligentes Management dezentraler Erzeuger – Vernetzung durch neue Kommunikationstechnologien

Dr. Christian Feißt, Sprecher der Geschäftsführung, GreenCom
Networks, München

15.00 Uhr         Smart Grids: Integration von oben nach unten – oder umgekehrt?

Prof. Dr. Jochen Kreusel, Leiter Konzernprogramm Smart Grids, ABB Management Services Ltd. Zürich, Dr. Volker Bühner, Leiter Smart Grids, Kisters AG

16.00 Uhr         Podiumsdiskussion mit Dr. Volker Bühner und Prof. Dr. Jochen Kreusel

16.30 Uhr         Moderne Kundenkommunikation im Ladeinfrastrukturmanagement zur Elektromobilität

Wolfgang Schwedler, Projektmanagement Entwicklung, Bittner+ Krull Softwaresysteme, München

 

Freitag, 16. November 2012

10.00 Uhr         Das virtuelle Kraftwerk und die EEG-Direktvermarktung

Michael Untiet, Leiter Business Development Energiewirtschaft,
Kisters AG, Aachen

10.45 Uhr         Wie kommunale/regionale Energieversorgungskonzepte ökonomisch/ökologisch zusammenwachsen können

Prof. Dr. Gerhard Weissmüller, Vorstand, DEEnO AG, Speyer

11.30 Uhr         Dezentrale Erzeugung mit Mikro-KWK

Olaf Ortlieb, Projektleiter Kraft-Wärme-Kopplung, Vaillant, Remscheid

12.15 Uhr         Mit dem „Smart Operator“ mehr Intelligenz für das Niederspannungsnetz

Stefan Willing, Projektleiter „Smart Operator“, RWE Deutschland AG, Essen

13.00 Uhr         Viele Spieler und ein Integrator: Wie sich komplexe Systeme auf einen gemeinsamen Nenner bringen lassen

Dr. Thomas Stephanblome, E.ON Connecting Energies, Essen

13.45 Uhr         Von der Windkraft zu „Windgas“ – Ein Beitrag zur Energiespeicherung in dezentralen Energiesystemen

Marcel Keiffenheim, Leiter Energiepolitik, Greenpeace Energy, Hamburg

14.30 Uhr         Lastmanagement im Maschinenbau – Chancen und Produkte

Gerd Krieger, stellvertr. Geschäftsführer, VDMA Power Systems, Frankfurt

15.15 Uhr         Ausgestaltung der Rechtsbeziehungen in einem Smart Grid

J.-H. vom Wege, Rechtsanwalt, Becker Büttner Held, Berlin

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