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Sechs Gemeinden profitieren vom neuen Einsatzgefährt

Ein neuer Unimog für Grävenwiesbach? Nicht ganz, denn das Gefährt ist eher eine kommunale Gemeinschaftsinvestition.

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Er ist fest in den Händen des Grävenwiesbacher Bauhofs und neuerdings der ganze Stolz der Maschinisten Matthias Stauff und Manfred Hofmann: der neue Unimog. Doch das 174 200 Euro teure Gefährt, das als Trägerfahrzeug für spezielle Gerätschaften wie den Salzsilostreuer, den Front- und Seitenauslagemulcher, die Heckenschere, die Rüttelwalze oder einfach nur für einen Anhänger dient, gehört gar nicht dem Bauhof, sondern dem Feldwege- und Grabenunterhaltungsverband, dessen Vorsitzender Bürgermeister Hellwig Herber (FWG) ist.

Zur Übergabe des 170 PS starken Mercedes Benz Unimog waren auch sein Stellvertreter, Usingens Bürgermeister Steffen Wernard (parteilos), Verkaufsberater Hartmut Kremer von der Firma Minufa, von der das Gefährt stammt, und Kassenverwalter Heiko Bullmann erschienen.

Dass nicht nur Wege, sondern unter anderem auch Grävenwiesbachs Straßen, vor allem im Winterdienst, von dem neuen Wagen profitieren, freute Hellwig Herber ganz besonders. Das sei schon eine Win-Win-Situation für alle dazugehörigen Städte und Gemeinden, meinte Herber.

Denn der Feldwege- und Grabenunterhaltungsverband Usingen besteht aus den Mitgliedern der Städte Usingen und Neu-Anspach und den Gemeinden Grävenwiesbach, Schmitten, Wehrheim und Weilrod. Auch der Hochtaunuskreis zählt zu den Mitgliedern.

 

Multifunktional

Zur Aufgabe hat sich der Verband gemacht, die landwirtschaftlichen Wirtschaftswege und die dazugehörenden Brücken, Durchlässe und Wegeseitengräben in den Gemarkungen der Mitglieder zu unterhalten. Es werden zusätzlich aber auch der Bau sowie der Ausbau landwirtschaftlicher Wirtschaftswege gefördert und auch beaufsichtigt.

Und dafür braucht es eben die geeigneten Gerätschaften. Außer dem Unimog stehen zusätzlich auch noch ein Mobilbagger und ein Motorgrader – das ist eine Baumaschine, die eingesetzt wird, um große ebene Flächen zu erstellen – zur Verfügung. Während Hartmut Kremer bei der Übergabe des Fahrzeugs die Vorteile als Geräteträger und -antreiber im Ganzjahreseinsatz betonte und die Kommunen mit solch einem Gefährt als beispielgebend anpreiste, dachte Hellwig Herber auch an die Vorzüge der «kommunalen Familie», wie er den Verband gerne nennt, für die Mitglieder.

Denn dieser Zweckverband arbeite zur Pflege der Landschaft, zum Schutz der Umwelt und zur Erhaltung der Substanz.

Und das ist der Grund, warum durch diese Zusammenarbeit alle Mitglieder gewinnen, sagte Herber. Die anstehende kalte Jahreszeit kann also dank des neuen Unimogs vom Feldwege- und Grabenunterhaltungsverbandes kommen.

Quelle: www.fnp.de

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