Kommunen

Sauber, leise, klimaneutral - Was kann die kommunale Verkehrspolitik leisten?

Der Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Städte und Gemeinden entwickeln eigene Klimastrategien und definieren klare Klimaschutzziele. Zur Sicherung der städtischen Lebensqualität gilt es, die auf EU-Ebene verankerten Schadstoffgrenzwerte einzuhalten, zugleich darf der Verkehrslärm die Gesundheit der Bewohner nicht beeinträchtigen und soll der Verkehr möglichst überhaupt nicht "stören".

Im Seminar werden die Handlungsspielräume auf kommunaler Ebene sondiert und die Rolle des Verkehrssektors bei der Reduzierung von Treibhausgasen beleuchtet. Es wird dargestellt, welche Instrumente zur CO2-Optimierung im Mobilitätsbereich geeignet sind und wie diese mit Lärmminderungsplanung und Luftreinhaltung, Unterhaltungsaufwand und Kosteneffizienz zusammenwirken.

Ausgehend vom aktuellen Stand der Klimaforschung wird das Seminar detailliert folgende Fragen aufgreifen:

  • Kann der Verkehr durch eine effiziente Siedlungsentwicklung und Nutzungsmischung bereits an der Quelle verringert werden?
  • Wie lassen sich die CO2-Emissionen von Siedlungsvorhaben abschätzen?
  • Wie kann man durch Zusammenwirken von Verkehrsplanung und Siedlungsentwicklung die Effizienz von Maßnahmen erhöhen?
  • Wo sind die Synergien zwischen Klimaschutz, Luftreinhaltung und Lärmminderung?
  • Wie müssen Klimaschutzstrategien im Verkehrsbereich angelegt sein, damit ein angemessener Ausgleich zwischen Klimaschutz und Verkehrsanforderungen erreicht wird?
  • Welchen Beitrag können die einzelnen Verkehrsträger zur Verringerung von Treibhausgasen leisten?
  • Wie kann die Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen durch Kommunikation erhöht werden?
  •  Welche Instrumente sind geeignet, das Verhalten im Sinne einer anderen Verkehrsmittelnutzung zu beeinflussen?

Leitung: 
Dipl.-Volkswirt Tilman Bracher, Dr. phil. Jürgen Gies, Deutsches Institut für Urbanistik 

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