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Passende Robotermäher für Hausrasen und Sportplatz auf der demopark + demogolf 2013

Die Modellpalette der Hersteller von Robotermähern wächst stetig. Doch ist nicht jeder Roboter für jede Rasenfläche gleichermaßen geeignet. Hier gilt es einige Dinge zu beachten. Die demopark + demogolf bietet im Rahmen ihrer Sonderschau Rasen vom 23. bis 25. Juni 2013 in Eisenach eine gute Möglichkeit, neueste Mährobotermodelle auf großzügigen Demonstrationsflächen unter Einsatzbedingungen ausgiebig auf Herz und Nieren zu prüfen.

Mähroboter erobern den gepflegten Rasen

Während bereits Mitte der 1990er Jahre der erste Serien-Mähroboter für kleinere Hausrasenflächen vorgestellt wurde, der selbstständig, angetrieben durch Sonnenenergie, den Rasen kurz hielt, ist der Profi-Bereich im Gegensatz zum Verbrauchersegment bislang nur durch wenige Hersteller und Typen besetzt. Dennoch ist eine steigende Nachfrage nach Mährobotern, nicht nur für den Hausgarten zu beobachten. Schätzungen zufolge erwartet die Branche für die kommenden Jahre eine jährliche Steigerung im zweistelligen Prozentbereich. Die Forderung nach selbstständig arbeitenden, unbemannten Mährobotern mit entsprechender Flächenleistung hat längst öffentliche Flächen wie Sportplätze, Parkanlagen oder Liegewiesen erreicht.

Ausgereifte Technik für jeden Einsatzzweck

Wird der Einsatz eines Mähroboters geplant, ist es wichtig, zunächst Größe und Leistung des Robotermähers entsprechend der Rasenfläche zu wählen. Schnittbreiten werden von 15 bis 105 Zentimetern angeboten. Dies entspricht einer theoretischen Flächeneignung von 400 bzw. 20.000 Quadratmetern. Ein wichtiger Faktor, der häufig vernachlässigt wird, ist die maximale Steigfähigkeit eines Mähroboters. Sie liegt je nach Modell in einem Bereich von 20 bis 50 Prozent.

Um die zu mähende Fläche zu definieren, ist eine Flächenbegrenzung mit Hilfe eines Signalkabels oder von signalkabelunabhängigen Sensoren am weitesten verbreitet. Die Signalleitungen werden entweder im Boden oder auf der Bodenoberfläche verlegt.

Diese Methode ist kostengünstig, zuverlässig und für einfache Flächen in Hausgärten sowie für Rasenspielfelder gut geeignet. Der Roboter wird sich dabei je nach Programmierung entweder zufällig oder systematisch innerhalb der vorgegebenen Grenzen bewegen.

Am Institut für Agrartechnik der Universität Hohenheim wurden zahlreiche Fahrweganalysen von Robotermähern durchgeführt, um in Verbindung mit den Herstellern die Streckenführung zu optimieren und unnötige Mehrfachüberfahrten auf ein Minimum zu begrenzen.

Einmal installiert und programmiert, verrichten Robotermäher selbstständig ihre Arbeit. Die meisten Modelle fahren automatisch eine Ladestation an, um ihre Energiereserven wieder aufzufüllen, wenn die Akkus einen kritischen Ladezustand erreicht haben. Die Spannungsversorgung für den Betrieb der elektrisch angetriebenen Robotermäher erfolgt heute in der Regel durch Lithium-Ionen-Akkus, was zu Laufzeiten von bis zu 360 Minuten pro Ladevorgang und einem geringeren Gesamtgewicht führt.

Mehr als nur Zeitersparnis

Der Einsatz eines Mähroboters fordert eine Abkehr von der klassischen Vorstellung des Rasenmähens. Der Roboter mäht die Flächen nicht erst nach Erreichen einer vorgegebenen Aufwuchshöhe, sondern hält den Rasen durch kontinuierliches Arbeiten permanent kurz. Dadurch werden dem Rasen nicht nur wertvolle Nährstoffe wieder zugeführt. Untersuchungen zeigen, dass durch eine Verringerung der Mähintervalle die Bestockung der Gräser angeregt wird, während sich gleichzeitig der Stress, der durch das Mähen für die Gräser entsteht, verringert. In der Praxis hat sich gezeigt, dass sich durch den Einsatz von Mährobotern die Narbenqualität von Rasenflächen einschließlich des Wurzelwachstums verbessert. Darüber hinaus scheinen wertvolle Gräserarten wie die Wiesenrispe (Poa pratensis), gefördert zu werden. In Verbindung mit einer höheren Narbendichte kann der Einsatz von Mährobotern so die Strapazierfähigkeit und Scherfestigkeit sogar von Sportrasenflächen erhöhen. Selbst von der Vertreibung von Maulwürfen und deren Fernhalten wird berichtet – auch wenn dies noch nicht wissenschaftlich belegt ist.

Sicher ist sicher

Zahlreiche Sicherheitseinrichtungen gewährleisten einen gefahrlosen Betrieb der Robotermäher für Mensch und (Haus-)Tier. Bei Störungen wird der Betreiber per SMS auf seinem Handy oder Smartphone umgehend informiert. Diebstahlsicherung und Geräteverfolgung sind bei vielen Geräten optional erhältlich.in Mähroboter wird jedoch immer nur dann lange zur Zufriedenheit arbeiten, wenn er nicht nur regelmäßig gewartet wird, sondern vor allem bei feuchtem Gras die Reinigung des Gerätes nicht vernachlässigt wird.

Als größte europäische Freilandausstellung für den professionellen Maschineneinsatz in der Grünflächenpflege, im Garten- und Landschaftsbau sowie bei Kommunen bietet die demopark + demogolf  auf mehr als 250.000 Quadratmetern die einzigartige Möglichkeit, Maschinen und Geräte anwendungsnah im Praxiseinsatz zu erleben.

Die Messe wird von der Gesellschaft zur Förderung des Maschinenbaus mbH, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft des VDMA, veranstaltet. Weitere Informationen finden Sie unter www.demopark.de.

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