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Ohne Chemie: abflammen im öffentlichen Raum

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: REINERT Metallbau GmbH

Sie sind hartnäckig, robust und wahre Überlebenskünstler: die Rede ist von Wildkräutern. Jeder hat sie, keiner will sie und weg sollten sie. Denn die unbeliebten Pflanzen sorgen für einen ungepflegten optischen Eindruck, vermehren sich rasant und können Schäden an Pflaster oder Deckschicht verursachen.

Gemäß Pflanzenschutzgesetz § 12 dürfen auf Flächen, von denen Oberflächenwasser in die Kanalisation gelangen könnte, z.B. Gehwege oder gepflasterte Plätze, keine Herbizide zur Anwendung kommen.


Dem Unkraut kontrolliert und sicher einheizen

Um dies effektiv zu bewerkstelligen, hat sich die Abflammtechnik als eine praxisgerechte, wirtschaftliche und umweltschonende Alternative etabliert. Hierbei wird auf chemische Mittel vollkommen verzichtet. Die Anwendung erfordert aber ein Umdenken bislang eingesetzten Wildkrautbekämpfungsmethoden.

Bei der Abflammtechnik handelt es sich nicht um ein Verbrennen von Pflanzenteilen. Stattdessen werden die Pflanzen über Wärme, die durch einen Propangasbrenner auf die Pflanzenoberfläche zugeführt wird, abgetötet. Der dadurch erzeugte rasche Temperaturanstieg, führt zu einer so starken Ausdehnung der Zellflüssigkeit, dass die Zellwände gesprengt werden und platzen. Bereits ab einer Temperatur von 60 bis 70 Grad gerinnt das Eiweiß in den Pflanzenzellen innerhalb einer Sekunde. Bei schlagartiger Erhitzung auf mindestens 110 Grad genügt etwa ein Zehntel der Brenndauer, um die Zellwände zum Platzen zu bringen. Das Resultat: Die Pflanze stirbt ab.

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