Spätestens gestern Morgen beim Blick aus dem Fenster auf die vereisten Autoscheiben ist es jedem klar geworden: Der Winter steht vor der Tür.
Die Gemeinde Auetal hat alle Vorbereitungen getroffen, damit auch in diesem Jahr wieder trotz Schnee und Eis Auetaler alle rechtzeitig zur Arbeit oder in die Schule kommen.
Die Splittkolonne des Bauhofs ist derzeit mit der Beseitigung von Straßenschäden beschäftigt. „Das müssen wir noch vorm Winter machen, um weitere Schäden zu vermeiden“, erläuterte Bauhofleiter Manfred Spenner. In Rolfshagen würden gerade die Straßen gesplittet, die von den Bussen genutzt würden. Das sind die „Ostereiche“, der Linden- und Siedlungsweg sowie die „Hude“.
„Den Rest des Materials werden wir auf der Straße zwischen Rehren und Rannenberg aufbringen, denn dort gibt es ebenfalls erhebliche Schäden. Das wird zwar nicht ganz reichen, aber die dicksten Löcher können wir damit wohl noch stopfen“, so Spenner.
Dann sei allerdings das dafür im Haushalt vorgesehene Budget erschöpft. Zwar gebe es noch weitere beschädigte Straßen, aber dafür reiche das Geld eben nicht aus.
Am Dienstag hat die Gemeinde Auetal 24 Tonnen Salz erhalten, die auf dem Bauhofgelände gelagert werden. Das Salz wird im Verhältnis 1:3 mit Sand gemischt und soll dann für Rutschsicherheit auf den 120 Kilometern Gemeindestraßen und Gehwegen sorgen.
„Etwas Vorrat hatten wir noch und somit stehen uns für den bevorstehenden Winter 100 Tonnen Salz-Sand-Gemisch zur Verfügung. Das sollte zunächst reichen“, hofft Spenner.
Die Gemeinde sei für den ersten Wintereinbruch gut gewappnet. Neben den Bauhofmitarbeitern, die im östlichen Auetal für freie Straßen und Gehwege sorgen, wurde der Vertrag mit dem Bauunternehmer Andreas Buyni aus Hessisch Oldendorf verlängert, der im westlichen Auetal Schnee schieben und streuen wird.
Bauhofmitarbeiter splitten die „Ostereiche“, um vor dem Winter weitere Schäden zu verhindern.