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Neues Streugerät: Bauhof Schwandorf für den Winterdienst gerüstet

Der Winter steht vor der Tür. Rechtzeitig vor den anstehenden kalten Monaten konnte ein neues Streugerät beim Bauhof Maxhütte-Haidhof angeschafft werden, damit kann der Winterdienst bei der Stadt Maxhütte-Haidhof noch effektiver und besser durchgeführt werden.

Freuen sich über das neue Streugerät im Bauhof: (v.l.) Bauhofvorarbeiter Roland Gollwitzer, Josef Hofbauer, Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und Bauhofleiter Heribert Dächert.

Das Streugerät wurde als Gerät an einen Claas Bulldog der Familie Josef Hofbauer angebaut. Josef Hofbauer erledigt in manchen Ortsteilen für die Stadt den Streu- und Winterdienst. Musste früher nach der Räumung durch die Familie Hofbauer noch separat nachgestreut werden, so ist es jetzt möglich, beide Arbeitsschritte in einem Arbeitsgang zu erledigen.

„Wir können somit sparsamer mit unseren Arbeitskräften und mit den Arbeitsgeräten haushalten“, so Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank. Das Streugerät kommt in den Ortsteilen Leonberg, Ponholz, Deglhof, Kappl, Neukappl, Binkenhof, Roßbach und anderen zum Einsatz.

Der Winterdienstplan steht seit Anfang November. In den Wintermonaten ist es insbesondere der Winterdienst, der den Bauhof beschäftigt. Dieser Dienst beginnt täglich um 5 Uhr mit Räum- und Streuarbeiten oder Kontrollfahrten und dauert bis 14 Uhr. Der allgemeine Dienst am Bauhof beginnt um 7 Uhr und endet um 16 Uhr.

Für den Winterdienst sind auch dieses Jahr ständig sechs Mann auf den Fahrzeugen eingeteilt. „Wenn es ununterbrochen schneit, müssen wir unsere Arbeiter um 14 Uhr neu besetzen“, so Roland Gollwitzer vom städtischen Bauhof.

Um Verständnis bittet Bürgermeisterin Plank dafür, dass die Hauptverkehrsstraßen im Winter zum Räumen und Streuen Priorität haben und betont, dass das Räumen und Streuen auf Nebenstraße eine freiwillige Leistung der Stadt ist und in vielen Städten nicht mehr praktiziert wird.

Der Unterhalt und der Winterdienst von über 100 Kilometern Orts-, Gemeinde- und Verbindungsstraßengehört im Winter zur Aufgabe des Bauhofes. Im Sommer kümmert sich der Bauhof um die Pflege der städtischen Pflanzflächen mit einer Fläche von 500 Quadratmetern und mit drei Hektar Grünfläche im Stadtpark. Weitere Aufgaben sind die Betreuung der städtischen Liegenschaften wie Schulhäuser, Rathaus, Wohnungen oder Regenrückhaltebecken, aber auch die Pflege des städtischen Grund- und Waldbesitzes.

Das Streugerät der Herstellerfirma Hydrac ist ein selbstladender Container mit stufenlos regelbarer Streuwalze. Die Streubreite beträgt 2200 mm. Der Inhalt beträgt 1,5 Kubikmeter. Das Anbaugerät wurde bei der Firma Rester aus Höchensee zu einem Gesamtpreis von 8100 Euro angekauft.

Quelle: www.mittelbayerische.de

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