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Neue Rückfahrkamera für Bau- und Kommunalfahrzeuge

erhält Zertifizierung für Schutzart IP 69 K

Schmutz und regelmäßiger Hochdruck- oder Dampfstrahlreinigung von Bau-, Kommunal- und landwirtschaftlichen Fahrzeugen hält sensible Technik wie die einer Rückfahrkamera häufig nicht stand. Carlights.de hat nun eine Kamera entwickelt, die besonders widerstandsfähig gegen Dreck und äußere Einflüsse ist und der höchsten Schutzart IP 69 K entspricht. Das nach DIN EN 60529 und ISO 20653 geprüfte Gerät aus stabilem Aluminium-Druckguss ist staubdicht und hält bei der Reinigung einem Wasserdruck von bis zu 100 bar stand. Zusätzlich erleichtern die Unempfindlichkeit gegen Salz sowie eine Nachtsichtfunktion einschließlich automatischer Tag/Nacht-Umschaltung Kommunen und Bauwirtschaft das Arbeiten im Winter.

 



CM-IP69K ist sowohl für Bau- und Straßenfahrzeuge sowie Landmaschinen als auch für den Einsatz im Katastrophenschutz und in der Wehrtechnik geeignet.
Quelle: iStockphoto.com/Carlights.de

Bisher gibt es nur wenige Kameras, die für die höchste Schutzart zertifiziert und somit auch für den Einsatz an bauwirtschaftlichen Großfahrzeugen wie Kippern, an Kehrmaschinen oder Müllwagen geeignet sind. Um die Prüfung für IP 69 K zu bestehen, müssen die Geräte zwei wesentliche Anforderungen erfüllen: Es darf kein Staub ins Gehäuse gelangen und sie müssen wasserdicht sein – selbst wenn sie einem Wasserdruck von 80 bis 100 bar ausgesetzt sind. In verschiedenen Tests bewies die Kamera CM-IP69K von Carlights.de nun, dass sie diese Voraussetzungen erfüllt.
 
Einsatzfähigkeit unter extremen Bedingungen

So wurde das Gerät in der Staubkammer auf seine Dichte gegenüber Kleinstpartikeln geprüft. Die Kamera wurde dazu fünf Stunden lang einem wirbelnden Luftstrom ausgesetzt, der feinen Staubpuder mit sich trug. Zudem wurde das Gerät für zwei Minuten aus einem Winkel von 0, 30, 60 und 90 °C einem 80 °C heißen Wasserstrahl von 90 bar Druck ausgesetzt. Nach diesen Tests blieb die Kamera unbeschädigt und funktionsfähig, im Inneren fanden sich weder Staub noch Wasser.

Die Widerstandsfähigkeit der Kamera gegenüber einem hohen Wasserdruck ist zum Teil auf ein spezielles Kameraobjektiv zurückzuführen. „Das Objektivglas ist gewölbt und absorbiert die Einwirkung deutlich besser als dies bei einer glatten Glasfläche der Fall wäre“, erläutert Christian Jurtz, Geschäftsführer von Carlights.de. „Zusätzlich sorgt eine Nanobeschichtung mit Lotuseffekt dafür, dass das Wasser abperlt und das Glas nicht beschlägt.“ Darüber hinaus sind alle Bauteile sehr massiv gestaltet: Sowohl Standfuß als auch Schutzdach sind aus Edelstahl. Die Kamera ist durch zwei korrosionsbeständige Aluminiumgehäuse geschützt. Zusätzlich verteilt ein Leitblech den Wasserdruck gleichmäßig über die Oberfläche des Objekts. Die Kamera ist leicht anzuschließen, muss aber dank ihrer Robustheit auch bei stark schmutzenden Arbeiten oder beim Reinigen mit Hochdruck oder Dampfstrahl nicht abgebaut werden.

CM-IP69K auf Wintertauglichkeit geprüft

Über die Anforderungen der Schutzartprüfung hinaus ist die Kamera aufgrund ihrer Eigenschaften besonders für den Einsatz im Winter geeignet: Sie ist für einen Temperaturbereich von -40 bis +80 °C ausgelegt und sehr widerstandsfähig gegen die Einwirkung von Salz. Nachgewiesen werden konnte dies in einem 8-stündigen Salznebelsprühtest, dem die Kamera bei einem unabhängigen Institut unterzogen wurde: Weder Lack noch Kabel waren danach korrodiert.

Aufgrund ihrer Nachtsichtfunktion und der automatischen Tag/Nachtumschaltung ist die Kamera auch für den Wintereinsatz in Kommunen und der Bauwirtschaft geeignet. „Im Gerät sind 10 Hochleistungs-Spezial-Dioden mit einem Durchmesser von jeweils 8 mm verbaut. Diese gewährleisten eine hellere und gleichmäßigere Ausleuchtung im Vergleich zu den standardmäßig eingesetzten 5-mm-Dioden“, erklärt Jurtz. Durch einen Reflektor in den Dioden, der Rotlicht zurückwirft, kann ein besonders großer Erfassungswinkel von 144 Grad abgedeckt und eine flächige Ausleuchtung erreicht werden. Die Kamera kann individuell nach hinten und, zur Erfassung des toten Winkels, ebenfalls nach unten ausgerichtet werden. „Im Mittel wird so ein Minimum von 15 m hinter dem Fahrzeug gut ausgeleuchtet“, so Jurtz. Die Kamera kann zudem als digitaler Rückspiegel verwendet werden und liefert durch den eingesetzten digitalen ¼ Zoll Sony CCD-Sensor scharfe, kontrastreiche Bilder.

Da das Gerät sowohl den Normen DIN EN 60529 und ISO 20653 entspricht, als auch darüber hinaus schwierigen Umweltbedingungen gegenüber sehr widerstandsfähig ist, eignet es sich nicht nur für Straßen-  und Baufahrzeuge sowie Landmaschinen, sondern auch für extreme Einsatzgebiete wie im Katastrophenschutz oder in der Wehrtechnik.

www.carlights.de

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