Kommunen

Netzwerk für kommunalen Klimaschutz in Norddeutschland

Die ZEBAU GmbH aus Hamburg startet das Kommunale Klima Netzwerk.

Das Kommunale Klima Netzwerk bietet den kommunalen Verwaltungen kostenfreie und aktuelle Informationen zu Klimaschutzaktivitäten. Es dient dem interkommunalen Informations- und Wissenstransfer. Es soll den kommunalen Klimaschutz in Norddeutschland vorantreiben und Vertretern der kommunalen Verwaltung wichtige Informationen bezüglich Energieeinsparung und Energieeffizienz bereitstellen.

Die Kommunen gelten als zentraler Akteur bei der Umsetzung der Energiewende. Seitens der übergeordneten Verwaltungsebenen und innerhalb der Bevölkerung wachsen die Erwartungen an die Kommunen im Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz. Insbesondere für Kommunen ergeben sich aber auch zahlreiche Chancen, z. B. die Förderung der lokalen Wirtschaft, die Schaffung neuer Arbeitsplätze und Entlastung des kommunalen Haushalts.

„Die Energiewende kann nur mit den Kommunen, ihren Bürgerinnen und Bürgern und der Wirtschaft gemeinsam umgesetzt werden. Alle Akteure müssen zusammenarbeiten ]. Dies betrifft den Umbau des Energiesystems ebenso wie die Einhaltung der Klimaschutzziele“ so Christian Schramm, der erste Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB). Hier setzt das Kommunale Klima Netzwerk an.

Die Tätigkeitsfelder sind zahlreich und komplex: Energiegewinnung aus erneuerbaren Energiequellen, energetische Sanierung öffentlicher Liegenschaften oder die Erstellung von Klimaschutzkonzepten sind nur einige der Themenbereich, die es zu beachten gilt. Insbesondere kleine und mittlere Kommunen sind diesem Anforderungsprofil kaum noch gewachsen. Häufige Gründe dafür sind fehlende Haushaltsmitteln, Personal und Zeit.

Insbesondere Kommunen, die sich noch in der Orientierungsphase und auf dem Weg der Entscheidungsfindung befinden, sehen sich mit vielen Fragen konfrontiert, wie sie sich den Herausforderungen stellen. Wie kann gemeinsam mit den Bürgern ein kommunales Klimaschutzkonzept erstellt werden? Wie können öffentliche Liegenschaften energetisch optimiert werden? Wo können dafür notwenige Finanzhilfen beantragt werden?

Viele Kommunen beschäftigen sich bereits seit langer Zeit mit dem Klimaschutz und haben hier schon wichtige Projekte in die Wege geleitet, kreative Lösungswege gefunden und Finanzzierungshilfen in Anspruch genommen.

Das Kommunale Klima Netzwerk fördert den Austausch zwischen den Kommunen. Die Wissensvermittlung und der Austausch von praktischen Erfahrungen sollen dazu beitragen, die Möglichkeiten der Klimaschutzförderung.

Auf www.klima-kommunal.de finden Interessierte zahlreiche Informationen zum kommunalen Klimaschutz und dessen Netzwerk in Norddeutschland. Es werden vorbildliche Projekte, Förderprogramme und Wettbewerbe vorgestellt. Hinweise zu weiterführender Literatur und Veranstaltungshinweise, um eine Intensive Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen, sind zusätzlich zu finden.

Das Netzwerk wird von Partnern aus der freien Wirtschaft unterstützt und finanziert. Dadurch wird den Kommunen ein kostenfreies Angebot von Veranstaltungen und Informationen geboten, um Möglichkeiten und Umsetzungshilfen von konkreten Lösungsansätzen vorzustellen.

Das erste Treffen des Kommunalen Klima Netzwerks findet am 19. April 2012 in der Stadtteilschule Barmbek in Hamburg statt (um Anmeldung wird gebeten). Es wird die energetische Modernisierung von kommunalen Gebäuden und Stadtquartieren im Mittelpunkt stehen. Der stellvertretende Schuldirektor Bernd Tißler die Modernisierung der Stadtteilschule Barmbek vor, die als geringinvestive Maßnahme gemeinsam mit Schülern umgesetzt wurde. Murat Demirkoparan der KfW-Bankengruppe wird das neue Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ vorstellen.

Die ZEBAU GmbH als kompetentes Unternehmen mit langjähriger Erfahrung im Bereich Klimaschutz, Energieeinsparung und Effizienzsteigerung stellt im Rahmen des Kommunalen Klima Netzwerkes eine kostenfreie und neutrale Informationsplattform für Kommunen und betreut das Netzwerk organisatorisch und inhaltlich.

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