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Nachgehakt bei Ufkes Greentec: „Wir wollen unserem Namen gerecht werden“

Lesedauer: min | Bildquelle: Ufkes Greentec
Von: Katharina Eberle

Ufkes Greentec aus Drachten ist mit einer Produktpalette von Holzhackern, Baumsägen und Stubbenfräsen Komplettanbieter für Bauunternehmer, Forstarbeiter, GaLaBauer, Forstbetriebe sowie Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Anfang 2019 wurde Schültke Technik übernommen, wodurch deutsche Kunden noch besser mit Vertrieb, Service und Teileversorgung bedient werden können. Mit einem kontinuierlich wachsenden Markt und dem hochaktuellen Thema des Klimawandels, steht das Unternehmen ständig vor neuen Herausforderungen und Aufgaben. Doch als Team mit ökologischen Ansätzen und einer nachhaltigen Arbeitsweise, sieht sich Ufkes Greentec diesen Anforderungen gewachsen. Bauhof-online.de sprach mit den Geschäftsführern Piet Yntema und Jippe Ufkes über die Anfänge des Unternehmens, die Vorteile der Hackerkombinationen, deren Erfolg in Belgien und den Niederlanden sowie Projekte innovativer Technik und über die Zukunft.

Im Jahr 2019 hat Ufkes Greentec das Unternehmen Forsttechnik Schültke übernommen. Können Sie uns kurz erläutern, wie sich die Arbeit seit diesem Zusammenschluss gestaltet?

Piet Yntema: Unser Unternehmen Ufkes Greentec wächst seit Jahren kontinuierlich. Durch dieses Wachstum konnten wir die Anzahl unserer deutschen Kunden stetig ausbauen. Mit unserer Niederlassung in Sundern Im Sauerland haben wir nun auch deutsche Kollegen im Team, die die besonderen Anforderungen ihres Heimatmarktes kennen und diese Kenntnisse in unsere Entwicklungsabteilung einfließen lassen. Außerdem ergänzte sich das Rayco-Stubbenfräsensortiment von Schültke perfekt mit unserem Greentec-Produktportfolio und stärkt vor allem den Bereich Parkline in Deutschland.

Ihr Unternehmen ist ein Komplettanbieter für GaLaBauer, Forstanbieter, Behörden etc. Bitte beschreiben Sie diese Arbeitsweise etwas genauer?

Jippe Ufkes: Das ist richtig. Zu unseren Kunden zählen Baumpfleger, GaLaBauer, Forstbetriebe, Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie andere Körperschaften öffentlichen Rechts wie zum Beispiel Wasser- und Bodenverbände, aber auch viele Lohnunternehmer. Um unserer Rolle als Komplettanbieter gerecht zu werden, haben wir unser Gesamtsortiment in zwei Produktlinien aufgeteilt:

1. Parkline: Diese Produktlinie umfasst sämtliche Rayco- und Greentec-Stubbenfräsen sowie unsere Forstmulcher für den Baggeranbau und natürlich unsere Hacker Cheetah 30 und Jaguar 40.

2. Forstline: In dieser Produktlinie sind die größeren Hacker bis 65 cm Einzug wie der Cheetah 45 und unsere Trommelhacker 942, 952 MEGA und 962 enthalten, ergänzt durch zusätzliche Anbaugeräte wie zum Beispiel unsere Forestcutter-Fällgreifer oder schwere Forstmulcher für den Dreipunktanbau. Die Aufteilung in die beiden Produktlinien stellt sicher, dass unsere Kunden immer optimal beraten werden – vom ersten Kontakt mit unseren Kundenberatern, über die Ersatz- und Verschleißteilversorgung, bis hin zum Service durch unsere eigenen Werkstätten oder Servicepartner.

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Kommen wir zu den Themen Mitarbeiter und Nachhaltigkeit. Diese nehmen im Unternehmen einen hohen Stellenwert ein. Können Sie erläutern, wer die treibende Kraft hinter dem Nachhaltigkeits-Gedanken ist und wie es zur Umsetzung des nachhaltigen Arbeitsplatzes (ergonomisches Arbeiten, konsequente Optimierung des Arbeitsschutzes etc.) kam?

Yntema: Eine alleinige treibende Kraft gibt es nicht. Wir sehen uns hier als Team und leben das auch so. Was Ergonomie angeht, hat Jippe zum Beispiel dafür gesorgt, dass jedem Mitarbeiter in der Produktion ein Kran zur Verfügung steht, dass die Produktionshallen mit Hebebühnen ausgestattet wurden und die persönliche Schutzausrüstung jedes Mitarbeiters immer auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Wir setzen zum Schutz unserer Mitarbeiter – wann immer möglich – unsere Schweißroboter ein, obwohl unsere Schweißerei mit modernster Absauganlage und Filtertechnik ausgestattet ist und jedem Schweißer modernste Atemschutztechnik zur Verfügung steht. Unsere Mitarbeiter sollen gerne an ihren Arbeitsplatz kommen. Sehr viele Ideen zur Optimierung der Arbeitsplätze kamen aus der Belegschaft, diese Vorschläge mussten wir als Geschäftsleitung nur noch prüfen und umsetzen. Genau so soll es sein.

Wenn wir beim Thema Nachhaltigkeit bleiben. Gibt es Pläne für die Zukunft, ihre Produkte mit erneuerbaren Energien bzw. alternativen Antriebsarten zu betreiben?

Yntema: Wenn Sie aus dem Fenster in unsere Produktionshalle schauen, wird Nachhaltigkeit deutlich: Der gesamte Betrieb ist mit einer bewegungsgesteuerten LED-Lichtanlage zur Reduzierung des Stromverbrauchs ausgestattet, die Fußbodenheizung wird CO²-neutral mit Hackschnitzeln betrieben. Auf dem Dach liefert uns unsere eigene Photovoltaikanlage einen Großteil unseres Strombedarfs. Unsere stationären Elektrohacker 942 und 962 sind bereits im Einsatz, aber noch sind wir auf die Energie aus der Steckdose angewiesen. Bei den mobilen Hackern mit eigenen Motoraggregaten setzen wir schon immer auf namhafte Hersteller wie zum Beispiel John Deere, Kubota oder Doosan, die die neuesten Abgasnormen erfüllen und zudem sparsam im Verbrauch sind. Wir sind als Hersteller für alles offen, aber momentan existiert neben den stationären Elektroantrieben noch keine Alternative zum sparsamen und schadstoffarmen Verbrennungsmotor. Unser Rayco-Stubbenfräsenprogramm wurde im Zuge der Feinstaubthematik bereits fast vollständig auf leistungsstarke und schadstoffarme Benzinmotoren umgestellt, um dem Betrieb in innerstädtischen Umweltzonen gerecht zu werden.

Herr Ufkes, Herr Yntema, wir haben von der geplanten Hackerkombination-Vorführtour in Deutschland ab September erfahren. Würden Sie uns etwas zu den damit verbundenen Vorteilen zum Beispiel in betriebswirtschaftlicher oder ergonomischer Hinsicht erzählen?

Ufkes: Wir waren der erste Hersteller mit einer kompletten Produktlinie von Hackerkombinationen und auch der erste Hersteller mit deren Serienfertigung. Der größte Vorteil ist, dass ein Mitarbeiter mit einer Maschine die Arbeit erledigen kann, für die vorher vier bis fünf Mitarbeiter und mehrere Maschinen erforderlich waren. Man benötigt schlichtweg weniger Personal, hat weniger Maschinen im Einsatz, spart dadurch Kraftstoff, Personalstunden und Maschinen ein und wird wesentlich effizienter. Die Kapazität eines kranbeschickten Hackers ist um ein Vielfaches höher im Vergleich zu einem handbeschickten Hacker, sodass das Einsparpotential klar auf der Hand liegt: In vielen Unternehmen oder Bauhöfen wird derzeit eine Kolonne von Mitarbeitern und Fahrzeugen bzw. Maschinen entsendet. Ein Mitarbeiter fährt den Hacker, ein anderer fährt den Lkw, unter Umständen ist ein zweiter Lkw eingebunden, damit der Hacker während der Abfuhr und dem Entladen nicht steht. Oft werden zur Handbeschickung des Hackers zwei Mitarbeiter eingesetzt, und evtl. ist noch ein Sicherungsfahrzeug eingebunden. So kommen ganz schnell Kolonnenstärken von fünf Mitarbeitern zusammen, die mit vier Fahrzeugen unterwegs sind. Die gleiche Arbeit kann nun ein Mitarbeiter viel effizienter, bequemer und ganz alleine erledigen. Wenn die Hackerkombination dann noch verschiedene Kolonnen ersetzt, wirkt das auch betriebswirtschaftlich wie ein Multiplikator. Außerdem lässt sich unsere Hackerkombination innerhalb von zehn Minuten betriebsbereit am Schlepper anhängen, genauso schnell ist sie auch wieder geparkt, sodass der Schlepper für andere Arbeiten genutzt werden kann. Auch das schafft Flexibilität und stellt einen betriebswirtschaftlichen Vorteil dar. Wir wollen aber nicht nur die Arbeit mit unseren Hackerkombinationen demonstrieren, sondern auch deren Wartungsfreundlichkeit zum Beispiel bei einem Messer- oder Siebwechsel.

Welche Modelle werden Sie vorführen?

Yntema: Bei der Vorführtour werden wir zwei Hackerkombinationen einsetzen: Einen Cheetah 30/13 mit Kombitrichter und einen Jaguar 40. Der Cheetah 30 ist ein 30-cm-Scheibenhacker, der Jaguar 40 ist ein 40-cm-Trommelhacker für diejenigen Kunden, die andere Anforderungen an die Hackschnitzelqualität stellen und diese z.B. in Hackschnitzelheizungen verfeuern oder zu diesem Zweck verkaufen möchten. Der Kombitrichter hat den Vorteil, dass sich die Hackerkombination sowohl mit dem integrierten Kran beschicken lässt als auch per Hand unter Einhaltung der gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen, weil ein Sicherheitsbügel und Not-Aus-Schalter vorhanden sind. Der Bediener kann nun frei wählen, ob er den Hacker bequem mit perfekter Sicht von der beheizten bzw. klimatisierten Schlepperkabine per Kran über die Joysticks bedient oder per Hand den Kombitrichter beschickt.

Ufkes: Die Optimierung der Effizienz beginnt aber schon vor dem eigentlichen Hacken, denn die aggressiv stehenden Einzugswalzen des Cheetah 30 brechen Astgabeln während des Einzugs. Dort muss vorab nicht mehr umfassend entastet und zerkleinert werden, wir führen dem Hacker die kompletten Bäume bis zu einer gewissen Größe in einem Stück zu. Mitarbeiter müssen nicht mehr schwer heben, werden seltener müde und können entspannt in den Feierabend. Die Vorführmaschinen erreichen eine Kapazität von bis zu 40 m³ pro Stunde. Der Cheetah ist zudem der leiseste Hacker seiner Klasse, was wir über die reduzierte Drehzahl der Hackscheibe erreichen, die nicht im Winkel von 90 Grad zum Stammholz steht, sondern schräg und dadurch mit der Faser schneidet und nicht dagegen. Das spart Kraftbedarf und reduziert die Lärmemission. Der Jaguar 40 überzeugt durch seine homogene Hackschnitzelqualität bei ähnlicher Leistungskapazität. Die in unterschiedlichen Größen lieferbaren Siebkörbe sind in wenigen Minuten gewechselt, auch ein Tausch der Messer kann durch einen Mitarbeiter alleine in kurzer Zeit vorgenommen werden.

Sie legen großen Wert auf die kundenindividuelle Maschinenkonfiguration und somit auf die Kundenorientierung. Was verstehen Sie genau darunter, und wie äußert sich das in Ihrer Arbeitsweise?

Yntema: Unsere gesamte Produktion ist auf eine modulare Bauweise ausgerichtet. Wir brauchen kein externes Ingenieurbüro für die Planung, sondern haben unsere hauseigene Entwicklungsabteilung. Außerdem produzieren wir fast alles selbst und bedienen uns zusätzlicher namhafter Hersteller für die Einzelkomponenten, wie zum Beispiel Poclain und Parker für unsere Hydrauliksysteme oder Palfinger für unsere Kräne. Das schafft neben der hohen Zuverlässigkeit ungemein viel Flexibilität.

Würden Sie uns an einem Beispiel die modulare Bauweise etwas genauer erläutern?

Ufkes: Der Kunde kann z.B. beim Cheetah 30 wählen, ob er diesen Hacker als Dreipunkt-Anbaumaschine am Schlepper betreiben möchte oder lieber auf dem Fahrgestell. Allein bei den Anbauvarianten gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Heckanbau, Frontanbau oder Frontanbau-Unimog. Auch beim Cheetah 30 auf Fahrgestell bzw. als Hackerkombination gibt es verschiedene Kombinationsmodelle: Entweder auf LOF-Fahrgestell bis 40 km/h, als 80-km/h-Schnellläuferversion, beide mit Druckluftbremsanlage, oder auch als kranbestückten Pkw-Anhänger mit Auflaufbremse. Die Hackerkombinationen beginnen mit einem 8-m³-Bunker in Schmalspurausführung, damit man mit einem kleinen Schlepper und einer kompakten Hackerkombination auch auf engstem Raum zum Beispiel in der Altstadt arbeiten kann. Natürlich haben wir auch größere Bunker im Programm, der Kunde kann bei normaler Spurbreite zwischen Bunkergrößen von zwölf, 13, 14 und 16 m³ wählen. Alle unsere Hacker sind in solchen verschiedenen Varianten konfigurierbar. Bei uns hat der Kunde den Vorteil, dass es das alles schon gibt. Damit bietet sich für jeden Interessenten eine Möglichkeit, das von ihm gewünschte Hackermodell live zu sehen und anzufassen, entweder bei uns in der Produktion oder irgendwo bei einem unserer Kunden. Bei uns muss man nichts aus dem Werbeprospekt kaufen, sondern man kann sich hautnah von der Qualität und der Performance überzeugen und wenn man möchte auch vor Ort mit Bestandskunden sprechen, die schon sehr viel Erfahrung mit unseren Produkten und unserem Service sammeln konnten.

Ihre größten Märkte sind derzeit Holland, Belgien und Deutschland. Ist für die Zukunft geplant, auch Märkte außerhalb Europas zu erschließen?

Ufkes: Das wird nur bedingt erfolgen. Wir haben zwar schon Hacker bis nach Australien und in andere Drittländer verkauft, aber unser primäres Zielgebiet orientiert sich regional. Wir möchten unseren Kunden nicht nur zuverlässige Maschinen, sondern auch guten Service bieten und legen sehr viel Wert darauf, dass wir im Servicefall jeden Kunden innerhalb eines Tages mit den eigenen Servicemobilen erreichen können. Das schaffen wir derzeit in Benelux, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und in England.


Was ist ihrer Meinung nach der Grund für ihren Erfolg mit den Hackerkombinationen in den Niederlanden und Belgien?

Yntema: Wir verkaufen ja nicht nur in Holland und Belgien, sondern haben im Jahr 2012 die erste Hackerkombination nach Deutschland verkauft. Der deutlich größere Absatz in Holland und Belgien, wo wir inzwischen stolzer Marktführer sind, resultiert daraus, dass wir anfangs nur regional um unseren Produktionsstandort in Drachten verkauft und dann sukzessive das Verkaufsgebiet erweitert haben. Wir sehen aber auch ein sehr großes Potential in Deutschland. Deshalb wollen wir mit der Vorführtour unseren deutschen Kunden und Interessenten die Vorteile näherbringen. Es wird unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein, dass wir unsere Vorführmaschinen mitsamt der Schlepper im Anschluss an die Vorführtour den Interessenten für einen Test von einer Woche im eigenen Betrieb mit eigenen Mitarbeitern zur Verfügung stellen. Wir produzieren sowohl die Hackeraggregate als auch die Bunker sowie die Rahmen der Fahrwerke selbst. Alles ist aufeinander abgestimmt, und wir müssen keine Kompromisse eingehen, weil wir in diesem Segment nicht auf Zulieferer und deren Komponenten angewiesen sind. So erreichen wir die maximalen Bunkerkapazitäten bei optimaler Gewichtsverteilung und kompakter Bauweise.

Wenn Sie einmal die vergangenen Jahre Revue passieren lassen, auf welche Erfolge sind Sie besonders stolz?

Yntema: Unsere Produktlinie Parkline wurde sehr gut durch unsere Kunden angenommen. Mit unserem Cheetah 30-80, dem motorisierten Hacker mit Kran auf Pkw-Fahrgestell, sind wir Marktführer in diesem Segment. Besonders stolz sind wir auf unseren Prüfraum. Jede Maschine wird im Rahmen unseres Qualitätsmanagements vor der Auslieferung auf Herz und Nieren in allen Funktionen geprüft. Modernste Technik erlaubt uns die Simulation und Auswertung unter Realbedingungen.

Mit welchen Hürden bzw. Hindernissen wurden Sie durch die weltweite Corona-Pandemie konfrontiert?

Ufkes: Natürlich gab es auch bei uns Einschränkungen, sowohl bei den Kundenbesuchen durch unseren Vertrieb, als auch durch die Umsetzung unserer eigenen Hygienekonzepte. Und schließlich sind noch alle Messen ausgefallen. Durch die Pandemie hatten unsere Mitarbeiter nur noch bedingt persönlichen Kundenkontakt und arbeiteten oftmals vom Homeoffice aus. Dies haben wir als Chance gesehen, um neue Projekte voranzutreiben. So haben wir während der Corona-Krise die Vertragsverhandlungen online mit dem Rayco-Hersteller Morbark in den USA geführt und sind nun seit Juni 2021 exklusiver Generalimporteur für Deutschland, Österreich und die Niederlande – mit direktem Import ab Werk in Ohio. Außerdem war absehbar, dass es infolge der Pandemie zu Lieferengpässen bei verschiedenen Komponenten kommen wird. Wir haben vorgesorgt und unsere Lagerkapazitäten erweitert. Wir sind gut gerüstet und können jetzt uneingeschränkt produzieren und unsere Kunden mit Ersatz- und Verschleißteilen versorgen. Das bietet uns in der aktuellen Situation einer allgemeinen Rohstoffknappheit bei Stahl und anderen Komponenten einen großen Vorteil.

Welche Entwicklungen streben Sie für die Zukunft an? Sehen Sie dabei besondere Herausforderungen?

Yntema: Man muss sich verinnerlichen, dass das Thema Klimaschutz und CO²-Reduzierung keine werbewirksamen Bulletpoints darstellen, sondern endlich gehandelt werden muss. Gerade wir als Hersteller von Holzhackern sehen unsere Pflicht in der Entwicklung innovativer Technik, um so unseren Beitrag zu leisten. Ein Projekt ist zum Beispiel unser neuer Schredderhacker, dessen erster Prototyp bereits bei unserem Kunden erfolgreich im Langzeittest betrieben wird und Kapazitäten von rund 100 m³ je Stunde erreicht. Es handelt sich dabei um einen modifizierten Elektro-Trommelhacker unserer Modellreihe 962. Wir beschicken einen Schredder mit Wurzelstöcken und anderen organischen Abfällen, die bisher nicht für die Zuführung in Holzhacker geeignet waren und energie-intensiv kompostiert werden mussten. Im Schredder werden die Abfälle vorzerkleinert und in ein Wasserbad gefördert, in dem anhaftender Schmutz wie Erdreich, Steine etc. abgespült werden. Anschließend werden die organischen Abfälle über ein Transportband unserem Hacker zugeführt, der aus den gereinigten Abfällen CO²-neutralen Brennstoff für Heizkraftwerke oder beispielsweise Hackschnitzelheizungen produziert. Das Ganze kann vollständig mit grünem Ökostrom betrieben werden. Wir sehen darin ein Klimaschutz-Projekt mit Zukunft. Eine Kombination aus besonnenem menschlichem Handeln und innovativer Technik ist nach unserer Auffassung die derzeit beste Lösung zur Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks. Unser Name ist Ufkes Greentec. Wir wollen diesem Namen gerecht werden und alles dafür geben, die Zukunft von morgen ökonomisch und ökologisch mit Greentec besser gestalten zu können.

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