Neun Großstädte aus Nordrhein-Westfalen haben in Münster eine intensivere interkommunale Zusammenarbeit vereinbart. Dies teilte das städtische Presse- und Informationsamt der Stadt Münster mit. Ausgangspunkt der Vereinbarung war eine Initiative des Oberbürgermeisters von Münster, Markus Lewe. Mit der neuen Vereinbarung wollen die teilnehmenden <link _top internal-link internal link in current>Kommunen Synergiepotenziale schöpfen und so die Arbeit der eigenen Verwaltung effizienter, wirtschaftliche und ohne Qualitätseinbußen anbieten. Als erste operative Maßnahme riefen die Teilnehmer den „Arbeitskreis interkommunale Zusammenarbeit“ aus. Der Initiative gehören die Städte Bielefeld, Bochum, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Köln, Mülheim, Münster und Wuppertal an.
Sie wollen prüfen, wo Kooperationen und Arbeitsteilung zum Nutzen aller <link _top internal-link internal link in current>Städte Erfolg versprechen. "Grundsätzlich ist das auf vielen Feldern denkbar, von IT-Dienstleistungen bis zum Beschaffungswesen", erläuterte Gastgeber Lewe. Vor allem Verwaltungsprozesse, die in den Städten bereits jetzt nach einheitlichen Verfahren durchgeführt werden, kommen dafür in Frage. Auch sollte die räumliche Entfernung der <link _top internal-link internal link in current>Kommunen untereinander bei diesen Anwendungen kein Problem darstellen. Die zukünftigen Treffen sollen mit einer Person pro Stadt bewusst klein gehalten werden. Zugleich soll damit auch die Kompetenz in der Vereinfachung und Verschlankung von Verwaltungsarbeit in der Hand einer konkreten Person gebündelt werden. In Köln übernimmt diese Rolle der Stadtdirektor.
Bereits im Vorfeld des Haushaltsbeschlusses hatte Guido Kahlen damit begonnen, die internen Verwaltungsabläufe auf den Prüfstand zu stellen. Pro Jahr wolle man durch Optimierungsmaßnahmen und der selbst auferlegten Deckelung des Personalkostenbudgets die zehnjährige Haushaltskonsolidierung umsetzen. Das neu geschaffene Gremium soll jedoch nach dem Willen der Beteiligten keine „closed-shop“-Veranstaltung werden. Vielmehr sollen weitere Kommunen bei entsprechendem Interesse dazustoßen können, erklärte die Initiatoren. Auch der Städtetag NRW wurde bereits angeschrieben und gebeten, ob man auch von dieser Seite die Initiative unterstützen könne, so die Stadt Münster abschließend.
Quelle: Köln-Nachrichten